Bin genervt …. back to root

Letztes Jahr habe ich mir einen Mac mini (2.5GHz dual-Core Intel Core i5, 4 GB Arbeitsspeicher, 500 GB-Festplatte, Intel HD Graphics 4000) zugelegt, davor habe ich noch meinen alten Imac (2009) und meinen leicht defekten Fujitsu (2.5GHz dual-Core Intel Core i5, 8 GB Arbeitsspeicher, 128 SSD GB-Festplatte, Intel HD Graphics 4500) mit Ubuntu 13.04 verwendet.

Der Mac mini hat mich schon direkt nach dem Kauf maßlos enttäuscht, das Teil ist extrem langsam, die Festplatte musste ich schon 2 x “Reparieren” weil nichts mehr ging. Der Startvorgang dauert von Tag zu Tag immer länger, eine Optimierung mit Onyx hilft zwar aber das Apple OS schafft es immer in kurzer Zeit alles wieder in Unordnung zu bringen.

Der Mac habe ich gekauft weil ich noch viele gekaufte (DRM geschützte) Videos besitze und weil sich einige Videos eben nur unter einem proprietären Betriebssystem oder DVD Player am Fernseher ansehen lassen und weil der Fujitsu leider nicht mehr ganz OK war.

Letzte Woche ich total genervt, der Mac mini startete nicht mal mehr beim ersten Versuch. Es wurde dann wieder Zeit für eine kleine (längere) Bastelstunde …

Fujitsu Q900
- Komplettreinigung
- Ein/Ausschalter auslöten und ersetzen
- Kabelverbinder erneuern
- Lüfter ersetzen
- Kontakte reinigen und SD-Card-Reader neu verlöten

Nach 2 Stunden war alles erledigt, der Q900 ist jetzt wieder fast wie Neu nur besser. Nach der Installation von Ubuntu 12.04 (LTS) schnurrte der Rechner (extrem leise) vor sich hin, einige Videos konnte ich so vom Mac übernehmen andere (die guten) habe ich ersetzt. Jetzt muss ich nur noch meine vielen Photos auf dem Q900 übertragen, dann ist der Umstieg geschafft.

Komisch …. wenn man als Mac Anwender eine Problemstellung hat, sucht man nach einem geeigneten Programm, als Linux Anwender sucht man nach einer Lösung.

Rasberry PI der erste Eindruck

080314_DSC_0051

080314_DSC_0052

Das bestellte Kit ist recht nett, alles drin, was man zum sofortigen Start benötigt. Bei näherem hinsehen offenbaren sich aber die Schwächen des Kit’s, das Netzteil liefert nur 1000 mAh, für Steuerungen ist das zu wenig. Das Gehäuse ist recht stabil aber etwas hakelig beim öffnen, alles in allem ist für den Preis aber auch nicht mehr drin.

Die Kühlkörper waren schon installiert, die SD Karte war schon vorbereitet und der erste Start verlief ohne Probleme, alles läuft “Out of the Box”, was will man mehr.

Viel habe ich noch nicht gemacht, Software Update und etwas rumspielen, mehr war nicht drin. Mal sehen, was mein erstes Projekt werden wird.

Pebble Smartwatch .. die ersten 14 Tage

080314_DSC_0055

Die ersten (fast) 14 Tage mit meiner Pebble Smartwatch sind schon rum und ich muss sagen, dass ich den Kauf nicht bereut habe .. na ja .. die Pebble Steel wäre auch schön gewesen wenn der Preis geringer und die Lieferzeiten nicht 6-8 Wochen betragen würden.

Das mitgelieferte Gummi-Armband habe ich mittlerweile gegen ein Nylon Armband ersetzt, was wesentlich angenehmer ist. Der Pebble App-Store für Android ist jetzt auch offiziell im Google Play Store vorhanden und funktioniert besser als die letzte Beta 11. Einiges ist noch recht langsam aber das wird sich noch ändern.

Pebble unterstützt Benachrichtigungen für SMS, Email, Telefonanrufe, Fakebook (oder so) und Google Hangout. Zu Anfang wollte ich unbedingt noch Benachrichtigungen für Tumblr und Google+ und andere Programme haben, was ja auch mit Zusatzprogrammen möglich ist. Nach nicht einmal 5 Stunden hat mich das ewige Vibrieren bei zu vielen Nachrichten genervt und verwende jetzt nur noch die Standartbenachrichtigungen und das funktioniert perfekt.

Programme habe ich nur wenige auf meiner Uhr, Wetter, Let me out, Bike und Tracks, letzteres verwende ich recht häufig bei Wanderungen. Die Smartwatch macht genau das, was ich erwartet habe, die Akkulaufzeiten bei mir liegen bei 6-7 Tagen.

