Tschüss Ubuntu, Welcome Fedora ..


Fedora_17_00

 

Ubuntu 12.10 verträgt sich irgendwie nicht mit meinem Fujitsu Q900 Rechner und der Intel GMA Grafikkarte. Der Rechner fährt nicht runter und startet einfach nicht mehr. Zuerst lief alles noch, dann kam das Update auf den x-19 / 21 Kernel und dann war Ende. Fehler, die bei Ubuntu 11.10 schon drin waren, traten wieder auf, WLAN Blacklist, GRUB Timeout, die ganze Palette. Ich dachte, das diese Fehler behoben sind. Zu den bekannten haben sich noch einige neue Fehler eingeschlichen, Python verweist (teilweise) auf fehlende Libs, System Fehlermeldungen treten wieder häufiger auf. Entweder mag Ubuntu 12.10 meine Hardware noch weniger als Ubuntu 11.04 oder Ubuntu  ist einfach nicht stabil genug für meine Hardware.

Nach langem überlegen habe ich nicht für eine Distribution entschlossen, die nicht auf Ubuntu aufsetzt. Auf bekannte Probleme im neuen Gewand wollte ich verzichten, ich habe mich dann für Fedora 17 entschieden und habe es nicht bereut. Die Installation ist einfach und das System läuft auf meiner Hardware stabil und ohne Probleme “Out of the Box”. An Gnome muss ich mich erst einmal gewöhnen, der Unterschied zu Unity ist schon sehr groß. Fedora verwende ich seit Dezember auf dem Q900 und meinem HP DVD6 und was soll ich sagen, keine System Fehler oder komische Anzeigefehler auf dem Bildschirm.  Ubuntu habe ich von meiner “Linux-Liste” gestrichen und durch Fedora ersetzt, schließlich will ich ja auch mal was mit dem System arbeiten und nicht nur Bug Fixen.

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5 Gedanken zu “Tschüss Ubuntu, Welcome Fedora ..

  1. chaos2000wolf schreibt:

    GNome statt Unity?
    Dann werd ich doch mal einen genaueren Blick auf Fedora werfen, denn mit Unity hab ich mich bisher nicht anfreunden können. XUbuntu läuft recht stabil, aber so ganz ohne Fehlermedlungen in der GUI geht es an sich nie bei mir ab. Ein guter Tip mit Fedora, danke.

  2. blogausgraz schreibt:

    Hi,
    warte mit Fedora noch wenn du kannst, in 8 Tagen kommt die Fedora 18 Version raus.

  3. Man sollte vielleicht fair sein und nicht vergessen, daß nur die LTS-Releases einen Anspruch auf Stabilität erheben. Die Releases dazwischen sind eigentlich Entwickler-Releases und bei denen darf man sich nicht wundern, wenn Dinge nicht immer funktionieren. Man sollte sich auch die Frage stellen und ehrlich beantworten, ob es rationale Gründe gibt, immer die frischeste Software-Release zu benutzen oder ob das reiner Spiel- und Abenteuertrieb ist.
    Ubuntu 12.04.1 läuft mittlerweile recht stabil und ist mit fünf Jahren Support eine bessere Wahl als irgendein beliebiges Fedora, das per Definition immer nur eine Entwicklerversion ist und so lange Supportphasen wie ein Ubuntu LTS gar nicht kennt.
    Wenn es ums reine Arbeiten ginge, wäre ein Downgrade auf Ubuntu 12.04 LTS oder Linux Mint 13 LTS eine bessere Wahl gewesen als ein Wechsel nach Fedora, wo zudem auch noch der ganze Unterbau eine andere Philosophie als die Debian/Ubuntu-Familie verfolgt und man vieles wieder neu lernen muß – was an sich ja nichts schlechtes ist, aber auch vom eigentlichen Arbeiten abhält.
    Mint 13 ist übrigens eine gute Alternative zu Ubuntu 12.04. Der Cinnamon-Desktop ist “traditioneller” als Unity und in der aktuellen Version 1.6.7 auch stabil und komfortabel genug. Das Ganze läuft sogar gut auf einer Zotac Zbox ID41+ – auf der ich das hier gerade schreibe.
    Xubuntu habe ich mir auch längere Zeit angesehen und die Version 12.10 lief auch recht ordentlich, aber mir sind Nautilus & Co dann doch eine Spur lieber als Thunar und die Xfce-Panels. Aber das ist primär eine Geschmacksfrage – arbeiten kann man hüben wie drüben gleich gut.

