Endlich Urlaub, Blog-Pause

So, der Urlaub steht vor der Tür und ich habe es nicht rechtzeitig geschafft, mir neuen Lesestoff für meinen Kindle zu besorgen, macht nichts. Mein neuer Kindle Touch hat kostenloses 3G und ein Bückerkauf ist somit auch im Urlaubsland gesichert. Mein alter Kindle ist etwas zu nass geworden, das hat er leider nicht so ganz verkraftet. Ich freue mich schon auf Sonne, Meer, Berge und gute Bücher, der Urlaub kann kommen.

Praktisch, das Ladegerät vom Kindle kann ich zusätzlich noch für mein Outdoor Handy, iPod Mini, und MIFI verwenden, das sparrt Gewicht.

Mit dem Blog geht es dann im August weiter, ich wünsche Euch allen einen schönen Urlaub.

MIFI 3352 .. Internet für die Hosentasche

Die ständigen Internet Probleme mit AON reißen nicht ab. Die Leitung ist so schlecht, das man nicht mal einen 3 Min Youtube Film ohne Unterbrechung ansehen kann. Am Wochenende und Montags ist es besonders schlecht. Für mein (ex) iPad 1 hatte ich einen 3G Vertrag 8,90 € für 9 GB Daten, welchen ich nie ausgenutzt, aber immer gut funktioniert hatte. Die SIM-Karte steckt jetzt in meinem MIFI 3352 und ich kann bei bedarf (eigentlich immer) eine gute und schnelle Internet Verbindung verwenden. Das MIFI ist klein, der Akku hält 7-9 Stunden und funktioniert ohne Probleme. Die Web Oberfläche für die Administration ist übersichtlich und einfach zu bedienen.

Das MIFI hat einen Streaming Server eingebaut, der eine Micro SD Karte verwendet. Medien (Video, Audio) lassen sich auf alle DLNA kompatiblen Geräte Streamen. Die Speicherkarte kann auch dazu verwendet werden, Dateien auszutauschen. 5 Geräte können an das MIFI angeschlossen werden und zusammen die Speicherkarte und das Internet verwenden. Unterwegs braucht man das MIFI nur einschalten, Pin eingeben und schon ist man mobil im Internet.

Unter Ubuntu und anderen Betriebssystemen funktioniert das MIFI (logischerweise) ohne Probleme, alle Einstellungen werden über die Web Oberfläche gemacht, Treiber oder sonstige Einstellungen unter Ubuntu (und anderen Betriebssystemen) ist nicht notwendig. Das MIFI benutze ich auch für mein Android Tablett, wenn ich mit den Öffis zur Firma fahren muss. Das MIFI bleibt bei normaler Benutzung, Surfen im Internet und RSS Feeds lesen kalt. Andere Geräte erwärmen sich sehr stark, das MIFI tut das nicht, was immer von Vorteil ist.

Für das MIFI gibt es noch einen speziellen Zusatz Akku, der einen Dauerbetrieb von 12 – 16 Stunden ermöglicht. Ich bin mit dem MIFI recht zufrieden, allerdings reicht das WLAN gerade vom 1. Stock bis zum Wohnzimmer im Erdgeschoss. Für große Reichweiten ist das MIFI auch nicht entwickelt worden.

Topcom PMR 9500 Funkgeräte

Einmal ein Funker, immer ein Funken so könnte man sagen, jedenfalls habe ich mit vor dem Urlaub noch neue Funkgeräte kaufen müssen. Die alten Funkgeräte (5 Jahre alt) entsprechen nicht mehr meinen technischen Anforderungen. Der PMR Frequenzbereich (8 Kanäle) ist relativ eng und wird zunehmend von Baufirmen übervölkert, das stört besonders dann, wenn auf Bergen gebaut wird und man eigentlich freie Kanäle für eigene Bedürfnisse benötigt. Neuere Funkgeräte wie die Topcom 9500 Serie besitzen zusätzlich 83 digitale Sub-Kanäle, die einen störungsfreien Betrieb ermöglichen. Diese Technik ist neu und ältere Modelle können mit diesen digitalen Kanälen nichts anfangen.

