Ein Gummi … für LaTeX

Gummi ist ein kleiner, schneller Editor für LaTeX Dokumente. Gummi erzeugt automatisch ein PDF Preview des LaTeX Dokumentes. Gummi (0.6.1) kann auch mit Mehrfachdokumenten richtig umgehen. Die “Testdatei” besteht aus 12 LaTeX Dateien mit etwas über 260 Seiten. Leider gibt es noch keine Möglichkeit die “Seiten” der Einzeldokumente mit PDF Vorschau anzeigen zu lassen. Damit kann man aber leben.

Seit der Version 0.3 hat sich wirklich viel geändert, Fehler im Dokument werden jetzt in Verbindung mit dem verwendeten “\usepackage{}” angezeigt, was bei der Fehlersuche recht praktisch ist. Gummi unterstützt Bibliografien, das Einfügen von Bildern, Tabellen, Matrix, Rechtschreibung und vieles mehr.

Was mich immer wieder beeindruckt ist, wie schnell die PDF Vorschau im Hintergrund erzeugt wird, so macht das Arbeiten richtig Spaß. Gummi ist für kleinere Projekte perfekt geeignet, bei Projekten mit 100 Einzeldateien streikt Gummi und die PDF Vorschau wird extrem langsam.

Mono .. du nervst .. manchmal

Die Programmiersprache Mono ist nicht jeder Manns Sache. Für reine Konsolen Anwendungen, die dann später auch auf dem Mac oder Windows laufen, ist Mono sehr gut geeignet. GUI Anwendungen habe ich bis jetzt nur mit c# unter Windows erstellt, was recht einfach ist. Überall findet man Code Schnippsel, die man gut verwenden kann zudem ist c# sehr gut dokumentiert und die API hat viele Beispiele.

Bei Mono sieht das alles etwas anders aus, die API ist nicht vollständig und wenn man nach GDK/GTK Spezialitäten sucht, findet man nur schwer, was brauchbar ist. Mono Develop, der für die Entwicklung von Mono Anwendungen verwendet werden kann, hat so einige Macken mit denen man erst einmal klarkommen muss. Im großen und ganzen ist Mono Develop recht ordentlich und stabil.

Der Umfang der Widgets bzw. GUI Komponenten ist bei c# wesentlich größer und einfacher zu handhaben, ich verwende sonst den SharpDevelop unter Windows.  Für das Open eMag ist jetzt neben einer Konsolen Anwendung, die aus PDF Dateien fertige HTML Dateien für das Web oder eben für das iPad / Android zaubert, noch eine GUI Anwendung notwendig geworden und damit tue ich mich im Moment etwas schwer.

Die GUI Anwendung soll das Erstellen von optimierten HTML5 und CSS5 Seiten und Inhalten für Mobile Endgeräte vereinfachen. Man muss nur ein Bild laden, dieses wird automatisch in das richtige Bildformat umgewandelt. Danach kann man noch Text zu dem Bild hinzufügen oder auch nicht. Der Text kann HTML Tags enthalten, muss aber nicht. Das ganze wird dann gespeichert und fertig ist die optimierte Seite. Das Programm soll später auch unter Mac OSX bzw. Windows laufen.

Ich denke, dass eine GUI für die Mitarbeiter (und für solche, die es noch werden wollen) einfacher ist als, die Bilder in eine Adobe Rome / Scribus Vorlage pressen zu müssen. Zudem geht alles sehr viel schneller, die Android Ausgabe der Open eMag wird genau mit diesem Programm erstellt werden. Die PDF Ausgabe und die iPad / iPhone Ausgabe ist schon fertig. Veröffentlicht wird dann alles an einem Tag, irgendwann in 1 – 2 Wochen.

Mono hat einen Vorteil, mit einem einfachen Befehl kann man alle verwendeten Bibliotheken und das Programm selber zu einem gesamten Programm verknüpfen. Auf diese Weise benötigen Andere Mitarbeiter keine Mono Installation auf ihren Rechnern.

$ mkbundle -o hello hello.exe –deps
Sources: 1 Auto-dependencies: True
embedding: /home/ed/Projects/hello_world/hello.exe
embedding: /mono/lib/mono/1.0/mscorlib.dll
Compiling:
as -o /tmp/tmp54ff73e6.o temp.s
cc -o hello -Wall temp.c `pkg-config –cflags –libs mono` /tmp/tmp54ff73e6.o
Done

$ ls -l
total 1481
-rwxr-xr-x  1 ed users 1503897 2005-04-29 11:07 hello
-rw-r–r–  1 ed users     136 2005-04-29 11:06 hello.cs
-rwxr-xr-x  1 ed users    3072 2005-04-29 11:06 hello.exe

MyNotex, Zettelkasten der Extraklasse ..

