Neuzugang, Lomo Lubitel 166+

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Früher hatte ich als Jugendlicher eine Rolleiflex Kamera besessen, ich habe diese Kamera sehr gemocht, leider war die Kamera nicht mehr Lichtdicht, der Auslöser / Verschluss war auch leicht defekt gewesen. Trotzdem habe ich einige gute Bilder damit gemacht. Damals hatte ich mir vorgenommen, wenn ich mal genügend Geld habe, wieder eine Kamera gleichen Typs zu kaufen.

Das Geld für eine Rolleiflex hätte ich jetzt aber die wenigen noch vorhandenen Kameras sind einfach überteuert und meist nicht mehr ganz in Ordnung. Ich habe mich dann entschieden eine andere TLS Kamera zu kaufen.

Die Lomo Lubitel 166+ habe ich gestern bekommen. Die Lubitel 166+ ist eine TLS Sucher Kamera (ein Objektiv für den Sucher und ein Objektiv für die Aufnahme). Wie bei den Twin Lens Kameras blickt man von oben in der Sucher und stellt dann das Bild scharf. Nach dem Auspacken kamen wieder die Erinnerungen an früher hoch, es war Liebe auf den ersten Blick.

Die Kamera selber besteht aus dickem Plastik und wiegt aber fast 500 Gramm, die Kamera verwendet die üblichen 120 Rollenfilme, zusätzlich kann man bei der Lubitel 166+ auch noch 35 Filme verwenden, ein entsprechender Adapter liegt der Kamera bei. Ich war positiv überrascht, als ich die Kamera ausgepackt habe, wie gut die Kamera verarbeitet ist. Alles passt, nichts wackelt, einfach Klasse.

Bilder zum herzeigen gibt es noch keine, das wird aber noch.

MC Zenitar M 2.8/16 Fisheye Lens

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Ich wollte schon immer ein Fish Eye Objektiv haben, nach langen Überlegungen habe ich mich dann für das MC Zenitar M 2.8/16 Fisheye entschieden, das gestern geliefert wurde. Das Objektiv habe ich für meine Zenit 122k bestellt (Pentax K-Mount), mit einem Adapter passt das Objektiv auch auf meine Canon EOS 1100D Kamera.

Viel kann ich zu dem Objektiv noch nicht sagen, ich werde in den nächsten Tagen erst einmal einen 100 ISO Film damit belichten. Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet, die optischen Krümmungen, wie sie bei solchen Objektive üblich ist, fällt geringer aus als gedacht. Der 180° Blickwinkel ist schon was besonders, ich bin schon gespannt auf die ersten Bilder.  

Lomo Smartphone Scanner ..

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Ich habe mir den Scanner gekauft, ausgepackt, ausprobiert und gleich wieder eingepackt.  Der Scanner selber funktioniert wie beschrieben, alles so weit ok aber mit dem Nexus 4  sind die Ergebnisse mehr als miserabel.

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Total verrauscht, die Farben passen überhaupt nicht, einfach unbrauchbar die Kamera vom Nexus 4.

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Mit meinem Nokia Lumina 900 ist der Ergebnis besser aber immer noch unbrauchbar, das iPhone hat einfach die besseren Nah-Linsen und die Ergebnisse, die ich gesehen habe sind durchaus brauchbar. Ich werde mir deswegen aber kein iPhone 4s oder 5 zulegen, zumal ja bald ein neues kommen soll.

Ich werde mal sehen, ob ich das mit dem Nokia Lumina noch etwas besser hin bekomme, frische Batterien brauche ich auch noch, mal sehen was draus wird. Prinzipiell funktioniert der Scanner gut, man braucht aber auch das richtige Handy dafür.

Jux .. ein netter Service für Bilder Blogger …

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Jux.com ist ein Blog Service, ausgerichtet auf hochauflösende Fotos ohne Zwangswerbung und einem extrem einfachen Interface.

Ich werde Bilder von mir auf blogausgraz.jux.com  Präsentieren, mir gefällt besonders die unterschiedlichen Post Formate (nur Bild, Bild mit Text, Slideshow, Video etc.). Die meisten Foto-Blog Anbieter verlangen recht viel Geld für ein gutes Theme und der Content ist auf (nur) Bilder zugeschnitten. Jux verbindet verschiedene Post-Formate mit einer tollen Präsentation von Bild und Text im Browser.

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Das Interface (Browser) ist etwas Gewöhnungsbedürftig aber es ist einfach gehalten und funktioniert sehr gut,  Post-Format auswählen, Bilder hochladen, eventuell noch Text eingeben und fertig. Der Upload von mehreren Bildern ist ohne Probleme möglich, die Bilder werden später auch in voller Auflösung angezeigt.

Also .. viel Spaß beim Jux(en) ….

Ungewollter Effekt, minderwertiger Adapter mit Überraschungen ..

