Wie war das noch .. CLI Companion hilft

Wer häufig mit dem Terminal arbeitet (oder nur selten) kennt das Problem mit Befehlen, die man nur selten braucht. Wie war das noch .. welcher Befehl ? Eigentlich kein Problem, man kann die Bash History befragen, oder die Man-Pages oder im Internet nachsehen. Überall findet man Lösungen für bestimmte Aufgaben.

Für faule, wie nicht, gibt es aber noch etwas anderes, ein kleines aber sehr feines Programm, was einem eine Liste der häufigsten Befehle mit Beschreibung anzeigt. Eigene Befehle können ebenso gespeichert und wieder abgerufen werden. Wird man nicht fündig, dann kann man über das Programm CLI Companion auch gezielt nach bestimmten Befehlskombinationen suchen.

Es gibt (fast) nichts, was man da nicht findet. Ich verwende das Programm schon länger und meine wichtigsten Befehle habe ich in dem Programm eingetragen. Über die Suche findet man schnell was man braucht. Derzeit befinden sich etwas über 300 Terminal-Befehle im meiner eigenen Datenbank.

Die Installation:

sudo add-apt-repository ppa:clicompanion-devs/clicompanion-nightlies
sudo apt-get update
sudo apt-get install clicompanion

Von Unity zur Gnome-Shell

An Unity (Ubuntu 12.04) habe ich mich im Laufe der Zeit gewöhnt und ich komme damit gut zurecht. Seit gestern habe ich aber massive Probleme (altes Problem in neuer Auflage), das HP Notebook crashed ohne Vorwarnung, das Notebook startet danach automatisch neu. Im Log sehe nicht den Grund für den crash, entweder liegt es am Kernel, Grafiktreiber oder Unity, ein Arbeiten ist so nicht möglich. Eine Umstellung auf Unity 2D oder Classic Gnome löst das Problem auch nicht wirklich.

Der ATI Treiber (direkt von der Webseite) arbeitet eigentlich ohne Fehler. Nach dem ich Unity komplett entfernt und dafür die Gnome-Shell installiert habe, ist endlich ruhe. Grundsätzlich ist die Entfernung von Unity unnötig, den Schritt hätte ich mir sparen können. Egal, erledigt ist erledigt. Mit der Gnome-Shell hatte ich mich zuvor eigentlich nie richtig beschäftigt, die Einarbeitungsphase hat weniger als 1 Stunde gedauert. Die Gnome-Shell bringt so einiges mit, was sehr praktisch ist, bei Alt+Tab sieht man die geöffneten Programme (nix neues) und wenn man mehrere Fenster eines Programms offen hat, werden diese mit angezeigt. Ctrl+Alt+ Up/Down wechselt zwischen den einzelnen Desktops.

Die Gnome-Shell sollte bei mir nur eine Notlösung sein, bis Unity wieder ohne Fehler läuft. Ich werde aber wohl bei der Gnome Shell bleiben.

Konvertierung von m4a nach MP3, per Script

Für die Konvertierung von m4a Musikdateien kann man entweder den Sound Converter (Ubuntu Software Center) verwenden oder auch ein einfaches Script. Das folgende Script konvertiert m4a Musikdateien im das MP3 Format. Das Script wird über im Terminal ausgeführt und informiert genau über den aktuellen Vorgang. Der Sound Converter ist recht langsam und verbraucht bei mir satte 94% CPU Zeit. Das Script ist wesentlich schneller und verbraucht ca. 10 – 17% CPU Zeit. Zuerst müssen noch einige Pakete installiert werden.

Abhängigkeiten:
sudo apt-get install faad
sudo apt-get install lame

Das Script (einfach so kopieren und Speichern):

#!/bin/sh
# name of this script: m4a2mp3.sh
# m4a to mp3

while read -r pkg
do
faad “$pkg”
x=`echo “$pkg”|sed -e ‘s/.m4a/.wav/’`
y=`echo “$pkg”|sed -e ‘s/.m4a/.mp3/’`
lame -h -b 192 “$x” “$y”
rm “$x”
done < audio.list

Die Rechte für das Script müssen noch gesetzt werden:

chmod +x m4a2mp3.sh

Mit dem folgenden Befehl wird eine Liste aller m4a Dateien (inkl. Unterverzeichnisse) erstellt. Diese Datei wird von dem Script eingelesen bzw. verarbeitet. Die Datei “audio.list” muss im selber Ordner liegen wie das Script.
Liste der m4a Dateien erstellen:

find jamendo/ -name > audio.list

Script starten :

sh m4a2mp3.sh

Die Ausgabe des Scripts sieht dann wie folgt aus:

Die Konvertierung dauert so seine Zeit, die Qualität ist nicht schlecht. Besser ist es aber, wenn man CD’s neu einlesen würde, falls vorhanden.