MyNotex ist eine sehr umfangreiche Sammelstelle für Notizen, Ideen, Dokumente aller Art. Auf meinem Mac habe ich Jahrelang das Programm Journler (wird nicht mehr Weiterentwickelt) verwendet. Ich habe nun etwas ähnliches für Ubuntu gesucht und gefunden. MyNotex ist übersichtlich gegliedert und verfügt über die Typischen Funktionen, die man sich von so einer Anwendung erwartet.

Zuerst erstellt man ein Thema / Projekt, zu dem man dann Notizen und Anhänge hinzufügen kann. Tags erleichtern einem das Auffinden von Informationen. Texte können hervorgehoben werden, Schriften können geändert werden, Texte können verschlüsselt / entschlüsselt werden. Texte können direkt in externen Programmen geöffnet werden, die umfangreiche Sucher erleichtert das Auffinden von Texten oder Textpassagen.

MyNotex kann Notizen aus Tomboy und Gnote importieren und Notizen können als HTML Exportiert werden. Alles in allem ein tolles Programm um etwas Ordnung in Seinen Zettelkasten zu bekommen.   MyNotes arbeitet auch sehr gut mit Dropbox zusammen.

For example, MyNotex could be useful to:

  • take notes during meetings, lessons, conferences, etc;
  • write and keep ideas, memos, letters, reports, agendas, projects, etc;
  • write and keep encrypted reports of confidential meetings;
  • write and keep series of lessons and conferences;
  • write and keep a diary (daily or not);
  • write and keep an archive of pdf articles (attach each pdf file to a note under a thematic subject, insert its author and its title as the note’s title, its abstract as the note’s text and the proper tags; in this way it will be possible to search in the abstract, in the author/title and in the tags of the pdf file);
  • write and keep archive of source code (for programmers);
  • write and keep reviews of books, movies, etc.
  • collect many simple written documents (no images, footnotes, headings, etc.) in one file;
  • create an archive of online texts (articles of web magazines, blogs, etc.) copying them from the browser;
  • manage an encrypted list of passwords;
  • manage a to-do list (task list);
  • share notes and documents with others.

Scribus vs. Adobe Rome

Scribus 140 A

Für das Open eMag habe ich ein DTP Programm gesucht, was auf dem Mac, Linux und Windows läuft und mit dem man PDF Dateien erstellen kann. Das Programm sollte einfach zu bedienen sein und natürlich auch kostenlos oder OpenSource.

Die erste Ausgabe des Open eMag (2010) habe ich mit Scribus 1.3.7 (aktuell Version 1.4.0) gemacht, was für mich kein Problem war aber für Neueinsteiger nicht so einfach ist. Die zweite Ausgabe des Open eMag wurde dann schon mit Adobe Rome erstellt.

Adobe Rome ist kinderleicht zu bedienen ist aber recht langsam. Ab einer Größe von 30 Seiten+ wird Adobe Rome quälend langsam und ist eigentlich nicht mehr zu gebrauchen.

Die einige Lösung für das Problem ist, mehrere PDF Dateien zu erstellen, die maximal 10 – 15 Seiten haben und diese dann später zu einer PDF Datei zusammenzufügen. Die dritte Ausgabe (2012 A) des Open eMag wird noch mit Adobe Rome erstellt werden, alle weiteren Ausgaben des Open eMag werden wieder mit Scribus gemacht.

Für Scribus spricht zum einen, das es OpenSource ist und auch auf allen Betriebssystemen läuft und zum anderen ist die Qualität der erstellen PDF Dateien wesentlich besser und die Dateigröße ist kleiner (-4 MB bei 30 Seiten). Mit Scribus kann man wesentlich mehr machen als mit Adobe Rome, was die ganze Sache allerdings für den ungeübten Anwender erschwert.

Aber auch das Problem lässt sich durch eine entsprechende Dokumentation lösen.Die gesamte Technik, die für die Erstellung des Open eMag erforderlich ist, basiert dann 100% auf Open Source inkl. dem verwendeten Baker Framewordk für die iPad App. Alle Programme (bis auf Xcode von Apple) laufen dann auf alles Betriebssystemen.

[Diest ist der 1.000 Artikel, den ich in diesem Blog geschrieben habe ….]

 

 

Texmaker 3.3.2 einer der besten LaTeX Editoren

Texm 3xa

Die neue Version vom Texmaker 3.3.2, die seit Anfang des Monats verfügbar ist, enthält nur wenig Änderungen. Nur einige Bugfixes und die Übersetzung in Schwedisch.