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Für meine Sony A100 habe ich einen Adapter mit Korrekturlinse aus Honkong für 49,- € gekauft. Der Adapter ist von der Qualität nicht besonders aber er funktioniert, passt gut und die Bilder werden wirklich scharf. Ich hatte mir noch einen teureren Adapter für 79,- € bestellt, in der Hoffnung, dass dieser besser passt. Der teurere Adapter wackelt an der Kamera, bei meinem 28mm Objektiv kann ich nicht auf Unendlich stellen und die Bilder werden nicht so, wie ich es erwartet habe.

Der Adapter macht meine Sony A100 zu einer echten Lomo Kamera mit Plastiklinse, zuerst wollte ich den Adapter wieder zurück schicken. Nach dem ich mir dann die ersten Ergebnisse dann auf dem großen Monitor angesehen gefällt mir das Ergebnis recht gut. Den Adapter werde ich erst mal behalten und morgen oder am Wochenende weitere Tests durchführen.

Erste Bilder von der Zenit 122K und verkratzte Negative direkt vom Labor

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Endlich ist der erste Film, den ich mit der Zenit 122K gemacht habe fertig, kommt schon das böse Erwachen, der ganze Film ist verkratzt. Ich habe sofort die Zenit 122K Kamera untersucht, nichts zu finden, alles OK. An dem Film-Container kann es auch nicht liegen, dass kontrolliere ich immer vor dem Film einlegen. Bleibt nur noch das Labor, was den Film entwickelt hat oder mein (ex) Fotolabor hat beim Scannen die Negative zerkratzt. Ich bin ziemlich sauer auf das Labor, darauf angesprochen … “Nein .. von UNS kann das nicht kommen, natürlich gibt es das Geld nicht zurück ..”. Das EX Labor kann mich mal, aber kräftig, wie auch immer, die Kamera ist jeden Falls unschuldig

Das ist der erste Film, den ich mit der Zenit 122k Kamera gemacht habe, und der erste Schwarzweiß 400 ASA Lomo Film. Die Bilder sind, bis auf die Kratzer nicht schlecht geworden, etwas überbelichtet aber sonst OK. Die Zenit 122K Kamera funktioniert also recht gut, der eingebaute Belichtungsmesser ist allerdings nicht wirklich zu gebrauchen.

Ich habe einen externen  Belichtungsmesser verwendet und war wohl etwas zu großzügig, was die Belichtungszeit und Blende anging. Das Problem liegt aber eher am Zenitar Objektiv, eine vergütete Linse lässt nun mal mehr Licht durch als ein (normales) Objektiv mit 4 oder mehr Linsen. Da ich den Belichtungsmesser hauptsächlich an meinen Minoltas verwenden will, kann ich diesen vorher noch kalibrieren, damit alles passt. Bei der Zenit gilt jedenfalls lieber eine kürzere Zeit als gemessen verwenden oder 1/4 Blende höher, dann passt auch das wieder.

Nach dem Ärger mit dem Labor um die Ecke, werde ich die nächsten Filme mal an das Lomo Lab schicken, das dauert zwar länger (bis zu 3 Wochen inkl. Versand mit der Österreichischen Schneckenpost) aber die Qualität und der Preis stimmen.

Handbelichtungsmesser .. Mini Stativ …

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Nachdem mich mein alter Belichtungsmesser in Stich gelassen hat, war es Zeit für einen Neuen, lange habe ich gesucht und mich dann für den Sekonic L-208 entschieden.  Der kleine L-208 ist Federleicht und kommt mit einem Adapter für den Blitzschuh daher, was gerade für meine Zenit 122K Praktisch ist. Bei der Zenit ist der Belichtungsmesser einfach nicht zu gebrauchen. Viel brauche ich über den L-208 sicherlich nicht zu schreiben, der funktioniert einfach.
Einziger Nachteil von dem hübschen Gerät ist seine nicht hohe Lichtempfindlichkeit, dass bedeutet leider auch, dass Langzeitbelichtungen und Messungen bei geringem Licht (Dämmerung) nicht möglich sind. In so einem Fall muss man sich eben auf das eigene Gefühl und seine Erfahrungen verlassen.

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Für Langzeitbelichtungen braucht man ein Stativ oder eine entsprechende Auflagefläche für die Kamera. Ich habe zwar ein 3 Bein Stativ (Gewicht 3,7 Kg) dies ist mit aber zu groß und zu schwer zum Rumschleppen. Ich habe mich für was kleines leichtes entschieden entschieden, dass Tischstativ Velbon CX-460 Mini ist leicht (789 Gramm) und lässt sich auf 30cm zusammen falten. Die maximale Höhe beträgt 56 cm und die niedrigste Höhe beträgt 22 cm.

Da ich keine Lust habe ständig dicht über dem Boden herumzukrabbeln, wenn ich das Stativ verwende, habe ich eins gekauft was man  in eine Angenehme Höher bringen kann. 56 cm sind genau die Höhe, die man noch als Bequem bezeichnen kann. Das Stativ macht einen guten Eindruck (viel Alu), steht sehr stabil auch bei schwereren Kameras (bis 1 Kg). Die verbauten Plastikteile sehen etwas billig aus, sind aber OK.

Eigentlich habe ich jetzt alles was ich brauche, bis auf besseres Wetter …