NACHTRAG: 

Es gibt in den Paketquellen (Synaptic) ein kleines Script “dir2ogg”, diese Script konvertiert mp3, m4a erc. direkt in das freie OGG-Format.

Dir2ogg konvertiert MP3-, M4A-, WMA-, FLAC-, WAV-Dateien und Audio-CDs in
das Open-Source-Format OGG.

Es ist ein Python-Skript, welches einfach die verschiedenen Dekoder und
oggenc miteinander verbindet, um dem Benutzer das Konvertieren von
Musikdateien zu vereinfachen. Es unterstützt auch ID3-Tags.

Das Script war mir völlig unbekannt und habe es jetzt erst gefunden.

Wunderlist Clone Nitro für Ubuntu

Der Zettelkasten / ToDo-Task Manger Nitro sieht dem Programm “Wunderlist” schon sehr ähnlich. Im Gegensatz zu “Wunderlist” ist Nitro OpenSource und steht unter der BSD Lizenz. Nitro kann einfach aus dem PPA installiert werden (ab Ubuntu 11.10):

sudo add-apt-repository ppa:cooperjona/nitrotasks && sudo apt-get update && sudo apt-get install nitrotasks

Eine Syncronisierung für die Offline Anwendung fehlt zur Zeit noch. Nitro gibt es auch für den Chrome Browser, Tasks etc. werden mit dem eigenen Google abgeglichen.

Nitro kann das was es verspricht, es sieht gut aus und kann über Themes im Aussehen verändert werden. Nitro ist in der Version 1.1 verfügbar, das Projekt steht also am Anfang der Entwicklung. Fehlende Funktionen wie Import, Export, Sync etc. werden sicherlich noch im Laufe der Zeit dazu kommen. Ich verwende Nitro schon seit der Version 0.8, auf den Sync kann ich verzichten, da ich den “Zettelkasten” für die Arbeit verwende.

Liste der Features:

Smart Lists
Use smart lists to organize your tasks depending on when you want to complete them.

Notes
Use notes to easily keep your ideas together. Store notes along with tasks for additional information.

Drag and Drop
Easily organize your tasks with the power of drag and drop.

Prioritize
Easily see which tasks are most important. Give your tasks priority to decide which tasks need to be done first.

Search
Instantly search through notes and tasks with Nitro’s ultra fast search.

Due Dates
Set due dates for your tasks and experience the magic of Nitro sorting your tasks.

ASUS Transformer Prime mit Ubuntu verbinden

Seit Donnerstag bin ich stolzer Besitzer eines ASUS Transformer Prime, darüber habe ich ja schon berichtet. Heute wollte ich Dateien über Ubuntu 11.10 auf den Transformer kopieren, was natürlich nicht funktionierte. Das Gerät wird nicht erkannt. Nach kurzer Suche habe ich dann eine Lösung gefunden, diese ist zwar nicht sehr elegant aber sie funktioniert.

Workaround is with MTPFS and to manually Mount and Unmount the Tablet, to assist with this I have written a bash script with an automated installer.

Install Instructions:
Open Terminal (shortcut Ctrl+Alt+T)
wget http://paste.debian.net/download/147219
sh 147219

Run “transmount.sh” everytime you would like to Mount and Unmount the device.

Mono .. du nervst .. manchmal

Die Programmiersprache Mono ist nicht jeder Manns Sache. Für reine Konsolen Anwendungen, die dann später auch auf dem Mac oder Windows laufen, ist Mono sehr gut geeignet. GUI Anwendungen habe ich bis jetzt nur mit c# unter Windows erstellt, was recht einfach ist. Überall findet man Code Schnippsel, die man gut verwenden kann zudem ist c# sehr gut dokumentiert und die API hat viele Beispiele.

Bei Mono sieht das alles etwas anders aus, die API ist nicht vollständig und wenn man nach GDK/GTK Spezialitäten sucht, findet man nur schwer, was brauchbar ist. Mono Develop, der für die Entwicklung von Mono Anwendungen verwendet werden kann, hat so einige Macken mit denen man erst einmal klarkommen muss. Im großen und ganzen ist Mono Develop recht ordentlich und stabil.