- The bug about the bad detection of the \part{} structure has been fixed. 
- Swedish translation has been added (thanks to Andreas Pettersson) 
- An additionnal parameter (!) for the current directory is available for the commands

Unglaublich, die Entwickler basteln immer was neues und erweitern meinen Lieblings LaTeX Editor (Mac, Linux, Windows) um neue Funktionen und das machen Sie so gut, das kaum Bugfixes erforderlich sind. Texmaker ist ein gutes Beispiel für ein OpenSource Projekt, bei dem sehr auf die Qualität geachtet wird.

 

Darktable .. 1.0 RC2

Dt RC1 02

Darktable meine Lieblings Linux Anwendung erreicht die Version 1.0 RC2. Noch ist nicht alles fertig und ein RC3 wird es sicherlich auch noch vor dem Release geben, mit viel Glück steht die Endgültige Version zur Verfügung, wenn Ubuntu 12.04 LTS kommt. Viel hat sich seit der Version 0.9.3 getan, neue Filter, mehr Speed und weniger Speicherverbrauch und …..

This is a rough outline of the changes since 0.9.3 (quite sure we forgot something, it’s been > 1000 commits):

  • bugfixes
  • translations (we now have chinese!)
  • new cameras supported
    • Leica M9
    • NX100/NX5/NX10/NX11
    • Panasonic DMC-GX1
    • Pentax K-r
    • Canon Powershot S100
    • Olympus XZ-1
    • Olympus E-P3
    • Sony DSLR A330
    • Sony NEX-5N
    • Canon EOS 1000D
    • Canon EOS 600D
    • Sony Alpha 390
    • Fuji Finepix HS20EXR
  • removed gconf: not used anymore, we have our own backend
  • new modules:
    • shadows & highlights
    • enhanced tone curve. now operates in a and b channels as well
    • keywords. allows usage and reordering of hierarchical keywords
  • new cache:
    • faster
    • reduces needed memory
    • more thumbnails stored on disk
  • read embedded jpegs for creating thumbnails (faster folder import)
  • unity launcher support (ubuntu)
  • increased general speed on sqlite3 (journaled)
  • quicktool bar: exposure, presets and styles
  • shortcuts support – key accelerators (GSoC)
  • modular ui
  • new color picker
  • web gallery export now with next/prev buttons per image
  • refactored modules:
    • import
    • snapshots (enable sliding separation line between before/after images)
    • metadata

In case you didn’t notice yet, there is now also a quite active blog with some insights in ongoing development and new plugins, you might want to check it out: http://www.darktable.org/category/blog/

Ubuntu 12.04 LTS

1204LTS

In fast 7 Wochen ist das Release von Ubuntu 12.04 LTS fertig, der Aktuelle Build vom 13.03.2012 läuft noch etwas holprig und ist noch lange nicht stabil aber bis zum Release wird das noch werden. Die Neue Version von Ubuntu bringt wieder einige Neuerungen, zum einen das HUD bei gedrückter ALT-Taste und zum anderen einen 5 Jahres Support.

Das HUD (Head up Display) wird sicherlich wieder den Unmut etlicher Anwender auf sich ziehen ähnlich wie bei der Umstellung von Gnome auf Unity. Bis jetzt war ich ein (absoluter) Unity Gegner, mittlerweile komme ich aber mit Unity recht gut zurecht, ein zurück zu Gnome kann ich mir nicht vorstellen und an das HUD werde ich mich sicherlich auch gewöhnen.

Die neue Hardware, die ich gekauft habe (HP DVD6 i7 6GB Ram) ist auf Ubuntu 12.04 LTS abgestimmt, die Leistung der Hardware wird optimal ausgenutzt, die LTS verspricht zudem 5 Jahre Support, Updates und 5 Jahre arbeiten mit dem selben System. Nach diesen 5 Jahren dürfte dann auch die Hardware so ziemlich am Ende sein und eine Neuanschaffung mit einer neuen aktuelle Ubuntu Version steht dann ins Haus.

Die 12.04 LTS (Server und Desktop) erlaubt für Firmen / Konzerne eine recht gute Planung für die Anschaffung  neuer Hardware und Planung der erforderlichen Leitung pro Gerät und Arbeitsplatz. Ein Umstand, der unter Windows und Mac OSX nicht (ohne weiteres) möglich ist. Ein recht Spaßiger Effekt ist, das man Anhand einer Analyse von mehr als 2.000 Programmen über die letzten 7 Jahre eine Vorhersage (so ungefähr) treffen kann, welche Programme wie viel Ressourcen in den 5 Jahren verbrauchen werden. Das kann dann wieder in die Planung des “Arbeitsplatzes” mit einfließen.

