Scribus vs. Adobe Rome

Scribus 140 A

Für das Open eMag habe ich ein DTP Programm gesucht, was auf dem Mac, Linux und Windows läuft und mit dem man PDF Dateien erstellen kann. Das Programm sollte einfach zu bedienen sein und natürlich auch kostenlos oder OpenSource.

Die erste Ausgabe des Open eMag (2010) habe ich mit Scribus 1.3.7 (aktuell Version 1.4.0) gemacht, was für mich kein Problem war aber für Neueinsteiger nicht so einfach ist. Die zweite Ausgabe des Open eMag wurde dann schon mit Adobe Rome erstellt.

Adobe Rome ist kinderleicht zu bedienen ist aber recht langsam. Ab einer Größe von 30 Seiten+ wird Adobe Rome quälend langsam und ist eigentlich nicht mehr zu gebrauchen.

Die einige Lösung für das Problem ist, mehrere PDF Dateien zu erstellen, die maximal 10 – 15 Seiten haben und diese dann später zu einer PDF Datei zusammenzufügen. Die dritte Ausgabe (2012 A) des Open eMag wird noch mit Adobe Rome erstellt werden, alle weiteren Ausgaben des Open eMag werden wieder mit Scribus gemacht.

Für Scribus spricht zum einen, das es OpenSource ist und auch auf allen Betriebssystemen läuft und zum anderen ist die Qualität der erstellen PDF Dateien wesentlich besser und die Dateigröße ist kleiner (-4 MB bei 30 Seiten). Mit Scribus kann man wesentlich mehr machen als mit Adobe Rome, was die ganze Sache allerdings für den ungeübten Anwender erschwert.

Aber auch das Problem lässt sich durch eine entsprechende Dokumentation lösen.Die gesamte Technik, die für die Erstellung des Open eMag erforderlich ist, basiert dann 100% auf Open Source inkl. dem verwendeten Baker Framewordk für die iPad App. Alle Programme (bis auf Xcode von Apple) laufen dann auf alles Betriebssystemen.

[Diest ist der 1.000 Artikel, den ich in diesem Blog geschrieben habe ….]

 

 

Texmaker 3.3.2 einer der besten LaTeX Editoren

Texm 3xa

Die neue Version vom Texmaker 3.3.2, die seit Anfang des Monats verfügbar ist, enthält nur wenig Änderungen. Nur einige Bugfixes und die Übersetzung in Schwedisch.

- The bug about the bad detection of the \part{} structure has been fixed. 
- Swedish translation has been added (thanks to Andreas Pettersson) 
- An additionnal parameter (!) for the current directory is available for the commands

Unglaublich, die Entwickler basteln immer was neues und erweitern meinen Lieblings LaTeX Editor (Mac, Linux, Windows) um neue Funktionen und das machen Sie so gut, das kaum Bugfixes erforderlich sind. Texmaker ist ein gutes Beispiel für ein OpenSource Projekt, bei dem sehr auf die Qualität geachtet wird.

 

Atea – mini TimeTracker aber Wow ..

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Atea, der extrem minimalste  TimeTracker der Welt  (ein Tipp von Oliver) ist wirklich mehr als minimalistisch. Das kleine Programm wohnt in der Menüleiste und wartet auf Einträge, die in die Datei “talks.txt” gemacht werden. Diese Textdatei ist so etwas wie das Herz der ganzen Anwendung.

Tasks, Projekte, Tätigkeiten werden mit einem Texteditor einfach in diese Datei eingetragen, die Zeiterfassung wird mit einem Klickt auf den Eintrag gestartet. Die Zeiten werden dann in einer unabhängigen csv Datei gespeichert.

Das Programm leistet nicht viel und hat so gut wie keine (intelligenten) Organisationsmöglichkeiten. Nichts, nada sieht man mahl von eckigen Klammern, Leerzeilen und Sternchen ab. Das ist wirklich minimal aber trotzdem ausreichend. Das Lustige an der ganzen Sache ist, das man per Shell zwischen Projekten wechseln kann, perfekt wird das ganze, wenn man sich die Tasks.txt Datei per Knopfdruck aus einem anderen Programm heraus erstellen lassen kann.

