Morgen iPad-Mini Bild ….

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Ich mag es “Schräg”, was gibt es schöneres als mit Björk Biophilia den Schlaf aus den Augen zu treiben … hmmm .. ist sicherlich Ansichtssache. Wie auch immer, ich bin einigermaßen wach geworden. Wie man auf dem Bild erkennen kann, zeigt es ein iPad um genauer zu sein ein iPad Mini 16 GB / WiFi.

Das iPad habe ich gestern bekommen und dafür meine restlichen Apple Gutscheine eingetauscht. In Zukunft wird es wieder den einen oder anderen Apple Artikel geben, nettes Spielzeug .. das iPad Mini.

Welches Tablett ist das richtige .. Apple, Android, Windows 8 RT

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Das sind derzeit (noch bis Weihnachten) meine Tabletts, Assus Transformer Prime TF 201, iPad 2, Samsung Galaxy Tab 2 7” und Microsoft Surface (64 GB).  Angefangen hat alles mit dem iPad 1, später kam noch ein Motorola XOOM hinzu und jetzt das Microsoft Surface mit Windows 8 RT. Für alle Plattformen habe ich schon Programme entwickelt und hatte viel Zeit mich mit den Vor und Nachteilen der einzelnen Betriebssysteme auseinander zu setzen. 

Der Entwickler:

Aus der Sicht des Entwicklers war Apples IOS mit dem kostenlosen Xcode nicht so schlecht zu programmieren wenn auch etwas umständlich, Android mit Eclipse war für mich als Java Entwickler etwas leichter, am besten komme ich immer noch mit HTML5 und c# für Windows 8 / RT zurecht.

Interessant für mich als Entwickler war, wie gut die einzelnen Frameworks wirklich sind, bei Apple muss man sehr aufpassen und nach Möglichkeit jede Exception  sinnvoll abfangen, etwas, was man ja sowieso macht. Trotzdem kommt es immer wieder zu unerwarteten Abstürzen von Programmen auf Grund von Framework Fehlern. Android bzw. Java ist stabiler aber auch quälend langsam, die meiste Zeit ging damit drauf, die Programme Performace zu Optimieren.  HTML5 und c# liefern die besten Ergebnisse in kürzerer Entwicklungszeit.

Der Anwender:

Als Anwender heißt das, dass Apple Programme öfter anstürzen, was sie auch tun, Apple belegt hier unumstritten den ersten Platz, Java Programme sind stabiler aber langsam. Trotz eines Targa 3 Prozessors schleicht Android 4.1.1 beim Assus so dahin, ein flüssiges Blättern ist nicht möglich. Programme reagieren oft nicht oder nur sehr spät beim öffnen, das liegt an Java und dem Framework.  Microsofts c# ist ausgereift und läuft auch auf langsameren Prozessoren flüssig und schnell, ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell mein Nokia Lumina 900 reagiert, vom Surface ganz zu schweigen. Windows 8 / RT gewinnt  mit der Performance und Absturzsicherheit.

Die Kosten:

Apple ist nicht nur von der Hardware Preis / Leistung am teuersten sondern auch bei den Programme, die man im Store kaufen kann. Eine Rückgabe von Programmen ist nur via Email möglich, was aber nicht immer genehmigt wird. Android Programme kann man kaufen und gibt man diese nach 10 Min zurück, wird der Kaufbetrag erstattet. Der Preis der Android Programme liegt deutlich unter denen von Apple, dafür sind die etliche Programme auch “Design frei” und recht gruselig in der Handhabung. 

Die Preise bei Windows 7.x / 8 / 8 RT liegen so im Mittelfeld unter den Preisen von Apple und etwas über den Preisen von Android Anwendungen. 

Das Design / Handhabung der Anwendungen:

Das Design einer Anwendungen ist durch das verwendete Framework vorgegeben. Windows 7.x / 8 / 8 RT Programme verwenden eine besondere Technik, durchgängig mehrere Seiten mit unterschiedlichen Inhaltstype und Funktionen , durch die man blättern kann. Bei Android und Apple kommt die selbe Technik zum Einsatz, die nur ein Layout pro Seite zulässt, eine oder mehrere Seiten ergeben dann eine Anwendung (Steinzeittechnik).

Ready for Business ?

