Der neue OYO .. ohhhh Nooooo

Der neue OYO ist ja schon seit Ende November verfügbar, seit Heute kann man Ihn bei Thalia in Graz bewundern. Ich weiß nicht, ob das Gerät, mit dem ich ca. 15 Min rum gespielt habe Defekt war oder ob es sich tatsächlich um einen Serienfehler handelt.

Der dort ausgestellte OYO2 wies extreme Artefakte auf, die Startseite war sogar auch jeder Buchseite vorhanden, ein richtiger Schatten, der sich durch alles durchgezogen hat. Die Tasten sind schwer gängig und nicht sonderlich gut. Ein Druckpunkt scheinen die Tasten nicht wirklich zu haben. Das Display selber ist recht dunkel und der Touchscreen extrem langsam.

Der OYO hat sich 3 x aufgehängt, die Software scheint alles andere als ausgereift zu sein, zudem reagiert das Gerät nur sehr langsam. Auf den ersten Blick enttäuschend und das für  119 €. Wie gesagt, es war nur ein Gerät verfügbar, die Aufsteller für 3 weitere Geräte war leer. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen OYO zu kaufen, der sollte auf jeden Fall das Gerät vor Ort erst einmal Testen.

Schade, ich hatte mir wirklich mehr erwartet.

OYO2 Ebook Reader von Thalia und Medion

Oyo2

Also, am 29.11.2011 soll es soweit sein. Der neue OYO mit Touchdisplay und 4GB interne Speicher, Wlan und netter Software wie Wörterbuch und Lexikon geht an den Start. Formate epub (Adobe DRM) etc. sind Standard und nichts neues. Viel wurde schon über den Ebook Reader geschrieben und das Touchdisplay wurde immer sehr gelobt.

Was mich etwas verwundert ist, das die meisten (bis auf Sony) mit nur einem Button / Taste auskommen. Normalerweise sollte das auch reichen, aber wer weiß. Für Linkshänder liegen die Blätterbutton leider auf der falschen Seite. Da es in Graz auch 2 Thalia’s gibt, werde ich mir das Gerät mal genauer ansehen, nur aus Interesse.

Ich bin mit meinem Kindle4 ohne Touchdisplay sehr zufrieden.

Oyo2 1

Sony PRS-T1 Software Update ?

Sony kündigt auf seiner Supportseite ein Update für den Sony Ebook Reader an, der die Fehler beseitigen soll. Für mich kommt das Update jedenfalls zu spät. Ich habe das Gerät zurückgeschickt.

Ich muss sagen, das das die richtige Entscheidung war. Der Kindle4 ist für mich das bessere Gerät.

Angekündigt widre das Update für den Sony am 19.11.2011 und ist bis jetzt noch nicht erschienen. Ein Termin wurde bis jetzt noch nicht genannt.

Kindle4 vs. Sony PRS-T1 Ebook Reader

Seit gestern besitze ich einen neuen Ebook Reader, das ist dann der dritte.  Gut das ich den Sony zurückgeben konnte, den Weltbild Ebook Reader verwende ich als Backup, falls mal wider was nicht so läuft wie es laufen sollte.

Qualität
Was mir beim Auspacken des Kindle schon aufgefallen ist, das die Tasten vom Kindle4 hochwertiger sind als beim teueren Sony PRS-T1. Die Verarbeitung an den Kanten und der Rückseite so wie die seitlichen Tasten ist sehr gut. Nichts klappert, die Tasten haben einen guten Druckpunkt und arbeiten Exakt und zuverlässig. Die Tastenleiste beim Sony sieht aufgesetzt und wackelig aus, was sie auch sind.

Display
Das Display vom Kindle4 ist etwas heller als das vom Sony, letzteres wird etwas grau. Der Kontrast ist aber bei beiden Display’s sehr gut. Der Kindle4 hat zudem den Vorteil, das das Display nicht so tief in das Gehäuse eingelassen ist (ist ja auch kein Touchdisplay). Beim Sony werfen die Ränder teilweise Schatten, bei ungünstigen Lichtverhältnissen und gerade in den Ecken stört ein tiefliegendes Touchdisplay.

Der Sony Reader löscht bei jedem Blatter einer Seite den Bildschirm, das macht auch das Surfen im Web nicht sonderlich schön. Der Kindle4 Löscht erst nach 6 Seiten das Display, um Artefakte zu verhindern, das ist wesentlich augenfreundlicher und vor allem wesentlich schneller.

