Ich wünsche Euch …

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(Bild Eiskrippe in Graz 2012)

Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2013.
Der Blogausgraz geht jetzt (endlich) in die Blog-Pause.

Mögen sich Deine Wünsche erfüllen außer einem,
so dass Du immer etwas hast,
wofür Du ringen, wonach Du streben kannst.

Die Zenit KM .. ist Groß ..

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Die Verpackung der Zenit KM ist im Vergleich mit der Lomo LC-A+ eher unspektakulär, Batterien werden nicht mit geliefert. Mir war nicht bewusst, wie groß die Kamera ist. Durch den Motor und das Batteriefach wirkt die Kamera eher wie ein Backstein mit einem Gewicht von 700 Gramm.

Na ja, wenigstens gibt es eine englische Anleitung, die teilweise sogar verständlich ist. Das Film einlegen und vor spulen ist darin auch beschrieben, allerdings verliert man dabei ein Bild (die Nummer 0). Bei meiner leichten und kleinen Lomo LC-A+ komme ich auf 36 Bilder plus Bild 00 und Bild 0, also insgesamt auf 38 Bilder pro Film. Bei der Zenit KM werden das, wenn man den Film etwas anders einlegt, 37 Bilder sein.

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Trotz der großen Abmessungen der “Backsteins” (Vergleich Sony A200 / Zenit KM) liegt die Kamera gut in der Hand, das scharf stellen der Bilder ist sehr einfach und 4 LED’s im Sucher zeigen an, ob die Belichtung passt.

  • Grün blinkend = Stativ verwenden aber OK
  • Grün durchgehend leuchtend = alles OK
  • Grün und rot oben = Bild überbelichtet
  • Grün und rot unten = unterbelichtet

Mehr gibt es nicht zu sehen, die Kamera ist wie ich festgestellt habe ein Blickfang für andere, das Motorgeräusch nach dem Auslösen zieht dann weitere Blicke an. Entscheidend ist jedoch das Einlinsen Objektiv, dass eine hohe Bildschärfe garantieren wird, sofern man die Entfernung richtig einstellt. Die ersten Bilder der Kamera werde ich erst nächstes Jahr zeigen können.

Zenit KM plus camera Specifications:

Lens: “MC Zenitar-K-2″ 50mm f/2.0
Type of lens mount: PENTAX K lens mount
Focusing: manual
Exposure meter: TTL system, integral, with LED viewfinder display
Exposure control: - 2 modes: manual and automatic with aperture priority
- focal lead-blade metal shutter with vertical travelling the blades
Shutter speeds: - automatic mode: from 16 up to 1/2000sec
- manual mode: from 1 up to 1/2000sec, +B
- flash synchronization 1/125sec
- electronic self-timer with 15 sec delay
Viewfinder: - covers 90% of the frame area
- focusing screen with horizontal split-image/microprism and the matte field
Sensitivity input: DX coding (ISO 50-3 200)
Other features: - automatic loading, advance and rewinding
- single-frame and continuous exposure (2 frames/sec) modes
- electronic film counter
- flange base of 45.5mm
- tripod socket
Power supply: four batteries (6V) of AA type
Weight: 700g

Die Zenit KM …

Zenit

Die Lomography lebt nicht nur von den Effekten, die durch die speziellen Linsen, Doppelbelichtungen etc. entstehen sondern auch von einer gewissen Unschärfe der Bilder, die durchaus gewollt ist. Meine Lomo LC-A+ macht genau das und deswegen liebe ich diese Kamera.

Es gibt aber auch Situationen, in denen man scharfe Bilder einer 35mm SLR Kamera braucht, gerade bei Nachtaufnahmen mit sehr langen Belichtungszeiten kann man die Digitalen vergessen.

Die Zenit Kameras, die besonders durch die scharfen und  farbgetreuen Bilder auffallen, gehören eigentlich nicht ganz in die Kategorie der Lomo Kameras. Alle Zenit SLR Kameras verwenden einen normalen 35mm Film und verfügen über eine Zeitautomatik und eine Zenitar f/2 50mm Linse. Die Mono-Linse ist so gefertigt, das kein Vignetten Effekt sichtbar ist.