Es gibt einige Business Anwendungen für das iPad aber ansonsten ist das iPad ein Daddelpad, Spielen, lesen, Mail, Facebook und das war es auch schon. Apple Geräte sind im Firmenumfeld recht häufig anzutreffen, sind aber nicht wirklich gut Administrierbar aber eher Geduldet als Android Geräte. Richtige Business Anwendungen gibt es für Android Geräte nur wenig, was ja auch nicht der Zielmarkt ist (speile, Spiele ..) viele Firmen setzen keine Android Geräte ein, da diese zu Google lastig sind und die Malware ist ein Albtraum für jeden Administrator.

Microsoft Geräte integrieren sich sehr einfach in vorhandene Firmenstrukturen und sind gut Administrierbar, viele Konzerne, 6 sind mir bekannt, ersetzen die vorhandenen Apple Geräte derzeit. Eigentlich würde ich mir in diesem Umfeld Linux Tabletts wünschen, aber damit sieht es schlecht aus.

Fazit, Empfehlung ?

Nope, jeder muss für sich selber entscheiden, was er braucht und was er mit dem Gerät machen will. Auf jeden Fall ist die Zeit vorbei, in der Apple den Ton angegeben hat, das haben schon lange die Android Geräte Hersteller übernommen. Microsoft kommt mit guten Geräten auf den Markt und mit einen völlig neuen Konzept, was Anwender und Entwickler zu schätzen wissen. Es bleibt abzuwarten, was Andere Hersteller aus Windows RT machen, die Ansätze sind jedenfalls schon recht gut.

Aus meinen Erfahrungen der letzten Jahre kann ich nur sagen, dass Windows RT die meisten Vorteile für mich bietet, Andoid und Co. stehen im Vergleich Sicherheit / Datensicherheit schlecht da. Ich frage mich immer noch warum eine offline Android  Anwendung Zugriff auf das Telefon, kostenpflichtige Dienste, Kontakte und Termine haben muss. Als IOS Entwickler weiß ich, das man an die selben Daten auch bei Apple Usern ran kommt und dieser Umstand wird komplett verschwiegen.

MediaQuerries .. der lange Weg zum richtigen Anzeigeformat ..

Media Querries spielen beim Open eMag eine wichtige Rolle, über diese Querries lässt sich das Layout (nicht nur) für Mobile Endgeräte steuern. Gerade bei Photos die richtige “mobile” Skalierung wichtig. Die Photos sollen ja in voller Größe und Bildschirm füllend angezeigt werden können.

Das Problem ist, dass die Vorlage für das Open eMag eine auf ein Format von 1024 x 768 (r2) optimiert ist, eben für Apples IOS Geräte. Zu Anfang war auch nie geplant gewesen , dass Open eMag für Android Geräte verfügbar zu machen. Das hat sich im Laufe der Zeit aber geändert, wenn das Open eMag schon als PDF und IOS App erscheinen soll, dann bitte auch für Android.

Für die Apple IOS Geräte benötigt man nur 3 Media Querries, damit hat man schon alles erschlagen, bei Android Geräten ist das nicht so einfach. Die Hersteller von Android Geräten verwenden sehr viele unterschiedliche Display Größe mit verschiedenen Pixel Dichten, was eine optimale Darstellung der Photos sehr schwierig macht. Jede Android Media Querry muss mit dem richtigen Skalierungsfaktor ausgestattet werden, damit alles passt.

Ich habe lange nach einem Programm gesucht, was mit die Tests der Querries erleichtert, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Aus diesem Grund werde ich alles auf dem IOS und Android Emulartor testen müssen. Dafür habe die die Querries so angepasst, das zuerst einmal nur ein Text erscheint, der je nach Display Größe eine andere Farbe bekommt. Die Skalierung der Photos ist dann nur noch eine reine Fleiß Aufgabe.

Wenn erst einmal alles passt, dann kann ich diese Media Querries zusammen mit dem Baker und Friar Framework für viele verschiedene Open eMag Ausgabeformen verwenden. Zur Zeit basiert alles noch auf PDF und “Sigle-Site-Content”, das wird sich aber noch ändern. Geplant ist, dass es auch weiterhin Photos geben wird, diese enthalten aber keine Texte mehr, der Text getrennt vom Photo angezeigt. Die ganze Erstellung des Open eMag basiert dann rein auf HTML 5 und CSS3, es wird dann auch keine PDF Ausgabe mehr geben.

Minus .. share your files instantly

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Minus.com ist ein neuer , einfacher und kostenloser Dienst über den man Dateien mit anderen Teilen kann. Photos, Dokumente, Zip Dateien etc. kann man einfach hoch laden und man bekommt eine Url unter der die Dateien für andere Verfügbar sind. Es gibt zwar viele solcher Dienste aber Minus ist wirklich einfach und schnell, zudem gibt es 11 GB Platz für Dateien.