Rasberry Pi .. ich mag Himbeeren ..

pi3g Raspberry Pi 512 MB mit WLAN + 8 GB SD mit Betriebssystem + Coolkit bereits_2014-03-03_07-40-56

 

Die Himbere, Rasperry PI (RPI abgekürzt) ist ein vollständiger klein(st) Computer, auf dem vorzugsweise Linux (Debian = Rasbian) läuft. Der Rechner ist klein aber ausreichend für ein ausgewachsenes Media Center, Surf Computer, Webserver, Cloud und man kann mit dem kleinen RPI Steuerungen verwirklichen. Angefangen von kleinen Haussteuerungen über Roboter bis hin zu Produktionssteuerungen, alles ist möglich.

Ich habe mir das Kit bestellt (siehe Bild), im Kit ist alles drin, um sofort loslegen zu können vorausgesetzt man hat eine Tastatur, Maus und einen Monitor nebst HDMI Kabel. Ich hatte mich schon lange mit dem Gedanken getragen endlich mal eine eigenen Wetterstation aufzubauen. Alternative Stationen kosten inkl. Sensoren etliche Hundert Euro, mit der RPI kann ich das ganze (Hardware Kit inkl. Sensoren) auch für ca. 150,- € selber machen.

Da wäre dann noch das Hauseigene NAS und oder eine TimeCapsul (Apple Ersatz) und … und .. Viel kann man mit dem kleinen Ding anstellen, dummerweise habe ich zu viele Ideen, da wird eine RPI sicherlich nicht ausreichen, wo wir dann schon bei dem Thema Nodes und Cluster währen. Na ja, erstmal muss ich ja die eine bekommen und etwas damit rumspielen, hmmm eine Speile Konsole lässt sich damit natürlich auch basteln, mal sehen, was das erste Projekt sein wird.

Meine Pabble ist angekommen ..

IMG_20140227_110815

 

IMG_20140227_110610 IMG_20140227_110617

 

Bestellt habe ich die Uhr am 23.02.2014 und Heute wurde sie (DHL) geliefert, die Lieferung selber hat $25,- gekostet weil ich die Uhr schnell haben wollte und der Zoll verlangt nochmals 30,23 €, billig war die Uhr also nicht. Die Uhr wird mit meinem Nexus 5 zusammen arbeiten, dazu muss man aber noch so einiges erledigen.

1) Zuerst die Pebble App (1.9.6) aus dem Google Play Store installieren und dann ein Software Update durchführen auf die Firmware 1.14, ein Update auf die aktuelle Firmware 2.0.1 ist mit der (alten) App nicht möglich

2) Dann die App wieder löschen, wird nicht mehr gebraucht. Dann die Android App (Pebble App Store Beta 10) herunter laden und installieren. Man braucht dafür einen Account, der einfach angelegt werden kann.

3) Mit der Beta 10 dann auf die Firmware 2.0.1 Updaten, funktioniert auch ohne Probleme

Das war es eigentlich schon, nun kann man im App Store Watchfaces und Apps herunterladen und installieren. Der App Store ist noch Beta und hat so einige Probleme, der Akku wird recht schnell leer gesaugt, die Anwendung ist quälend langsam aber sie funktioniert. Derzeit probiere ich noch so einiges aus und werde später dann mal was über die Anwendungen berichten, die ich so verwende.

Nexus 5 und Pebble Smartwatch ..

DSC_0045a

Smartwatches sind derzeit der Renner, glaubt man den Medien. Samsung hat auf dem MWC 2014 eine neue Version seiner Gear vorgestellt, Sony verkauf seine Smartwatch SW2 und Google plant in Zusammenarbeit mit LG auch eine eigene Smartwatch auf den Markt zu bringen.

Pebble (Kikstarter Projekt) hatte 2012 die Idee eine wirklich brauchbare Smartwatch zu entwickeln. Pebble stellte zum MWC 2014 die neue Steal vor, technisch genau wie der Vorgänger nur jetzt aus Stahl. Die Pebble Smartwatch ist die einzige, die nicht an ein OS oder Handy Hersteller gebunden ist (Bild oben iPhone 5 linke, Nexus 5 rechts).

Ich habe mir vor einigen Tage die Pebble Classic in den USA bestellt, irgendwann in den nächsten Tagen sollte die Uhr ankommen. Ich habe mich bewusst für die Pebble entschieden, da diese über ein E-Ink Display verfügt und eine Akku-Ladung (je nach Gebrauch) 7 Tage reicht und weil die Uhr leicht und recht kompakt ist.

Da ich mein Handy nicht am Körper trage sondern irgendwo in der nähren Umgebung ablege oder im Rucksack mit mir rumschleppe ist die Uhr genau das richtige für mich. Alle wichtigen Informationen kommen vom Handy direkt auf die Uhr, man kann sogar Telefonanrufe (IOS 7) entgegennehmen ohne das Handy aus der Tasche holen zu müssen. Bevor ich mein Handy gefunden und raus gekramt habe, hat der Anrufer meist schon längst aufgelegt.

Jetzt heißt es aber erstmal warten, bis die Uhr ankommt, dann gibt es mehr Infos auch zum neuen Pebble App Store.