Das Top-Model und die letzte Kamera, die von KMZ Produziert wurde ist die Zenit KM, diese verfügt zusätzlich über einen automatischen Filmtransport. Damit sind Aufnahme von 2 Bilder Pro Sekunde möglich.

Ein wichtiger Punkt ist die Belichtungsautomatik, diese erlaubt Belichtungszeiten von 1/2000 bis zu 16 Sekunden. Das Design ist nicht so sehr auf Schönheit sondern auf Robustheit ausgelegt. Ein Stahl-Skelett umgeben von schlagfestem Kunststoff und ein geschützte Objektiv machen die Kamera bereit für harte Einsätze. Endlich mal eine Kamera, die ich nicht so schnell kaputt machen kann.

Die Kamera verwendet 4 * AA Batterien für den Filmtransportmotor und den Belichtungsmesser, ein Batterietyp, der überall erhältlich ist. Ich kann mich noch gut an meine automatische 35mm Kamera aus dem vor-digitalen Zeitalter erinnern, die Batterie kostete 17 € und war nur in Spezialgeschäften zu bekommen.

Nee oder …

Ubuntu 12.04 lief nach einem Update auf meinem Fujitsu Q900 nicht mehr und diese ewigen Systemfehlermeldungen haben mich ziemlich genervt, das war der Grund, warum ich wieder auf Windows 7 umgestiegen bin. Ich habe dann Windows 8 bekommen, was auch bis gestern einigermaßen gelaufen ist. Nach Installation der letzten Windows Updates funktionierte kein USB Port mehr, Netzwerkanschluss und WLAN ohne Funktion. Ich musste dann mit einer Ubuntu CD Booten und habe erst mal alle Daten gesichert.

Das ist nicht das erste mal gewesen, das es zu solchen Fehlern gekommen ist, nach mehrmaligen Neustarts hat es dann immer wieder funktioniert, gestern aber nicht mehr.

Ich habe dann mal wieder Ubuntu, diesmal die 12.10 Version installiert um sicher zu gehen, dass die Hardware nicht defekt ist. Unter Ubuntu funktionieren alle USB Ports, Netzwerk, WLAN und auch der SD-Karten Slot ohne Probleme. Erfreulicherweise kommen auch keine Systemfehler mehr, Ubuntu startet schneller als Windows 8 und der Rechner lässt sich auch herunter fahren, unter Windows 8 funktionierte das auch nicht immer.

Windows 8 scheint immer mehr die Nachfolge von Windows Vista anzutreten zu wollen, es scheint so als will MS-Soft gezielt Kunden zur Installation von Ubuntu bewegen.

Die Lomo LC-A+ ..

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Nachdem ich mit der Diana F+  3 Filme belichtet, und immer mit dem Filmtransport gekämpft habe, war es Zeit  darüber nachzudenken ob die Lomography das richtige Ausdrucksmittel für meine Verrückten Ideen ist oder nicht. Diese Frage habe ich eindeutig mit “Ja .. ich will” beantwortet, als nächstes habe ich mir die verfügbaren Kameras angesehen, die für mich Leist bar und nicht aus Plastik sind.

Die Wahl ist schließlich auf die LC-A+ gefallen, Metall Gehäuse, Glaslinse und Blenden/Belichtungsautomatik, das einzige was man noch einstellen muss ist die Entfernung (das schaffe ich noch). Wer wie ich in 2 Tagen 3 Filme verheizt, der sollte für ausreichend Nachschub sorgen, 5 Packungen mit jeweils 3 Filmen zu je 36 Bildern (540 Bilder) sollten erst einmal reichen.

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Die Kamera wird mit Batterien, Fernauslöser, Trageriemen und einem über 200 seitigem Ideenbuch in einer Holzkiste geliefert. Alles ist liebevoll verpackt, da macht selbst das Auspacken Spaß. 