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Das Web-Interface ist einfach und funktional aufgebaut. Ein weiteres Plus ist, das es für Windows, Ubuntu, Mac, Android und IOS Geräte eine kostenlose Anwendung gibt. Ich habe das gleich mal getestet, alles funktioniert wie es soll. Dateien kann man als Probat oder Öffentlich Kennzeichnen, diese Möglichkeit werde ich auch für das Open eMag verwenden.

Ach ja ..Einladung gefällig ?  http://min.us/rRCpKDL

Das Open eMag ist auf Schiene …

Wie geplant ist jetzt die PDF Vorlage (Adobe Rome) für das Open eMag 2012 fertig. Es hat sich zwar nicht viel geändert, lässt aber mehr Spielraum für die eigene Kreativität zu. Einzig das Format und die Hintergrundfarbe sind vorgegeben, der Rest kann selber definiert und nach belieben gefüllt werden.

Pünktlich zur Startphase des Open eMag ist auch die entsprechende FAQ für freiwillige (vor) Mitarbeiter fertig geworden. Das besondere an dieser Ausgabe ist die Tatsache, das das Magazin als PDF und iPhone / iPad App zur Verfügung stehen wird.

Die iPhone / iPad App ist wiederum etwas besonderes, geplant ist das Magazin als “Rolling Publikation”. Das bedeutet, das die erste Ausgabe (im Jahr) etwas kleiner ausfallen wird und das im Laufe des Jahres Updates den Umfang dieser Ausgabe erweitern werden. Wir wollen ein Magazin erstellen mit maximaler Flexibilität, die nicht an bestimmte “Termine” gebunden ist.

Jeder, der gerne Mitarbeiten möchte, kann sich jetzt anmelden. Für unentschlossene bleibt immer noch die Möglichkeit irgendwann im Jahr einzusteigen und seine Werke zu präsentieren. Also nicht schüchtern sein, einfach anmelden, die Infos kommen dann per Email.

Eins noch zum Schluss, für die Erstellung von 10 Seiten benötigt man ca. 30 Minuten, vorausgesetzt, das man schon weiß welche Photos man präsentieren möchte. Der Aufwand ist also gering, keine Angst …. ANMELDEN.

Wunderkit (Beta) Nett, Parktisch …

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Wunderkit, (BETA) ist eine nette wirklich nette Sache mit viel Potential. Anders als bei der Wunderlist (reine ToDo Bearbeitung) kann man bei Wunderkit einen oder mehrere Workspaces  erstellen und andere zur Mittarbeit einladen.  Für das OpenMagazin, was ja schon geplant ist und voraussichtlich im November veröffentlicht wird, kann ich die Collaberation (Zusammenarbeit mehrere Personen) Funktion sehr gut gebrauchen.

Die Aufteilung des Programmen in Dashboard, Tasks und Notizen ist sehr praktisch, auf dem Dashboad laufen alle Informationen von allen “Mitarbeitern” zusammen, Tasks können delegiert werden und die Notizen stehen jedem zur Verfügung. Somit bekommt man schnell einen Überblick, was bei einem Projekt gerade so läuft. Das ganze ist aber noch ausbaufähig, im Laufe der Zeit werden sicherlich noch andere Funktionen hinzukommen.

Die “Basis” Version ist frei, wer mehr will, der muss für den Dienst Zahlen ..

Software Entwicklung für notorische Nichtleser und Ignoranten ..

Über dieses Thema könnte ich schon fast ein Buch schreiben, also ein Buch über mich. Ich hatte ja schon mal erwähnt, das die dritte Ausgabe des OpenMagazin dieses mal nicht nur als PDF sondern auch das erste mal aus IOS Anwendung bzw. als Newsstand App erscheinen wird. Das OpenMagazin wird mit dem Baker Framework erstellt und ist eine Mischung aus IOS Anwendung und HTML Seiten.

Man benötigt einen IOS Developer Account um später die Anwendung veröffentlichen und natürlich auch um die Anwendung auf dem iPhone und dem iPad testen zu können. Der Account selber nützt einem jedoch herzlich wenig, denn  bevor man die Anwendung auf dem iPad testen kann muss noch so einiges eingerichtet werden. Wer wie ich wenig oder keine Manuals liest, der kommt hier allerdings nicht sehr weit. Die Anleitung, die Apple anbietet ist umständlich und (für mich) schwer zu lesen.

Ich will jetzt hier nicht zu teil in das Thema einsteigen aber den Ablauf will ich mal kurz beschreiben.