Der Umfang der Widgets bzw. GUI Komponenten ist bei c# wesentlich größer und einfacher zu handhaben, ich verwende sonst den SharpDevelop unter Windows.  Für das Open eMag ist jetzt neben einer Konsolen Anwendung, die aus PDF Dateien fertige HTML Dateien für das Web oder eben für das iPad / Android zaubert, noch eine GUI Anwendung notwendig geworden und damit tue ich mich im Moment etwas schwer.

Die GUI Anwendung soll das Erstellen von optimierten HTML5 und CSS5 Seiten und Inhalten für Mobile Endgeräte vereinfachen. Man muss nur ein Bild laden, dieses wird automatisch in das richtige Bildformat umgewandelt. Danach kann man noch Text zu dem Bild hinzufügen oder auch nicht. Der Text kann HTML Tags enthalten, muss aber nicht. Das ganze wird dann gespeichert und fertig ist die optimierte Seite. Das Programm soll später auch unter Mac OSX bzw. Windows laufen.

Ich denke, dass eine GUI für die Mitarbeiter (und für solche, die es noch werden wollen) einfacher ist als, die Bilder in eine Adobe Rome / Scribus Vorlage pressen zu müssen. Zudem geht alles sehr viel schneller, die Android Ausgabe der Open eMag wird genau mit diesem Programm erstellt werden. Die PDF Ausgabe und die iPad / iPhone Ausgabe ist schon fertig. Veröffentlicht wird dann alles an einem Tag, irgendwann in 1 – 2 Wochen.

Mono hat einen Vorteil, mit einem einfachen Befehl kann man alle verwendeten Bibliotheken und das Programm selber zu einem gesamten Programm verknüpfen. Auf diese Weise benötigen Andere Mitarbeiter keine Mono Installation auf ihren Rechnern.

$ mkbundle -o hello hello.exe –deps
Sources: 1 Auto-dependencies: True
embedding: /home/ed/Projects/hello_world/hello.exe
embedding: /mono/lib/mono/1.0/mscorlib.dll
Compiling:
as -o /tmp/tmp54ff73e6.o temp.s
cc -o hello -Wall temp.c `pkg-config –cflags –libs mono` /tmp/tmp54ff73e6.o
Done

$ ls -l
total 1481
-rwxr-xr-x  1 ed users 1503897 2005-04-29 11:07 hello
-rw-r–r–  1 ed users     136 2005-04-29 11:06 hello.cs
-rwxr-xr-x  1 ed users    3072 2005-04-29 11:06 hello.exe

Neuzugang EeePad Transformer Prime TF201

Ich hatte mir schon des längeren Überlegt, das HP-Touchpad, dass neben WebOS zusätzlich noch mit Android (4-04) CM9 läuft, gegen ein echtes Android Tablett zu ersetzen. Android läuft zwar recht flott auf dem HP-Touchpad, aber nicht alles läuft so wie es sein soll. Gerade wenn man Android Programme (Open eMag) entwickelt benötigt man einfach was richtiges.

Das Eee-Pad gab es bei uns zum Sonderpreis, uns so musste ich nicht lange nachdenken. Targa 3 Prozessor 1,4 Ghz,32 GB Speicher, WLAN. Das die Tastatur / Dock mit zum Lieferumfang gehört hat, habe ich erst zu Hause bemerkt. Ich muss zugeben, das die Android Tablett Geschichte irgendwie an mir vorbei gegangen, seit dem ich das iPad 2 besitze. Es war einer richtige Überraschung, die ich dann beim Auspacken erlebt habe.

Das Ee-Pad ist unheimlich leicht und enorm schnell, da kommt das iPad 2 nicht mehr mit. Das Eee-Pad hat einen Micro HDMI Anschluss, Micro SD-Karten Slot, beide ist für mich wichtig. Das Tastatur / Dock erweitert die Anschlüsse um einen SD Karten Slot (brauche ich für meine Kamera) und einen USB Anschluss für eine Externe Maus, Tastatur, USB Stick, Externe Festplatte usw.

Die 8 Mpix Kamera auf der Rückseite kann auch gute Macro Aufnahmen machen oder Videos aufnehmen. Grade mit dem Dock sind Video Aufnahmen recht einfach zu machen. Das Dock erweitert die Laufzeit von ca. 10 Stunden um weitere 7 – 8 Stunden. Das reicht für einen sehr, sehr langen Arbeitstag. Die Verarbeitung ist Perfekt nur die GPS Hardware ist Mist, das stört mich aber wenig, Hauptsache WLAN geht.

Ich bin mit meinem Neuzugang sehr zufrieden, gute Qualität und schnell, was braucht man mehr.