Als ich die Kamera das erste mal in der Hand hatte, musste ich mehrmals Schlucken. Die Kamera wirkt auf den ersten Blick billig, die Abstände der Abdeckung und anderer Teile ist unterschiedlich und das für einen Preis von € 250,-. Nach einem guten Abendessen und einem wohligen Gefühl in der Magengegend habe ich dann einen zweiten Blick auf die Kamera geworfen, der dann auch besser ausgefallen ist.

Die Kamera ist extrem leicht, das Metallgehäuse ist dementsprechend dünn aber sehr stabil, auf den zweiten Blick fallen die unterschiedlichen Abstände bei der Abdeckung kaum auf. Die Mechanik der der Objektivabdeckung geht zuerst etwas schwer, nach mehrmaligen Öffnen und Schließen war das Problem behoben. Das Einlegen des Filmes ist einfach, wie bei einer 35mm Kamera üblich.

Direkt nach dem Auspacken war ich etwas Skeptisch aber nach den ersten 4 Bilder verfliegt dieses Gefühl schnell wieder. Erst jetzt merkt man, das die Kamera doch recht gut verarbeitet ist, gut in der Hand liegt und super einfach zu bedienen ist. Die Blenden/Belichtungszeit Automatik geht von 1/500 bis zu mehreren Minuten (bei großer Dunkelheit) was Aufnahmen bei allen Lichtverhältnissen ohne Probleme zulässt.

Nach weiteren 19 Aufnahmen und dem Einsetzen der ersten Routine mach die Kamera immer mehr  Spaß und ich bin froh die “Richtige Entscheidung” getroffen zu haben, die Kamera ist klasse und der Preis ist somit auch OK, zudem gibt es ja 2 Jahre Garantie!

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Da mein Rucksack, den ich täglich mit zur Arbeit und zu Wanderungen mitschleppe sich langsam aber sicher auflöst und vollständig zerbröselt, habe ich mir gleich eine neue Tasche mit bestellt, der “Sidekick TPE Bag Lite” hat eine passende Tasche (die kleine rechts) wo die LC-A+ genau rein passt und sicher verstaut ist. Das Material ist Wasserdicht (bis auf den Reißverschluss der großen Tasche), bietet ein extra Fach für 8 Filme und ist sehr gut verarbeitet. Die Taschenkombination kann man trennen, auf diese Weise kann ich meine LC-A+ immer und überall mit hin nehmen.

Ich bin schon auf die ersten (experimentellen) Bilder gespannt …

Lomo die erste .. Diana F+

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Eigentlich wollte ich ja eine Blogpause machen aber irgendwie schaffe ich das nicht .. egal, hier nun meine ersten Erfahrungen mit der Diana F+ Kamera. Die Kamera war nett und praktisch verpackt, es werden zwei zusätzliche Rahmen/Masken mitgeliefert, mit denen man 16 Bilder Pro Film im normal oder Panorama Format erstellen kann. Wer das volle 12 Bild-Format nutzen will, der bracht die Masken nicht.

Der Film ist schnell eingelegt, bei 12 Bildern, muss auf der Rückseite der Pfeil auf 12 Stehen, das Sichtfenster für die Bild-Zahl befindet sich dann bei der Zahl 16, was ich etwas verwirrend fand. Irgendwie hatte ich den ersten Film falsch eingelegt, was prompt Filmtransportprobleme verursacht hat (Film verloren).

Beim Einlegen des zweiten Films klappte das auf anhieb richtig, schnell waren die ersten 12 Bilder geschossen. Leider habe ich bei einigen Bildern vergessen die Entfernung und die Blende (Sonne, Wolke, viele Wolken) richtig einzustellen.  

Einen wichtigen Fix musste ich an der Kamera sofort vornehmen, die Kappe für das Objektiv passt nicht und fällt sofort ab. Ich habe dann mit einem 2mm Bohrer oben an der Kappe ein Loch gebohrt und einen Kunststoff Band durchgezogen und am Objektiv befestigt. Der Vorteil ist, dass jetzt die Kappe wesentlich besser passt und das Band verhindert das die Kappe verloren geht.

