Die letzten ihrer Art .. Fuji-FP 100C

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Fuji Film hat letztes Jahr schon bekannt gegeben, dass die FP-3000 B/W Filme nicht mehr produziert werden. Vor einigen Tagen hat Fuji Film auch die Einstellung der Produktion der FP-100C PealOff Polaroid Filme bekannt gegeben. Das Ende einer ganzen Ära ist gekommen.

Ich habe noch 6 Filme und das werden wohl die letzten sein, die ich mit meiner Polaroid Land Camera 103 machen werde. Ich finde es sehr schade, zumal die Bilder wesentlich besser und schärfer werden als die Fuji Instax Bilder.  

Im November 2013 hat auch Ilford Konkurs angemeldet, so langsam kommt das Ende der analogen Fotografie doch noch und zwar schneller als gedacht. Ich habe mich von den meisten meiner analogen Kameras getrennt und diese verkauft. Dafür habe ich mit die Nikon D5300 Kamera zugelegt und noch einige Objektive, Analog mache ich nicht mehr viel obwohl ich noch genügend Filme besitze, mal sehen wie es weiter geht. 

Neue Lomo Filme …

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Einige Filme für die Feiertage fehlen mir noch, ich habe gleich die Gelegenheit genutzt und mit 5 der seltenen Lomo Purple gesichert. Die  Lieferung sollte eigentlich erst Anfang 2014 erfolgen aber es gibt sie zum Glück schon, jedenfalls die Rollenfilme. Ich bin schon auf die ersten “lila” Bilder gespannt.

LomoChrome Purple XR 100-400 is a color negative film with exciting and surprising color effects. Natural color tones get transformed into new tones of a broader color spectrum, creating astonishing photo results!

Color Changes:

Blue becomes green, green becomes purple, pink becomes yellow. Red tones stay red, which keeps natural skin color quite natural. To reinforce the color transformation, the spectrum’s sensitivity almost reaches infrared levels. The color change can be altered depending on your chosen ISO settings. For example, green tones will become a shiny purple when you use an ISO 100 setting, but with an ISO 400 setting greens will instead become a darker indigo. This is a great way to explore unlimited color creativity!

Weihnachten kann kommen ..

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Wer Analog fotografiert, der braucht auch Filme, verschiedene Filme natürlich. Vor den kommenden Feiertagen habe ich mein kleines Lager wieder aufgefüllt, Filme für 35mm Kameras und etliche verschiedene Rollenfilme. Ich denke, das ich mit dem kleinen Vorrat über die Feiertage kommen werde …. na ja .. einige Filme fehlen mir noch, ist ja noch Zeit.

Wie man vielleicht sieht, habe ich sehr viele Lomo Filme, einige Kodak Porta (120mm) Filme und Fuji C200 Filme. Die Lomo Filme verwende ich gerne, die sind günstig und liefern mit der richtigen Kamera auch scharfe Bilder und recht gute Farben, kein Wunder, die Filme werde ja auch von Kodak Produziert.

Die Lomo Filme sind keine Profi-Filme, die Bilder werden leicht etwas zu blau aber ansonsten recht gut. Wer noch Filme braucht, der sollte mal im Lomo Shop vorbei schauen, da gibt es neben den Lomo Filmen auch noch Filme andere Hersteller.

Yashica Samurai X3.0, Half-Frame

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Die Yashica Samurai X3.0 ist keine Video-Kamera, auch wenn sie so aussieht sondern eine fast ganz normale Kamera für 35mm Filme allerdings mit einer echten Besonderheit.
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Die Kamera macht nur habe Sachen, auf einem normalen 35mm Frame passen 2 Bilder, also 72 Bilder pro 35mm Film. Von 1915 – 1988 haben einige Hersteller Kameras in diesem Format Halbformat produziert, das Ziel war mehr Bilder auf einen normalen 36mm Film zu bekommen ohne das dabei die Bild Qualität leidet. Das System konnte sich aber nicht durchsetzen und die Yashica Samurai X3.0 bzw X4.0 war die letzte Kamera mit diesem System.

Ich habe die Kamera per Zufall gefunden, die Kamera hat einen gut funktionierenden Autofokus, Zoom, automatische Belichtungsmessung, Datenrückwand, eingebauter Blitz und ein Gewicht ca. 520 Gr. ein wirklich nettes Teil, ich bin schon auf die ersten Bilder gespannt.