1) IOS Developer Account kaufen
2) Apple sender dann eine Email mit einem Aktivierungs-Code, auf den Link Klicken und den Account aktivieren.
3) Dann beim Member Center anmelden und auf den Link des “iOS Provisionen Portal” Klicken. Dieses Portal ist das wichtigste
4) auf den Link “Certificates” klicken und eines erstellen (am Mac) und hoch laden.  Warten bis das Zertifikat erstellt wurde dann dieses runter laden und Installieren.
5) Dann auf “Home” klicken, ein IOS Device an den Mac anschließen und dann den “Launch Assistent” starten. Das erstellte Profil (eines pro Gerät) speichern
6) den Schritt 5 für weitere Geräte wiederholen (ich habe 4 Geräte)

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Eigentlich, wenn man die Anleitungen liest, ist es recht einfach zu verstehen, was man machen muss.  OK .. vorausgesetzt, man liest die Anleitung auch. Das Zertifikat (Schritt 4) enthält die Gültigkeit und die Berechtigungen des IOS Developer Accounts. Dieses Zertifikat benötigt man, es kann auf mehreren Rechner installiert werden.

Was dann (Schritt 5) noch gemacht werden muss, leuchtet auch ein, für jedes IOS Device was für die Entwicklung oder Tests verwendet werden soll, benötigt ein Profil (logisch). Dieses Profile wird dann später in Xcode importiert (siehe Anleitung). Der “Launch Assistent” erledigt dabei die meiste Arbeit, trotzdem finde ich die ganze Sache etwas umständlich.

Nach dem Import der Profile in Xcode könnte man eigentlich schon anfangen, das Projekt auf dem IOS Device zu Testen, wäre da nicht ein Bug in Xcode. Dieser Xcode Bug ist nicht weiter schlimm sondern nur nervig, nach dem Profil Import wird gerne ein Fehler angezeigt, das das Profil keinem Zertifikat zugeordnet ist. Das war bei mir bei jeden Profil so.

Die Lösung: das Profil mit dem Fehler löschen, Xcode beenden, waren … Xcode starten, Profil neu importieren .. warten .. danach ging es bei mir. Das steht aber in keiner Anleitung ! Egal, das Problem ist gelöst, den Prototypen des OpenMagazin habe ich testen können und musste feststellen, das ich da noch einiges an Optimierungsarbeit leisten muss. Zudem werde ich einiges am Download weiterer Ausgaben ändern müssen.

Ich habe zwar noch keine Ahnung wie ich das machen muss aber das wird schon werden … Das wird dann sicherlich das nächste Kapitel im Buch “Software Entwicklung für notorische Nichtleser und Ignoranten” werden .. fürchte ich.

SVG, Image und Co. iDraw MacOSX

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Inkscape (OpenSource) ist, was die Erstellung und die Bearbeitung von SVG Grafiken angeht eines der besten Programme für Linux und Windows. Inkscape läuft auch auf dem Mac (10.7.x) wenn zuvor Quarz installiert wurde. Der Nachteil bei der Mac Version ist, das es bei großen Dateien zu abstürzen kommen kann, außerdem wird Inkscape dann extrem langsam.

Es gibt aber einige Programme für den Mac, die recht gut und teuer sind, iDraw (siehe Bild oben) ich gut und kostet (nur) 19,99 €, ein Preis mit dem man Leben kann. Der Vorteil des Programmes ist, das SVG Dateien Importieren und Exportieren kann, zudem kann eine SVG Datei auch als PDF und PNG etc. gespeichert werden. iDraw ist auch bei großen Dateien noch schnell und bringt eine eigene Symbol Bibliothek mit.

iDraw kann mit allen SVG Dateien umgehen, die man auf der Webseite “OpenCliparts” kostenlos herunter laden kann, die Bedienung des Programms ist etwas umständlich, dafür ist die Dokumentation um so besser. iDraw ist ein gutes und kostengünstiges Programm mit dem man SVG Dateien erstellen und bearbeiten kann.

Fonts .. ohne Ende .. (iPad App)

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Schriftarten sind für jede Publikation, egal ob Print oder Web, sehr wichtig. Alleine mit der Schriftart lassen sich ganze Seiten ohne andere Elemente wie Bilder etc. gestallten. Die richtige “Schriftart” zu finden ist nicht so einfach, mittlerweile gibt es weit über 1000.000 + unterschiedliche Schriftarten und jeden Tag kommen weitere hinzu. Eine Hilf, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden bietet die iPad Anwendung “FontBook“. FontBook bietet eine Übersicht über zur Zeit 620.000 verschiedene Fonts, die man auch direkt über die Anwendung kaufen kann.