Genau das ist jedenfalls für mich der springende Punkt, wie haben immer wieder die selben Arbeiten zu erledigen (meistens jedenfalls) und für diese Arbeiten gibt es eine Reihenfolge, die einzuhalten ist. Jeder abgearbeitete Task muss zudem Zeitlich erfasst werden. Was liegt da näher für Standard Tasks eine “Tasks.txt” Datei mit allen Tasks und Infos zu erstellen. Der Mitarbeiter kann dann anhand dieser Check-TaskTimer liste alles abarbeiten.

Die Zeiten werden später mit der Zuordnung der Tasks dem Kunden verrechnet, Änderungen in der allgemeinen Abfolge können direkt erfasst und gespeichert werden.  Atea ist ein wirklich geniales Programm. Ich habe zwar noch nicht viel damit arbeiten können aber ich liebe es jetzt schon.

Minus .. share your files instantly

Minus 01

Minus.com ist ein neuer , einfacher und kostenloser Dienst über den man Dateien mit anderen Teilen kann. Photos, Dokumente, Zip Dateien etc. kann man einfach hoch laden und man bekommt eine Url unter der die Dateien für andere Verfügbar sind. Es gibt zwar viele solcher Dienste aber Minus ist wirklich einfach und schnell, zudem gibt es 11 GB Platz für Dateien.

Minus 02

Das Web-Interface ist einfach und funktional aufgebaut. Ein weiteres Plus ist, das es für Windows, Ubuntu, Mac, Android und IOS Geräte eine kostenlose Anwendung gibt. Ich habe das gleich mal getestet, alles funktioniert wie es soll. Dateien kann man als Probat oder Öffentlich Kennzeichnen, diese Möglichkeit werde ich auch für das Open eMag verwenden.

Ach ja ..Einladung gefällig ?  http://min.us/rRCpKDL

CSS Webdesign .. geht LESS’ig am besten

Less 01

Mir dem Less-Framework kann man wirklich lässig arbeiten und es erleichtert einem WebDesigner die Arbeit ungemein. Für das OpenMagazin benötige ich 16 verschiedene CSS Dateien, die alle entsprechend geändert und angepasst werden müssen. Es ist ziemlich nervig, wenn man in den CSS Dateien Farben verwendet und diese dann überall ändern oder anpassen muss.

Das kann man auf die herkömmliche Art und Weise tun, in dem man jede “color / #xxxxx” Einzel ändert oder einfach für die Farben oder Verwendung der Farben eine Variable definiert. Somit kann man schnell Änderungen vornehmen und man vergisst auch nicht so schnell etwas.

Genau für solche Fälle ist Less entwickelt worden. Die Less Dateien sind eigentlich normale CSS Dateien, die mir Variablen und Funktionen erweitert werden. Das Javascript “less.js” ist sozusagen ein Compiler, der aus den Less Dateien wieder CSS Dateien erstellt.

Für Mac User gibt es eine tolle Freeware “Less.app“, die bei Änderungen einer Less Datei automatisch eine CSS Datei erstellt. Zusätzlich wird der Code noch geprüft, was unglaublich hilfreich ist.

Less 02

Die Less.app ist wirklich sehr schön und funktionell gemacht, es gibt etliche Einstellungen, die einem die Arbeit erleichtern. Vom selben Entwickler gibt es auch noch das Programm “CodeKit (Beta)”:

CodeKit automatically compiles Less, Sass, Stylus, CoffeeScript & Haml files. It effortlessly combines, minifies and error-checks Javascript. It supports Compass. It even optimizes jpeg & png images, auto-reloads your browser and lets you use the same files across many projects. And that’s just the first paragraph.

Die Verfügbare Version von CodeKit ist Beta 8, der Entwickler arbeitet zur Zeit an der Beta 9, die bald erscheinen wird. Ein tolles Programm mit echtem Mehrwert.

Journler .. der alles Sammler, alt aber gut

Bildschirmfoto 2012 02 09 um 07 15 13

Journler ist schon älter und wird auch nicht mehr weiter entwickelt, der Entwickler hat aber noch mal eine Version erstellt für “Lion”. Journler ist ein Datensammler, ToDo Liste und ..  einfach ein Workspace mit dem man gut arbeiten kann.

