Darktable Lightroom und Aperture für Linux ..

Darktable ist genau so leistungsfähig wie die teuren Programme von Adobe und Apple. Darktable ist OpenSource und fügt sich perfekt in Ubuntu Umgebung ein. Darktable ist sehr Leistungsfähig und denn noch einfach zu bedienen.

Ich arbeite gerne mit Schwarz / Weiß Bildern und deswegen benötige ich ein Programm mit dem ich leicht Änderungen des Kontrastes, dem Schwarzpunkt und anderem vornehmen kann. Zur Kontrolle dient dann das Histogramm und die Farbkurve, beides kann man bei Darktable anzeigen lassen und direkt ändern.

Ich habe vorher viel mit Aperture gearbeitet aber Darktable ist gerade in dem S/W Bereich unschlagbar und wesentlich schneller als Aperture. Darktable bekommt von mir .. mindesten 5 Serne ..

Kurze Blog-Pause ..

Auf Grund von Stress und einer etwas angeschlagenen Gesundheit werde ich diese Woche keine neuen Posts schreiben können. Ich hoffe, das sich die Situation nächste Woche etwas entspannt und ich wieder mehr Zeit finde. Bis bald ..

Qemu kann es auch … Virtualisierung mit Klasse

Für Testzwecke ist es recht praktisch verschiedene Systeme auf einem Rechner zu Virtualisieren bzw. zu emulieren. Lösungen dafür gibt es am Markt einige und unter Ubuntu hat man mehrere Möglichkeiten. Zum einen bietet sich die VirtualBox an, die in der OSE aber einiges nicht kann.

Ein weiterer Kandidat ist Qemu, den es auch für andere Betriebssysteme gibt. Qemu ist 100% OpenSource, was mir sehr gut gefällt. Qemu bietet keine tolle konfigurations GUI aber mit dem Qemu Louncher geht es auch.

Der Vorteil von Qemu ist die perfekte Integration in das System und Qemu eignet sich am besten für die Virtualisierung von anderen Linux Systemen. Man kann zwar auch Windows damit virtualisieren aber dann bietet sich eher die VirtualBox an (Guest Extensions).

Ich Installiere gerade Ubuntu 11.04 (Daily Build) zum Testen, die Bildverzerrung kommt vom noch fehlenden Treiber für die Grafikkarte, der erst nach der Installation verfügbar ist. Die Performance ist beachtlich, mein Macbook Pro ist nur zu ca. 56% ausgelastet und man kann ohne Probleme ganz normal weiter arbeiten.

Das beste an Qemu ist, das man sehr einfach auf das Guest OS per Script und Befehlen zugreifen kann. Die Dokumentation ist recht gut und über ein extra “Control Pannel” kommt man an die wichtigsten Funktionen ran, die für den Betrieb notwendig sind. Es lassen sich Snapshots erstellen, Geräte einbinden und entfernen, so wie man das von anderen Lösungen her kennt.

Der Test mit Ubuntu 11.04 hat für mich gezeigt, das es keinen Grund für den Umstieg von Ubuntu 10.10 gibt. Unity ist nicht so toll, alles was ich brauche habe ich mit Ubuntu 10.10.

Cross-Plattform Mobile Publishing und Google One Pass

Woodwings bietet für Adobe Produkte ein Plugin an, mit dem man Magazine, Zeitungen etc. erstellen kann. Der Content wird dann über einen Contentserver an die Endgeräte ausgeliefert. Der Zahlbetrag für solchen Content geht an Apple vorbei, was sich ja ändern wird.

Woodwings hat seine Software überarbeitet und dadurch kann ein einmal erstelltes Magazin / Zeitung per Knopfdruck für das iPad und, das ist Neu, für Android Geräte (mit verschiedenen Auflösungen) erstellt werden. Die Verleger wird es freuen, denn damit fällt die Abhängigkeit an die IOS Geräte weg und der mögliche Kundenmarkt steigt dadurch erheblich.