  4. blogausgraz schreibt:

    Hallo Winfried,
    das die aktuelle 12.04.1 LTS Version stabil ist, stimmt natürlich aber diese läuft leider nicht mehr auf meiner Hardware. Das betrifft alle Distributionen, die auf Ubuntu aufsetzen. Die Intel Grafikkarte will mit Unity einfach nicht zusammenarbeiten. Auf meinem Zotac ID41 läuft die 12.04.1 auch ohne Probleme, der schnellere Fujitsu Q900 Recher war einfach ein Fehlkauf.

    Ich habe mich für Fedora entschieden, weil das die Distribution ist, die ohne Änderungen auf dem Q900 Rechner absolut Fehlerfrei läuft. Die Umgewöhnungszeit ist allerdings nicht zu unterschätzen, mit der Zeit geht das aber recht gut. Gnome bietet so einige Kleinigkeiten, die ich bei Unity immer vermisst habe, allerdings gibt es auch vieles, was ich bei Gnome vermisse. Mit Fedora kann ich recht gut leben, alles funktioniert, wenn auch die Versionen der einzelnen Programme nicht immer die aktuellsten sind.

    Was der … Update Krams angeht, so kann ich dir nur zustimmen. Wer immer die letzte Ubuntu Version verwenden will oder muss, der wird mit Fehler leben müssen. Mir ist eine funktionierende Linux Version 1.0000 mal lieber als die neueste und hübscheste. Fedora geht beim Releas neuer Versionen einen völlig anderen Weg, erst wenn alle Fehler behoben sind, wird die neue Version freigegeben. Das seiht man an Fedora 18, diese sollte schon im Novermber 2012 kommen, war aber auf grund einiger Umbauten fehlerhaft. Der Release Termin wurde mehrfach verschoben und wenn alles gut geht, wird die neue Version morgen verfügbar sein. Treten neue Fehler auf, dann wied das Release um weitere 1 – 2 Wochen verschoben. Diese Lösung finde ich sehr gut, man wartet zwar länder auf eine neue Version, diese funktioniert dann aber auch von Anfang an.

  5. Papa Schlumpf schreibt:

    Hallo Martin,

    leider war ich einige Wochen ohne Internet und konnte somit deinen Blog nicht besuchen und stelle fest ich habe einiges verpasst. Besonders lustig fand ich im Dezember die Überschrift “ Nee oder „ ja auch mit Windows ist nicht alles so wie es sein soll.

    Nun bist Du mit Fedora unterwegs und hast Ubuntu von deiner Linux Liste gestrichen was ich nach vollziehen kann. Ich bin seit vergangenen Sommer mit Linux Mint unterwegs, auch wenn der Unterbau Ubuntu ist läuft es besser. Die Probleme bei Ubuntu sind für mich Hausgemacht keine Version ist richtig fertig beim Tag des Erscheinens, zudem geht es ja nun auch in Richtung Smartphones wie auf der Seite “ derStandard.at „ zu lesen ist. Eigentlich ist dies ein logischer und richtiger Schritt ist den Canonical hier geht, dann muss aber in der Zukunft einiges besser werden möchte ich mal sagen.

    Ein großes Problem sehe ich für die Zukunft beim UEFI Secure Boot und das ganze noch in Verbindung mit Windows 8, auf der Seite BITblokes gibt es dazu einen guten Artikel zu diesem Thema und für den der es lesen möchte habe ich hier mal die Adresse :

    http://www.bitblokes.de/2012/12/die-mar-von-linux-und-uefi-secure-boot-out-of-the-box/

    Auf meinem HP-PC ist übrigens UEFI und ich musste es deaktivieren um Windows 7 zu installieren. Das muss man erst einmal wissen, hatte nicht schlecht gestaunt als ich Windows 7 nicht installieren konnte.

    Doch nun zu einem etwas erfreulichem Thema. Auf deinem Blog gibt es wieder einige schöne Fotos zu sehen und sage es sind Dir sehr gute Winterliche Schnappschüsse gelungen, diese Fotos macht man nicht alle Tage möchte ich mal bemerken.

    Papa Schlumpf

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