Journler besitzt Smartfolder, in diese Folder werden Inhalte mit bestimmten Tags etc, automatisch eingefügt, was unheimlich praktisch ist.  In Journler kann man Texte, Word, Excel, Bilder, PDF einfügen. Diese Dateien können in Journler angezeigt werden (Vorschau), zudem wird in der Vorschau das Programm angezeigt, mit dem man das Dokument öffnen kann. Diese Anhänge werden in einem speziellen Ordner abgelegt, was sehr Backup freundlich ist.

Kopiert man den “Journler” Folder (Dokumente) in einen Dropbox Ordner dann wird das Programm auch noch Cloud fähig. Journler ist und war immer schon ein tolles Programm und es funktioniert immer noch. Journler ist jetzt OpenSource geworden, eventuell tut sich ja noch was.

Ach ja, das hätte ich ja fast noch vergessen, alles kann Exportiert werden z.B. als rtf mit Bilder oder auch als PDF oder nur Text.

Mono Develop … bastelkrams …

Mono DEV 2x

Ich bin zwar kein großer Freund von Mono aber es gibt manchmal Gründe für die Verwendung von Mono. Mono ist (so etwas wie) c# für Mac OSX, Linux und Windows und das ist auch der Grund, warum ich mich in diesem Fall für Mono entschieden habe, Java wollte ich nicht verwenden.

Die 3.te Ausgabe des OpenMagazin ist in Arbeit und diese Ausgabe soll nicht nur als PDF sondern auch in Apples Newsstand verfügbar sein. Das würde bedeuten, das man 2 verschiedene Ausgaben erstellen Mus, was sehr Zeitaufwändig wäre, also habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht .. und gefunden. Das OpenMagazine wird wieder mit der Freeware Adobe Rome erstellt und als PDF gespeichert.

Für die Newsstand App (wird auf dem Baker Framework basieren) kann ich die PDF Datei aber nicht gebrauchen. Aus diesem Grund werden die einzelnen Seiten mit einem Tool dann zu JPG Dateien umgewandelt und jetzt kommt Mono ins Spiel. Diese JPG Dateien müssten jetzt wiederum in Verzeichnisse gepackt , Html und CSS Dateien erstellt werden und die book.json Datei müsste angepasst werden. Dieser Vorgang ist recht aufwendig und genau für diesen Zweck habe ich ein Mono Programm geschrieben. Mit diesem Programm kann jede PDF Datei (bzw. die JPG’s) in ein Magazin umgewandelt werden.

Der Vorgang dauert bei ca. 100 Seiten so 8 – 12 Sekunden und alles ist fertig. Sollte Jemand Interesse an dieser Technik haben, einfach einen Kommentar hinterlassen und ich suche noch interessierte Mitarbeiter für die Ausgabe 2012.

Wunderkit (Beta) Nett, Parktisch …

WunderKit 0001

Wunderkit, (BETA) ist eine nette wirklich nette Sache mit viel Potential. Anders als bei der Wunderlist (reine ToDo Bearbeitung) kann man bei Wunderkit einen oder mehrere Workspaces  erstellen und andere zur Mittarbeit einladen.  Für das OpenMagazin, was ja schon geplant ist und voraussichtlich im November veröffentlicht wird, kann ich die Collaberation (Zusammenarbeit mehrere Personen) Funktion sehr gut gebrauchen.

Die Aufteilung des Programmen in Dashboard, Tasks und Notizen ist sehr praktisch, auf dem Dashboad laufen alle Informationen von allen “Mitarbeitern” zusammen, Tasks können delegiert werden und die Notizen stehen jedem zur Verfügung. Somit bekommt man schnell einen Überblick, was bei einem Projekt gerade so läuft. Das ganze ist aber noch ausbaufähig, im Laufe der Zeit werden sicherlich noch andere Funktionen hinzukommen.

Die “Basis” Version ist frei, wer mehr will, der muss für den Dienst Zahlen ..

Software Entwicklung für notorische Nichtleser und Ignoranten ..

Über dieses Thema könnte ich schon fast ein Buch schreiben, also ein Buch über mich. Ich hatte ja schon mal erwähnt, das die dritte Ausgabe des OpenMagazin dieses mal nicht nur als PDF sondern auch das erste mal aus IOS Anwendung bzw. als Newsstand App erscheinen wird. Das OpenMagazin wird mit dem Baker Framework erstellt und ist eine Mischung aus IOS Anwendung und HTML Seiten.