Mamiya 645 E, Neuzugang

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Ich hatte das Glück günstig an eine NEUE Original-Verpackte und noch nie verwendete Mamiya 645 E Kamera zu kommen, da musste ich einfach zuschlagen.  Die Kamera hat kein Wechselmagazin und der Prismensucher kann nicht ausgewechselt werden, dafür ist ein Belichtungsmesser eingebaut und das Gehäuse ist aus Kunststoff. Die Mamiya 645 E ist eigentlich eine Einsteiger Kamera für 120mm Rollenfilme. Das Bildformat 4,5 x 6 cm (16 Bilder pro Rollenfilm) ist nicht unbedingt das ideale Bildformat und wird gerne als “APS, Ritsch-Ratsch-Klick” bezeichnet.

Wie auch immer, die Kamera wird mit einem extrem guten und scharfen 80mm f1:2,8 Objektiv ausgeliefert, eigentlich das wichtigste an einer Kamera. Durch das Kunststoff Gehäuse wiegt die Kamera nur 1.3 Kg, meine Zenza Bronica GS-1 (Metallmonster) wiegt  mit Magazin, Prismensucher und Handgriff 2,4 Kg. Das Gewicht war auch der eigentliche Grund, warum ich mir die Mamiya 645 E zugelegt habe, die Zenza Bronica kann zwar mehr (6×7 Format) ist aber einfach zu schwer.

Der eingebaute Belichtungsmesser ist eine feine Sache, die Belichtungszeit wird im Sucher angezeigt, Blenden-Priorität. Ich mag die Kamera, Wechselmagazine habe ich eigentlich nie oder nur sehr selten verwendet, ansonsten hat die Mamiya 645 E alles was andere Kameras dieses Kalibers bieten, Spiegelvorauslösung, MX (Mehrfachbelichtung), Auslöser-Sperre,  Kabelauslöser.

Jetzt fehlt mir noch noch Zeit, Bilder mit der Kamera zu machen …

Neuzugang Zenza Bronica GS-1

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So, das ist Sie, die “kleine”, 1,8 Kg schwer und völlig Gesundheit. Analog zu Fotografieren hat schon was etwas Besonderes, das Fotografieren mit einem 120er Rollenfilm und einer richtige Profikamera setzt dem ganzen noch die Krone auf. Eigentlich wollte ich mir dieses Prachtstück (in Originalverpackung) nicht kaufen, ich hatte ja kurz vorher erst die Lomo Lubitel 166+ bekommen.

Leider liefert die Lomo Lubitel 166+ (egal mit welchem Film) nur unscharfe Bilder und das nicht nur im Nahbereich sondern generell. Entweder habe ich ein Montagsprodukt erwischt oder die Glaslinsen der Kamera liefern keine besseren Ergebnisse. So war ich auf der Suche nach einem Ersatz und bin letztendlich fündig geworden.

Die Zneza Bronica GS-1 ist mit ihren 1,8 Kg schon recht schwer, das Handling vom Filmeinlegen über Fotos machen und belichteten Film entnehmen ist äußerst angenehm. Die tolle Verarbeitung und die ausgeklügelte Technik begeistern einfach. Die Kamera wurde mit einem 6×6 Magazin geliefert (12 Bilder pro Film). Das gute an der Kamera ist, dass man auch Magazine im Format 6×7, 4.5×6 und 35mm (Kleinbildfilm) verwenden kann. Der sehr heller Lichtschachtsucher und die Lupe erleichtern einem das Scharfstellen erheblich.

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Belichtungszeiten von 16 Sekunden bis zu einer 1/500 Sekunde bei einer Blende von f4 – f32 bei dem mitgelieferten 110mm Makro-Objektiv machen richtig Spaß. Ich bin von der Qualität der Kamera wirklich begeistert, jetzt brauche ich nur noch Zeit um Fotos zu machen, ich freue mich schon drauf.

Die ersten Bilder mit dem Zenit 16mm FishEye Objektiv ..

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Die Scans sind nicht besonders und auf einigen Bildern sind einige Finger von mir zu sehen, trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Bilder habe ich mit meiner alten Zenit 122K Kamera und einem externen Belichtungsmesser gemacht. Das Problem bei der Kamera ist, dass man nur 80% vom Bild sieht, das erklärt auch die Finger auf den Bildern.
Das 16mm FishEye Objektiv liefert jedenfalls genau die Ergebnisse, die ich erwartet haben scharfe Bilder und satte Farben, was will man mehr.

Neuzugang, Lomo Lubitel 166+

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Früher hatte ich als Jugendlicher eine Rolleiflex Kamera besessen, ich habe diese Kamera sehr gemocht, leider war die Kamera nicht mehr Lichtdicht, der Auslöser / Verschluss war auch leicht defekt gewesen. Trotzdem habe ich einige gute Bilder damit gemacht. Damals hatte ich mir vorgenommen, wenn ich mal genügend Geld habe, wieder eine Kamera gleichen Typs zu kaufen.