Der Zweite Fix betrifft die Weiteneinstellung, es gibt einen schwarzen Pfeil am Objektiv der auf schwarzem Untergrund mit den Entfernungen zeigt. Meine Augen sind nicht mehr so gut und Schwarz auf Schwarz ist wenig kontrastreich, mit etwas Nagellack (von meiner Frau) lässt sich das Problem schnell beheben, jetzt ist der Pfeil Rot und gut sichtbar.

Am Wochenende habe ich 3 x12 Bilder belichtet. Die Filme habe ich dann  am Montag zu Bipa gebracht, Bipa entwickelt auch 120 Filme. Auf dem Umschlag gibt es ein Feld “Sonderwunsch” und hier muss einfach nur “LOMOGRAPHY” eingetragen werden.  Wer auch Bilder vom Film haben will, der muss das entsprechend ankreuzen, das habe ich leider bei allen  Filmen vergessen.

Vielen Dank nochmal an das freundliche Bipa Personal, die haben beim Labor angerufen und gefragt, wie diese Filme abzugeben sind.  Wird der Sonderwunsch eingetragen, dann geht das Labor mit diesen Filmen besonders vorsichtig um.

Kamera:
Die Kamera inkl. Objektiv bestehen aus Plastik aber alles funktioniert so wie es sein soll.  Der Filmtransport harkt manchmal, keine Ahnung, woran das liegt. Der mitgelieferte Kamera Plastik Riemen ist authentisch 60er Jahre aber unnötig, die Kamera ist extrem leicht, der Riemen stört nur. Interessant ist auch das mitgelieferte Bilder-Buch mit vielen Beispiel Bildern, die mit der Diana F+ aufgenommen wurden.

Kamera Tasche (Zubehör):
Finger weg von dem Teil! Es ist teuer und passt nicht wirklich gut. Die Tasche muss beim Filmwechsel immer komplett abgenommen werden, was bei 12 Bildern Pro Film recht häufig ist.

Blitz:
Der Blitz ist fantastisch, erst mal sieht er gut aus und die Leistung ist enorm. Das beste ist aber das man die Farbe des Blitzlichtes durch kleine Gel-Patsches einfärben kann, 12 Farben stehen zur Verfügung. Der Blitz hat auch einen Adapter und ist somit für alle Kameras verwendbar. 

Wenn man zum Beispiel bei Mac Doof 6 Big Macs isst und sich einem der Magen umdreht, dann kann man dieses mit einen grünen Gel-Patsch und Blitz aus sichtbar machen (der Grüngesichtige!).

120er Filme:
Die Einstellungen der Blende (Sonne, Wolken etc.) stimmt, wenn man einen 400 ASA Film verwendet, bei einem 100 ASA Film muss man die Blende eine Stufe geringer einstellen sonst werden die Bilder zu dunkel. Wer viele Bilder macht, der wird bei dem Filmformat schnell arm werden. Die Filme sind recht teuer (12-16 Bilder pro Film) und so kommt man schnell auf einen Bildpreis (inkl. Film und Entwicklung) von € 1,36. Bei einem 35mm Film sind die Filme und Bilder wesentlich günstiger und liegen je nach Qualität so um die 0,15 – 0,26 €.

Fazit:
Der Blitz ist klasse, die Kamera ist auch so weit ok. Es macht unglaublich viel Spaß Fotos aus der Hüfte zu schießen, mit Doppelbelichtungen zu experimentieren, einfach den Augenblick einzufangen, wo immer man ist und was immer man tut. Viel muss man bei der Kamera nicht einstellen, Fotos sich schnell gemacht (Kostenfalle). Die Kamera macht einfach Spaß, trotzdem habe ich mich zum Kauf einer LC-A+ entschieden, der 35mm liegt einfach mehr und die Kamera ist noch kompakter als die Diana F+.