Man benötigt einen IOS Developer Account um später die Anwendung veröffentlichen und natürlich auch um die Anwendung auf dem iPhone und dem iPad testen zu können. Der Account selber nützt einem jedoch herzlich wenig, denn  bevor man die Anwendung auf dem iPad testen kann muss noch so einiges eingerichtet werden. Wer wie ich wenig oder keine Manuals liest, der kommt hier allerdings nicht sehr weit. Die Anleitung, die Apple anbietet ist umständlich und (für mich) schwer zu lesen.

Ich will jetzt hier nicht zu teil in das Thema einsteigen aber den Ablauf will ich mal kurz beschreiben.

1) IOS Developer Account kaufen
2) Apple sender dann eine Email mit einem Aktivierungs-Code, auf den Link Klicken und den Account aktivieren.
3) Dann beim Member Center anmelden und auf den Link des “iOS Provisionen Portal” Klicken. Dieses Portal ist das wichtigste
4) auf den Link “Certificates” klicken und eines erstellen (am Mac) und hoch laden.  Warten bis das Zertifikat erstellt wurde dann dieses runter laden und Installieren.
5) Dann auf “Home” klicken, ein IOS Device an den Mac anschließen und dann den “Launch Assistent” starten. Das erstellte Profil (eines pro Gerät) speichern
6) den Schritt 5 für weitere Geräte wiederholen (ich habe 4 Geräte)

DEV 001

Eigentlich, wenn man die Anleitungen liest, ist es recht einfach zu verstehen, was man machen muss.  OK .. vorausgesetzt, man liest die Anleitung auch. Das Zertifikat (Schritt 4) enthält die Gültigkeit und die Berechtigungen des IOS Developer Accounts. Dieses Zertifikat benötigt man, es kann auf mehreren Rechner installiert werden.

Was dann (Schritt 5) noch gemacht werden muss, leuchtet auch ein, für jedes IOS Device was für die Entwicklung oder Tests verwendet werden soll, benötigt ein Profil (logisch). Dieses Profile wird dann später in Xcode importiert (siehe Anleitung). Der “Launch Assistent” erledigt dabei die meiste Arbeit, trotzdem finde ich die ganze Sache etwas umständlich.

Nach dem Import der Profile in Xcode könnte man eigentlich schon anfangen, das Projekt auf dem IOS Device zu Testen, wäre da nicht ein Bug in Xcode. Dieser Xcode Bug ist nicht weiter schlimm sondern nur nervig, nach dem Profil Import wird gerne ein Fehler angezeigt, das das Profil keinem Zertifikat zugeordnet ist. Das war bei mir bei jeden Profil so.

Die Lösung: das Profil mit dem Fehler löschen, Xcode beenden, waren … Xcode starten, Profil neu importieren .. warten .. danach ging es bei mir. Das steht aber in keiner Anleitung ! Egal, das Problem ist gelöst, den Prototypen des OpenMagazin habe ich testen können und musste feststellen, das ich da noch einiges an Optimierungsarbeit leisten muss. Zudem werde ich einiges am Download weiterer Ausgaben ändern müssen.

Ich habe zwar noch keine Ahnung wie ich das machen muss aber das wird schon werden … Das wird dann sicherlich das nächste Kapitel im Buch “Software Entwicklung für notorische Nichtleser und Ignoranten” werden .. fürchte ich.

Vienna RSS Reader 2.6

Vienna26

Vienna (RSS Reader) ist ein Urgestein unter den Mac Programmen, der RSS Reader existiert schon seit ewigen Zeiten.  Die Neue Version 2.6 ist schon seit Dezember 2011 verfügbar und ich habe mir immer vorgenommen über die neue Version zu berichten. Das werde ich jetzt nachholen.

Vienna war eines der ersten gut funktionierenden Programme zum lesen von RSS Feeds. Die Neue Version knüpft wieder an diese “Tradition” an. Vienna 2.6 ist extrem schnell geworden, einige der geplanten Features wurden zu Glück nicht umgesetzt und die Entwickler haben sich auf die wichtigen Grundfunktionen konzentriert. Vienna ist jetzt wieder der schnellste RSS Reader für den Mac.