Das Geld für eine Rolleiflex hätte ich jetzt aber die wenigen noch vorhandenen Kameras sind einfach überteuert und meist nicht mehr ganz in Ordnung. Ich habe mich dann entschieden eine andere TLS Kamera zu kaufen.

Die Lomo Lubitel 166+ habe ich gestern bekommen. Die Lubitel 166+ ist eine TLS Sucher Kamera (ein Objektiv für den Sucher und ein Objektiv für die Aufnahme). Wie bei den Twin Lens Kameras blickt man von oben in der Sucher und stellt dann das Bild scharf. Nach dem Auspacken kamen wieder die Erinnerungen an früher hoch, es war Liebe auf den ersten Blick.

Die Kamera selber besteht aus dickem Plastik und wiegt aber fast 500 Gramm, die Kamera verwendet die üblichen 120 Rollenfilme, zusätzlich kann man bei der Lubitel 166+ auch noch 35 Filme verwenden, ein entsprechender Adapter liegt der Kamera bei. Ich war positiv überrascht, als ich die Kamera ausgepackt habe, wie gut die Kamera verarbeitet ist. Alles passt, nichts wackelt, einfach Klasse.

Bilder zum herzeigen gibt es noch keine, das wird aber noch.

MC Zenitar M 2.8/16 Fisheye Lens

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Ich wollte schon immer ein Fish Eye Objektiv haben, nach langen Überlegungen habe ich mich dann für das MC Zenitar M 2.8/16 Fisheye entschieden, das gestern geliefert wurde. Das Objektiv habe ich für meine Zenit 122k bestellt (Pentax K-Mount), mit einem Adapter passt das Objektiv auch auf meine Canon EOS 1100D Kamera.

Viel kann ich zu dem Objektiv noch nicht sagen, ich werde in den nächsten Tagen erst einmal einen 100 ISO Film damit belichten. Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet, die optischen Krümmungen, wie sie bei solchen Objektive üblich ist, fällt geringer aus als gedacht. Der 180° Blickwinkel ist schon was besonders, ich bin schon gespannt auf die ersten Bilder.  

Reflecta PhotoScan A4, besser als gedacht

Nach der Blogpause geht es wieder weiter, Thema Heute ist “Wie bekomme ich analoge Bilder in der Computer”. Einiges habe ich ja schon über das Thema geschrieben. Ich selber mache immer noch viele analoge Bilder und habe immer das Problem diese Bilder zu digitalisieren.

Ich habe es mit einem Flachbett-Scanner probiert, mir einem Foto / Dia und Negativ-Scanner und mit dem Lomo Negativ-Scanner. Egal was ich versucht habe, die Ergebnisse sind durchweg enttäuschend bis völlig unbrauchbar. Ein guter Scanner (Flachbett) fängt erst ab 500,- € an, so viel Geld will ich aber nicht ausgeben.

Mein Flachbett-Scanner (HP Photosmart Drucker mit Scanner) und der Foto / Dia und Negativ-Scanner haben dasselbe Problem, Staub im inneren und auf der Unterseite der Auflagescheibe. Dieser Staub kann nicht entfernt werden, Aufschrauben Fehlanzeige. Aus diesem Grund habe ich mich für einen Einzugsscanner entschieden, hier kann man die Optik einfach reinigen.

Erst war ich sehr skeptisch, und habe mich gefragt, was ein Scanner für 92,- € (600 dpi = 3504 x 2368 Pixel) leisten kann. Der Erste Test-Scan hat mich dann doch überrascht. Das digitale Bild weißt Längsstreifen auf, die Farben sind fast Original, das Bild ist scharf. Die Streifen sieht man später nach dem Druck oder bei einer geringeren Auflösung nicht mehr, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Perfekt ist das natürlich nicht aber immerhin ist es brauchbar und besser als bei den anderen Scannern.IMG_0001 IMG_0003

Probleme beim Scannen gibt es nur, wenn das Bild (Original) im Ganzen zu dunkel ist.IMG_0002

Vor dem Scannen muss man das Foto zuerst in eine Schutzhülle stecken, dann kann man Scannen, der Scan startet automatisch, wenn die Schutzhülle eingesteckt wird. Die interne Scanner Software schneidet dann die digitalen Bilder automatisch zu, eine Nachbearbeitung ist nur noch dann nötig, wenn das Bild (Helligkeit / Kontrast / Farbe) geändert werden soll.