Blättern < >
Beim Sony konnte man mit dem Finger die Seiten umblättern, wenn die Software nicht einem einen Streich spielt. Der Kindle besitzt 4 Tasten (2 auf jeder Seite), die seitlich nach unten gedrückt werden müssen. Das ist wirklich etwas Gewöhnungsbedürftig. Dadurch, das der  Kindle nur 170 Gr. wiegt verrutscht dieser beim Blättern auf einer weichen Unterlage, zudem muss man beim Halten des Readers aufpassen, das man nicht aus versehen auf die Tasten kommt. Abhilfe schafft hier eine Schutzhülle von Amazon.

Bedienung
Der Sony hat ein teilweise sehr nettes Menü gehabt, was die BuchCover der einzelnen Bücher angezeigt hat. Der Kindle4 hat hingegen nur eine Liste, die mit Zusatzfunktionen ausgestattet ist. Allgemein muss ich sagen, das die Menüführung beim Kindle einfacher aber nicht so schön ist wie beim dem Sony. Die Menüführung passt sich beim Kindle an die Tastensteuerung an und funktioniert ohne Probleme. Die Virtuelle Tastatur beim Kindle4 ist funktional aber nicht für längere Texte gedacht. Als ich den Kindle bekam, musste ich nur das Wlan Passwort eingeben, der Rest mit der Anmeldung bei Amazon wurde ohne weitere Eingaben automatisch vorgenommen.

Das Touchdisplay vom Sony kann natürlich hier Punkten. Es geht aber auch gut ohne Touchdisplay.

Musik, SD Karten Erweiterung
Beim Sony gibt es so etwas, beim Kindle4 NaDa.  Ich persönlich kann auf Musik oder Audiobooks am Ebook Reader verzichten, dafür gibt es bessere Geräte. Beim Sony funktionierte das mit der Musik und den Audiobooks nicht wirklich gut. Der Sony lässt sich über SD Karte erweitern, der Kindle4 nicht. Die 2 GB reichen für Bücher wirklich aus und sollte der Platz mal eng werden, kann man Bücher auch löschen  bzw. Archivieren.

Ebook Formate / PDF
Der Sony kommt mit den üblichen (Adobe DRM) Ebook Formaten zurecht aber logischer weise nicht mit dem Amazon Format. Der Kindle unterstützt mehr Formate als der Sony aber leider nicht das Adobe DRM Format. Wer im Web sucht, der findet aber dafür eine Lösung. Es gibt sogar ein Plugin für Calibre, mit dem die DRM Ebooks in das Mobi-Format konvertiert werden kann. Auf diesen Weg sind auch die Ebooks mit Adobe DRM auf dem Kindle lesbar und das ohne Verlust.

PDF Dokumente sind für den Sony und andere Ebook Räder (auch Weltbild) kein Problem. Auch hier kann man die Schriftgröße einstellen. Beim Kindle geht das nicht, PDF Dateien werden als Grafik und nicht als Text angezeigt. PDF Bücher lesen ist somit fast unmöglich.

Schriftgröße und Schriftart
Beim Sony kann man die Schriftgröße verstellen und eine andere Schriftart auswählen. Der Kindle4 geht da etwas weiter, es lassen sich die Zeilenabstände einstelle und auch die Laufweite der Wörter. Somit kann man das Schriftbild seinen Bedürfnissen gut anpassen.

Fazit …..
Der Kindle4 ist besser verarbeitet als der Sony und das Display ist beim Kindle4 etwas heller. Ein Touchdisplay muss nicht unbedingt sein, wenn die Bedienungsführung passt und das tut sie beim Kindle. Die 4 Blatterigsten sind funktionell aber nicht sonderlich Benutzerfreundlich aber damit kann man leben. Der Kindle4 ist mit seinen 99,- € ein gutes beherrschbares Gerät mit guten Leistungswerten. Der Amazon Ebook Store und die kostenlosen Leseproben sind Services, die man auf dem Kindle4 sehr gut nutzen kann.

Soweit ich bis jetzt sagen kann, ist der Kindle4 genau der Ebook Reader, den ich eigentlich wollte. Ob wirklich alles so gut ist, wie der erste Eindruck nach 60 Seiten lesen vermittelt, muss sich erst einmal auf lange Sicht beweisen. Typischerweise lernt man einen Ebook Reader erst nach 1 – 3 Büchern wirklich kennen.