Google One Pass ist eine weitere Entwicklung, Content aus verschiedenen Quellen an den Android Endkunden zu bringen. Das besondere ist, das nicht Google bestimmt, was man lesen darf sondern der Leser bestimmt, welche Inhalte er haben möchte. Das gute dabei ist, dass man Seine Inhalte aus verschiedenen Quellen wie z.B. Magazinen, Zeitungen etc. aussuchen kann und man bekommt dafür dann seine persönliche Zeitung.

Wie ich gesehen habe, kann man sich als Contentprovider bei One Pass anmelden kann.

Für Android Tabletts gibt es mittlerweile schon viele optimierte Programme und bald auch jede Menge Content zum Lesen und das bevor die ersten Android 3.0 Geräte auf dem Markt sind. Apple muss sich in nächster Zeit warm anziehen.

Kontrolle ist alles .. das Apfelproblem …

Wenn ein Hersteller einer Hardware und Software bestimmt, was auf seinen Endgeräten installiert werden darf und was nicht, dann kann das zum Problem werden. Dieser Hersteller kann seine Machtposition ausnützen um Konkurrenzsoftware oder Dienste aus zu schalten. Die meisten wissen jetzt wohl, um wen es sich handelt.

Zuerst war die Welt ja noch in Ordnung, Verleger konnten eigene Software für ihre Zeitungen und Magazine erstellen und die Ausgaben direkt an den Kunden verkaufen. Viele Zeitungen und Magazine gab es kostenlos, jetzt wird sich das ändern und es wird teuer. Wer das Monopol hat, nicht nur den Preis bestimmen sonder was viel schlimmer ist, die Inhalte.

An jeder verkauften Musik, Video, Filme und TV Shows verdient dieser Hersteller mit, die Zeche dafür zahlen die Kunden. Das neue Abbomodell für Zeitungen und Magazine geht aber noch weiter, zu weit. Es gibt so etwas wie Pressefreiheit und auch der Vertrieb dieser Presseartikel und der freie Zugang zu den Märkten ist geregelt.

Eine Firma, die eine so große Monopolistische Macht ausübt und Zwangsabgaben von den Verlegern verlangt kann das Ende der Vielfalt und der Pressefreiheit bedeuten. Zwar nicht sofort und sichtbar, aber der Weg dahin wurde schon eingeschlagen. Ich bin gespannt, ob die Verleger genügend Widerstand aufbringen können um das zu verhindern. Letztlich kann das aber nur über ein neues Pressegesetz geregelt werden, das solchen Hersteller und solchen Praktiken einen Riegel vorschiebt.

DVB-T unter Ubuntu II ..

Wer sucht, der findet auch noch das richtige Programm zum Fernsehen. Das Aufnehmen funktioniert mit dem nome-dvb Apps bzw. dem Kontrollzentrum perfekt und auch die Qualität stimmt. Nur zum Live Stream ansehen muss oder kann man My-TV verwenden.

My-TV verwendet die selbe Einstellung der Kanäle wie das Kontrollzentrum, man muss nur die Kanal Liste Laden und schon kann es losgehen. Bei den Einstellungen muss man etwas rumprobieren, damit die Bildqualität einigermaßen erträglich ist. Die Aufnahmefunktion ist eher eine Notlösung und funktioniert nicht sonderlich gut. Dafür gibt es ja das Kontrollzentrum.

Android 2.4 .. noch vor dem Sommer ?

Viel neues wird Android 2.4 nicht mit sich bringen, dafür wird es eine Unterstützung für DualCore Prozessoren haben. Dieses Update ist notwendig um die gesamte Leistung der DualCore Prozessoren voll aus zu schöpfen. Die ersten Geräte (Handy’s) werden voraussichtlich im Mai oder Juni verfügbar sein.