Funkgeräte sind bei Wanderungen in den Bergen oder im schwierigen Gelände sind extrem praktisch. Oftmals gibt es keinen Handy Empfang auf Bergen oder in engen Tälern, ein Funkgerät hat dann immer noch eine Reichweite von 1,2 – 2,4 Km. Unter idealeren Bedingungen erreicht man 5 – 7 Km, auf dem Wasser sogar bis zu 14 Km Reichweite. Praktisch sind diese Geräte immer dann, wenn man zu Zweit oder mit größeren Gruppen wandert, Kontakt halten ist dann einfach und kostenlos möglich. In der Vergangenheit bin ich oft (eigentlich immer) aus einer dieser Gruppen ausgeschert um noch etwas anderes zu entdecken bzw. an anderer Stelle Photos zu machen. Ohne Funkgeräte und Kommunikation ist man dann schnell aufgeschmissen, gerade auf Madeira, wo einige Levadas Kilometerweit durch Berge führen ist es wichtig, sich mit den zurückgebliebenen verständigen zu können.

Die Topcom 9500 PRM Funkgeräte (2 Funkgeräte, Akkus, Ladeschale, Netzteile im praktischen Koffer) kosten so um die 69,- – 72,- €, was für zusätzliche Sicherheit nicht teuer ist.

Das tropfwassserdichte (nach Standard IP2 geprüft) PMR-Funkgerät bietet Ihnen trotz einer Reichweite von bis zu 10 km bietet einen kristallklaren Klang und viele weitere nützliche Funktionen für den Einsatz bei jedem Wind und Wetter.

Unter anderem haben Sie die Wahl zwischen 8 Kanälen und 121 (38 CTCSS-Code, 83 DCS-Code) Unterkanälen. Dies bedeutet Flexibilität in der Kanalauswahl.
Die Scanfunktion sucht automatisch mit Hilfe einer Endlosschleife in den Kanälen 0 – 8 nach Signalen, in denen Sie mit anderen kommunzieren können. Der integrierte Zweikanalscan erweitert die Scanfunktion mit einer weiteren Endlosschleife für einen weiteren Kanal. Somit können max. zwei Kanäle gleichzeitig durchsucht werden. Die Monitorfunktion signalisiert Ihnen stets, auf welchem Kanal Funkverkehr stattfindet. Somit können Sie ohne Probleme in den genutzten Kanälen mit anderen Nutzern in Kontakt treten.

Das PMR-Funkgerät ist für die sprachaktivierte Übertragung VOX geeignet. Im VOX-Modus sendet das Funkgerät ein Signal, wenn es von Ihrer Stimme oder einem anderen Geräusch in Ihrer Nähe aktiviert wird. Die Empfindlichkeit dieses Moduses kann in 3 Stufen reguliert werden.

Für kristallklaren Klang sorgt nicht nur die regulierbare Lautstärke, sondern zahlreiche integrierte Zusatzfunktionen. Unter anderem wurde ein zusätzlicher Compander-Schaltkreis eingebaut, um die Geräuschreduzierung möglichst effektiv gestalten zu können. Ebenfalls wurde eine Squelch-Funktion eingebaut, anders genannt eine automatische Rauschunterdrückung.

Insgesamt können Sie zwischen 15 verschiedenen Klingeltönen auswählen. Die sogenannte Roger-Beep-Funktion signalsiert das Ende eines Funkspruches durch das ertönen eines Quittungstones. Um zu wissen ob eine Sie eine Taste auch wirklich gedrückt haben, wurden Tastentöne eingebaut. Diese können Sie je nach belieben aktivieren aber auch deaktivieren.

Um auch im Dunkeln die Übersicht über Ihr PMR 9500 bewahren zu können, wurde das LC-Display mit einem Hintergrundlicht ausgestattet. Somit können Sie stets erkennen, in welchem Kanal Sie sich befinden oder in welchem Ladezustand sich der Akku befindet. Bei einem niedrigem Batterieladezustand erhalten Sie nicht nur eine Warnung, sondern das Funkgerät versetzt sich unverzüglich und automatisch in einen Batteriesparmodus, wodurch sich die Akkulaufzeit nochmal um ein vielfaches verlängert.

Fujitsu ESPRIMO Q900, der ideale Ubuntu Rechner

Ich hatte mit erst im Mai diesen Jahres einen Zotac (im Bild links) ZBOX PLUS ID41 Mini-PC (Intel Atom D525, 2GB DDR3-800, 250GB HDD, Next Generation NVIDIA ION 512MB, WLAN) Rechner kaufen müssen, da da HP dvd6 Notebook nicht mehr wollte. Der kleine Zotac Rechner funktioniert immer noch perfekt und ist für die tägliche Arbeit schnell genug. Wenn es aber darum geht Bilder mit 16 Mio Bildpunkten zu bearbeiten oder oder Programme für Android zu schreiben, dann reicht der Rechner nicht mehr aus.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden mir was kleines (Maße (B x T x H) 165 x 168 x 57 mm) leises neues zu kaufen. Der Zotac wird weiterhin seinen Dienst als Multimedia PC (mit Ubuntu) versehen, dafür wurde der Rechner ja auch entwickelt.