Jede Font wird in verschiedenen Texten und Schriftgrößen so wie mit Zeichensatz übersichtlich und wie ich finde sehr schön angezeigt. Die iPad Anwendung kostet € 5,00 was nicht gerade billig ist und  wer sich entscheidet eine Font zu kaufen, der Zahl bis zu € 2.000 oder mehr.

Eine eindeutige Kaufempfehlung für die iPad Anwendung kann ich nicht geben. Die Übersicht über die verschiedenen Schriftarten und Schriftfamilien ist fast perfekt, zudem lernt man auch, wie mann Schriftarten am besten beurteilen kann. Das ganze nutzt einem auf der anderen Seite allerdings wenig, da die Schriftarten sehr teuer sind.

Quellen für Freie und kostenlose Schriftarten:

  • 1001 Free Fonts, ca. 10.000 verschiedene Schriftarten, wenige deutschtaugliche Schriften, nicht sehr übersichtlich, Qualität der Schriften +++
  • Dafont.com, 14.000+ Schriftarten, mehr deutschtaugliche Schriften, übersichtlich, Qualität der Schriftarten ++++
  • urbanfonts, Anzahl der Schriften ?, einige deutschtaugliche Schriften, nicht sonderlich übersichtlich, ähnliche Schriftarten wie bei 1001 Free Fonts
  • designmondo, Artikel 50 Free Fonts, ausgezeichnete Schriftarten
  • losttype, erstklassige Schriftarten und viele kostenlos

Es gibt natürlich noch viel mehr Quellen für kostenlose (und gute ??) Schriftarten, viele Design Seiten bieten immer wieder Free Fonts zum Download an und diese sind wirklich gut.

iBook Autor, iTuneU und Textbooks

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Apple hat gestern auf dem “Bildungs-Event” so einiges vorgestellt, unteranderem eine neue Version von iBook 2  (iPad), die speziell für die neuen Textbooks erweitert wurde. Damit die Erstellung dieser speziellen Textbooks so einfach wie möglich ist, hat Apple den kostenlosen iBooks Autor entwickelt und vorgestellt. Die Software selber ist eine Mischung aus Apples iWork Pages, Keynote und iWeb. Wie alle iWork Programme ist auch der Funktionsumfang von iBooks Autor recht überschaubar, die Funktionen und Möglichkeiten sind gut gegliedert und jeder, der mit einem Textverarbeitungsprogramm umgehen kann ist auch in der Lage ein Textbook zu erstellen.

iBooks Autor kann Text aus Word und  Pages direkt mit der dort vorhandenen Formatierung übernehmen (Drag and drop) genau so wie Keynote Folien mit alle Elemente und eigene HTML und Javascript Inhalte (DashCode) Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.

Anders als bei normalen Büchern liegt hier der Fokus auf Interaktive Inhalte, die den Lernstoff besser verständlich machen sollen. Bilder, Videos, 3D Objekte lassen sich ohne Probleme einfügen. Durch das Widget “Wiederholung” kann der gelernte Stoff direkt abgefragt werden zusätzlich gibt es noch die “Study Cards”, ein Glossar rundet das Textbook ab.

Der iBooks Autor speichert das erstellte Buch in einem speziellen Format ab (Apple iBook Format). Das Format ist dem Epub 3.0 Format sehr ähnlich aber eben nicht ganz, im Kleingedruckten steht auch, das die Textbooks, die mit dem iBook Autor erstellt wurde nur für Apple und nicht für andere Geräte verwendet werden dürfen. Wer ein Buch veröffentlichen will, der muss sich vorher beim iTunes Publisher Programm anmelden. Im Prinzip bedeutet das, das zwar jeder ein Textbook ganz einfach erstellen kann aber diese nicht ohne weiteres im iTunes Store aufgenommen wird.

Insgesamt ist die Idee dahinter ist fantastisch und die Umsetzung ist wirklich sehr gut gelungen. Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis die ersten Textbooks auch in Deutsch verfügbar sind.

NACHTRAG:
Die Seiten des erstellten Ebooks lassen sich auch als PDF exportieren allerdings wird dann ein Rahmen um die eigentliche Seite gesetzt und das Apple Logo mit dem Text “iBooks Autor”. Die 6 mitgelieferten Vorlagen sind recht Nett, können aber nicht selber in allen Bereichen angepasst werden, Seitenformat, Seitenlayout (Rahmen etc.) sind nicht änderbar.