Im Grunde genommen kann man einen “Arbeitsplatz” auf den einzelnen Anwender / Arbeitsgebiet Zuschneidern, der über lange Zeit passen wird.  Die Kostenersparnis (Hardware) ist dabei nicht unerheblich, der Firmeneigene Support, der aufgebaut werden muss, kann von einer langen Laufzeit der Hardware und Software ausgehen, was auch wiederum in der Betreuung Kosten einspart.

Die Entwicklung eines “Arbeitsplatzes” auf Basis von OpenSource und Ubuntu inkl. Planung der Hardware ist für ein Projekt angelaufen. Die ersten Ergebnisse sind recht, wie soll ich sagen, amüsant. Nicht immer stimmen Wünsche, geäußerte Bedürfnisse mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein.

Ubuntu One .. noch nicht optimal

Uone

Ubuntu One entwickelt sich so langsam ist aber immer noch Fehlerhaft. Viel zu oft kommt kommt noch ein Sync Error und Restart, besonders unter Windows. Die iPad und iPhone Anwendung dagegen funktionieren sehr gut, wird an den Verzeichnissen viel geändert, dann sollte man sich kurz abmelden und wieder anmelden.

Ubuntu One ist (k)eine Alternative zu Diensten wie Dropbox und Minus.com und eigentlich sind die 5 GB Speicher recht mager und eine Mac OSX Anwendung fehlt auch noch. Der einzige Vorteil von Ubintu One, den ich auch nutze ist die Synchronisierung von meinen iPhone Photos, das funktioniert sogar besser als bei Apples Photostream.

Für die Ablage von Dateien verwende ich auch unter Ubuntu Dropbox und zum Teilen von Daten kommt Minus.com zum Einsatz. Ich hoffe, das die Umstellung von CouchDB auf die U1DB Ubuntu One zu mehr Stabilität verhilft.

Time to Change ?

Es ist mal wieder Zeit für eine neue Studie und das bedeutet für mich, das ich aktuelle Hardware bekomme und mich in nächster Zeit wieder mehr mit Ubuntu beschäftigen kann.

Ein Umstand, der mich natürlich sehr freut. Meine letzte Ubuntu Hardware war eine minimal Ausrüstung im unteren Preisbereich gewesen und diesmal habe ich erheblich mehr Finanzmittel zur Verfügung. Es wird auf jedenfalls ein I7 Notebook mit 8 Gb RAM werden. Eventuell mit SSD aber mal sehen was ich bekommen kann.

Also wird es in nächster Zeit wieder mehr Linux und Ubuntu im Blog geben aber auch weiterhin Mac OSX, iPad, iPhone.

Mono Develop … bastelkrams …

Mono DEV 2x

Ich bin zwar kein großer Freund von Mono aber es gibt manchmal Gründe für die Verwendung von Mono. Mono ist (so etwas wie) c# für Mac OSX, Linux und Windows und das ist auch der Grund, warum ich mich in diesem Fall für Mono entschieden habe, Java wollte ich nicht verwenden.

Die 3.te Ausgabe des OpenMagazin ist in Arbeit und diese Ausgabe soll nicht nur als PDF sondern auch in Apples Newsstand verfügbar sein. Das würde bedeuten, das man 2 verschiedene Ausgaben erstellen Mus, was sehr Zeitaufwändig wäre, also habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht .. und gefunden. Das OpenMagazine wird wieder mit der Freeware Adobe Rome erstellt und als PDF gespeichert.

Für die Newsstand App (wird auf dem Baker Framework basieren) kann ich die PDF Datei aber nicht gebrauchen. Aus diesem Grund werden die einzelnen Seiten mit einem Tool dann zu JPG Dateien umgewandelt und jetzt kommt Mono ins Spiel. Diese JPG Dateien müssten jetzt wiederum in Verzeichnisse gepackt , Html und CSS Dateien erstellt werden und die book.json Datei müsste angepasst werden. Dieser Vorgang ist recht aufwendig und genau für diesen Zweck habe ich ein Mono Programm geschrieben. Mit diesem Programm kann jede PDF Datei (bzw. die JPG’s) in ein Magazin umgewandelt werden.

Der Vorgang dauert bei ca. 100 Seiten so 8 – 12 Sekunden und alles ist fertig. Sollte Jemand Interesse an dieser Technik haben, einfach einen Kommentar hinterlassen und ich suche noch interessierte Mitarbeiter für die Ausgabe 2012.