Amazon Kindle 4 .. mein neuer Ebook Reader .. die dritte ..

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Nachdem ich meinen Sony Ebook Reader wieder zurückschicken konnte (mit Geld zurück) war die Frage, welchen Ebook Reader ich mit als Ersatz zulegen werde. Was mir beim Sony und beim Billig Weltbild Ebook Reader aufgefallen ist, ist das ich auf die Wiedergabe von Audio verzichten kann. Das hat Werder beim Weltbild noch beim Sony richtig funktioniert. Das man die Reader mit einer SD Karte erweitern kann ist nur dann interessant, wenn man Musik oder Audiobooks verwenden will und diese Funktion brauche ich nicht, dafür gibt es wirklich bessere Geräte.

Ein Touchdisplay kann hilfreich sein, wenn man im Internet was sucht, Notizen erstellen will oder einfach mit einem Stift etwas zeichnen möchte. Die Grundfunktionen lassen sich allerdings auch ohne Touchdisplay durchführen. Die Frage ist, ob man ein Tochdispay wirklich braucht, diese Frage habe ich mir oft gestellt. Bein Sony Ebook Reader war das Touchdisplay recht langsam und funktioniert nicht immer so, wie es sein sollte. Ich bin auch mit dem Weltbild Räder zurecht gekommen, der kein Touchdisplay hatte.

Was mir wichtig ist, ist das ein Ebook reader fehlerfrei funktionieren muss und das die Bedienung einfach, übersichtlich und schnell sein soll. Gerade bei fehlerhafter Software erwarte ich mir, das sofort nach Auftreten eines Fehlers (oder innerhalb einer Woche) ein BugFix verfügbar ist. Beim Weltbild Reader und beim Sony ist das leider nicht der Fall. Also habe ich mich für den Amazon Kindle 4 entschieden (€ 99,- ohne Werbung).  Der Reader wird in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln.

Was ich bisher weiß ist, das die Qualität recht gut ist, bis auch die Blättertasten, diese sollen eher einen nicht gerade hochwertigen Eindruck machen. Genaueres werde ich dann später noch schreiben. Die gesamte Navigation wird über Hardware Tasten erledigt.

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Das Menü un die Funktionen des Ebook Readers sind darauf abgestimmt, über die Tasten bedient zu werden. Aufwendige Suchen und Surfen im Netz sind zwar möglich aber die Eingabe von Buchstaben über das virtuelle Keyboard ist nicht das gelbe vom Ei. Damit kann ich leben und wird aber zu minntest für die Einrichtung des Wlan und die Registrierung des Ebook Reader benötigt. Bücher werde ich über die Webseite von Amazon kaufen und nicht am Ebook Reader danach suchen und direkt am Gerät kaufen.

Einen Knackpunkt gibt es, alle Amazon Räder verfügen nicht über einen Reflow bei PDF Dokumenten, das war beim Weltbild Räder besser.

Sony Reader … Schutzhülle .. ist angekommen

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Für den Sony Ebook Reader PRS-T1 habe ich mit die entsprechende Schutzhülle nachbestellt, 34,- € kostet das gute Stück und soll den Ebook Reader rundum vor Beschädigungen schützen. Das Material ist zu 90% Kunststoff bis auf einen Teil des oberen Einbandes, was aus Leder ist. Der Ebook Reader wird sehr gut gehalten von den beiden seitlichen Stützen und es ist nicht so einfach, den Reader in die Hülle zu bekommen. Bombenfest würde ich sagen, der fällt sicherlich nicht mehr raus. Hinten ist das Material leicht samtig, was ein gutes Handgefühl bietet.

Sh02

Alle wichtigen Bedienelemente sind gut zu errechnen, allerdings ist der SD Kartenslot Komplet unerreichbar und liegt geschützt im inneren der Hülle. Da ich bis jetzt noch keine Verwendung für die SD Karte habe, stört mich das weniger. Eines fehlt allerdings, der Deckel kann nicht fest verschlossen werden aber ansonsten ist die Schutzhülle mit seinen 80 gr. leicht und fühlt sich gut an. Die Farbe geht etwas mehr in Richtung Weinrot / Rosa.