Welche sonstigen Verbesserungen Android 2.4 haben wird, steht wie der Releas Termin in den Sternen. Dieses Jahr wird richtig spannend, DualCore Handy’s mit hochauflösendem 3D Display ..

Apple Switch mit Schwirigkeiten …

Ein Wechsel von Windows auf Mac OSX ist kein Problem, Musik wird in iTunes importiert, Photos werden in iPhoto abgelegt und die Dokumente lassen sich auch unter Mac OSX öffnen. Dieser Weg ist aber einen Einbahnstraße. Einmal migriert sollte man das System nicht mehr wechseln, denn das ist nicht mehr so einfach.

Mit Apple war ich bis jetzt so einigermaßen zufrieden, wenn auch die Qualität der Hardware nicht immer die beste ist, wie ich leider schon oft (Reparaturen) erkennen musste. Aber teuer ist Apple auf jeden Fall. Mein Hauptarbeitsrechner, ein iMac (2007) gibt so langsam den Geist auf und ein neues Apple Produkt kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Lenovo G560 auf dem Ubuntu 10.10 läuft, wird den iMac ersetzen.

Videos, die ich im iTunes Store gekauft habe, kann ich nur auf einem Apple Gerät ansehen und das ist bei mir mein iPad. Musik ohne Apples DRM kann man einfach kopieren, der Rest muss man zuerst auf eine DVD Brennen und dann wieder einlesen. Ein größeres Problem habe ich mit meinen über 7.000 Bildern. Diese muss ich aus iPhoto herausholen.

Die Bilder einfach kopieren geht nicht, auch dann nicht, wenn man in die iPhoto Bibliothek direkt reingeht. Seit iLife 11 werden die Daten anders gespeichert und das ist Mist. Also muss man alle Ereignisse einzeln Exportieren, wenn man diese Gruppierung beibehalten möchte. Ich weiß nicht, ob Apple absichtlich den Leuten das Leben schwer machen will oder ob das nur eine schlecht Programmierte Funktion ist. Der Export dauert extrem lange.

Der Export von 200 Bilder kann bis zu 5 Minuten dauern, bis ich endlich alle meine Bilder exportiert habe, wird ein ganzer Tag vergehen. Mit den anderen Arbeiten zusammen wird mich der Umstieg nach Ubuntu sicherlich 3 – 4 Tage kosten, an Ubuntu liegt das aber nicht sondern an Apple.

Es wird in Zukunft nichts mehr über Apple oder Apple Produkte geben, da ich mehr an Linux / Ubuntu und Android interessiert bin und ich fange an, meine Datenfreiheit zu lieben …

DVB-T unter Ubuntu ..

Ich habe noch einen Alte USB DVB-T Stick, den ich mir mal für meinen Mac (eyeTV) gekauft habe. Auf dem Mac funktionierte das Teile gerade mal so, die Bildqualität ist aber eher schlecht gewesen. Lustigerweise funktioniert der USB Stick unter Windows 7 mit dem MediaCenter sehr gut. Unter Linux sollte der Stick eigentlich auch funktionieren.

Unter Ubuntu müssen 3 Pakete installiert werden, gnome-dvb-deamon, gnome-dvb-client und die dvb-apps. Danach muss der Stick erst einmal Konfiguriert werden, das geht über einen Wizzard und ist sehr einfach. In Österreich werden die Sender ORF1 und ORF2 nicht angezeigt, da diese verschlüsselt gesendet werden.

Im Kontrollzentrum werden dann die Aufnahmen gesteuert. Einfach eine Sendung über ERPG auswählen und der Aufnahmeliste hinzufügen. Die Aufnahme funktioniert sehr gut, leider habe ich noch kein Programm gefunden, mit dem man direkt den DVB-T Stream ansehen kann. Aber mir ist die Aufnahme von Sendungen auch wichtiger und das funktioniert mit guter Qualität bestens.

Linux ist einfach Klasse …