Entschieden habe ich mich dann für den Fujitsu Esprimo Q900 Desktop-PC (Intel Core i5 2520M, 2,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel 4500, DVD, Win 7 Pro). Der Rechner ist so groß wie eine DVD, und hat jede Menge Anschlüsse :

1 x Audio: Line-Eingang/Mikrofon
1 x Audio: Line-Eingang
1 (optisch) x Audio: Line-Ausgang/Kopfhörer/S/P-DIF
2 x USB 3.0 gesamt
5 x USB 2.0 gesamt
2 x USB frontseitig
5 x USB rückseitig
1 (über DVI an VGA-Adapter, Teil der Lieferung) x VGA
1 x Ethernet (RJ-45)
1 Integriertes WLAN
1 x Kensington-Schloss-Unterstützung
1 (DVI-I) x DVI
1 x DisplayPort

8-in-1-Kartenleser ESPRIMO Q
DVD Super Multi Slot-in Slim, SATA
Dank des Intel i5 Prozessors mit 2,5 GHz ist der Rechner schnell genug für meine Erfordernisse. Der Speicher kann auf 8 GB aufgerüstet werden, verbaut sind leider 2 x 2 GB Bausteine und müssen komplett ersetzt werden.

Wie man auf dem Bild oben sieht, ist der Fujitsu um einiges kleiner als der Zotac Rechner. Ausgeliefert wird der Fujitsu (Bild unten) mit den üblichen Handbüchern, Recovery DVD’s für Windows 7 Pro (32 und 64 Bit), Eine DVD mit zusätzlichen Software Paketen und einer netten 7 Tasten Maus und Netzteil.

Der Zotac Rechner war schon so leise, das man den Festplatten Kopf bei der Arbeit zuhören konnte. Der Fujitsu Rechner dagegen ist fast unhörbar, erst wenn die Prozessorlast über längere Zeit höher ist, hört man auch den Lüfter. Das hat mich zuerst so irritiert, das ich mehrmals geprüft habe, ob der Lüfter überhaupt funktioniert.

Jetzt aber zum wichtigsten, Ubuntu. Die Ubuntu 12.04 Installation verläuft schnell und ohne Probleme. Wirft man dann einen Blick in die Systemeinstellungen / Zusätzliche Treiber, fällt einem auf, das nichts angezeigt wird und das ist ein großes Plus. Es werden keine zusätzlichen Treiber benötigt, Ubuntu unterstützt die Fujitsu Hardware von Haus aus.

Es gibt absolut keine Probleme mit irgendwelchen Treibern, einfach nur Ubuntu installieren und sofort nutzen. Im Fujitsu Esprimo Q900 ist die komplette zur Verfügung stehende Intel Hardware verbaut, und das macht den Unterschied.

Ich muss sagen, ich bin wirklich vom dem Fujitsu Esprimo Q900 begeistert. Der Rechner ist extrem leise und klein, schnell und läuft perfekt mit Ubuntu 12.04. Um Treiber Probleme (Grafikkarte, WLAN etc.)und Schlumpf-Blaue Videos (wie bei NVIDA) muss ich mich nicht mehr kümmern.

RAM und HDD Aufrüstung HowTo:
Für den Speichereinbau oder Festplatten Wechsel, muss man zuerst 2 Schrauben auf der Rückseite entfernen. Dann ganz vorsichtig das Unterteil ca. 1,5 cm nach hinten ziehen, dann kann man den Gehäusedeckel vorsichtig zur Seite legen. Achtung, die Kabel der WLAN und Bluetooth Antenne sind recht kurz und dürfen nicht geknickt werden.

Das DVD Laufwerk ist mit 4 Schrauben auf dem Sockel befestigt, diese Schrauben lösen und den Träger mit dem Laufwerk vorsichtig hinten anheben und nach vorne legen. Auf der Rückseite des DVD Laufwerksträgers ist die HDD
befestigt. Auf der Platine sind nun auch die beiden RAM Steckplätze zu sehen.

Man sollte sich wirklich Zeit beim auseinander bauen nehmen, ein falscher Griff oder zu viel Kraft beschädigt mit Sicherheit Bauteile oder die Antennenkabel reißen ab. Beim Zusammenbau muss man darauf achten, das die Antennenkabel richtig (wie im Bild) liegen. Schiebt man das Unterteil wieder in den Gehäusedeckel, muss man darauf achten, das der Boden richtig einrastet.