LinuxMint, Pakete, System und sonstiges ..

Gnome_Menue.png

So sieht bei LunuxMint das Startmenü aus. Es ist anders als das was man sonst von Gnome kennt, es bietet aber einige Vorteile, nur daran gewöhnen muss man sich erst. Gestern hatte ich ja kurz die Installation von LinuxMint beschrieben, Heute geht’s an die inneren Werte der Distribution. Im weiteren werde ich Ubuntu mit LinuxMint vergleichen, eins aber vorweg .. Das LenovoS12 NVIDA ION ist ein tolles Gerät mit der richtigen Linux Distribution. Ubuntu ist jedenfalls nicht die richtige.

1. Probleme, die ich mit LinuxMint nicht mehr habe:
Unter Ubuntu 10,04 und 10.10 hatte ich immer die selben nervigen Probleme. Die Installation der Pakete für die Broadcom WLAN Hardware und die NVIDA Grafikkarte dauerten ewig, genau so wie Aktualisierung. Das ist ein BUG von Ubuntu, es wird ein Translation.de Paket geholt, was 75 MB groß ist.

Die Signalstärke des WLAN liegt bei Ubuntu 2 – 3 Strich unter dem, was mein Imac anzeigt, zudem kommt es immer wieder zu Abbrüchen. Unter LinuxMint ist die Signalstärke wie erwartet (GUT), keine Verbindungsabbrüche, dazu kommt, das die WLAN Verbindung automatisch nach dem Hochfahren hergestellt wird.

Susspend to Disk / Ram, bei Ubuntu ein Glücksspiel, mal geht’s mal hängt sich der Rechner komplett auf. Probleme, die es unter LinuxMint nicht gibt, beide Modis arbeiten so wie sie sollen. Die Startphase bei Ubuntu 10.10 und dem Lenovo dauert bis zum Login zwischen 35 sec. 45 sec., bei LinuxMint dauert es bis zur Auswahl der Boot Option ca. 8 sec. und dann insgesamt ca. 48 sec. bis zum Login. Die Boot Option ist ein altes Feature, welches bei Ubuntu entfernt wurde. Bei einem Problem kann man bei Ubuntu nicht mehr die letzten Kernel auswählen, bei Debian Derivaten ist das Standard.

Der NVIDA Treiber bei Ubuntu verhindert schnelle Einstellungen und Wechsel zwischen Monitor und Beamer und bringt unter Ubuntu nichts. Bei LinuxMint wird der Universal Treiber installiert, der Monitor erkannt und die Einstellungen können wie bei Gnome bekannt einfach geändert werden.

Heureka, das Lenovo kann jetzt auch Musik unterbrechungsfrei wiedergeben und Filme abspielen. Unglaublich, wie ich auf mein Lenovo geschimpft habe, weil das unter Ubuntu einfach nicht laufen wollte. Das Lenovo ist OK aber Ubuntu nicht. Unter LinuxMint läuft auch das “out of the Box”.

2. System und Programme:
Die System Komponenten unter LinuxMint sind Extrem aktuell, der Grund dafür ist die Verwendung der Debian Squeeze Testing (Debian Unstable) Sourcen. Das ist gut, bringt aber hier und da auch Probleme mit sich. Dropbox kann nicht installiert werden, da Dropbox eine alte Version des Nautilus Plugins benötigt (2.22), LinuxMint verwendet eine höhere Version (2.30), da die neuere sicherer ist.

Die Programme selber sind bis auf Gwibber (1.20) und Inkscape (0.47) auf dem neuesten Stand. Gwibber ist ein Sonderfall. Die Version 1.20 wurde auf den neuesten Stand gebracht, was die Bibliotheken angeht. Es funktioniert bis auf twitter eigentlich alles. An OpenOffice merkt man die gute Integration des gesamten Paketes, es ist schnell wirklich schnell im Vergleich zu Ubuntu.

Fazit, was mich überzeugt hat ..
LinuxMint ist Debian (Unstable), mit zusätzlichen Paketen rund um Multimedia. LinuxMint (LMDE) ist immer aktuell und erfordert niemals eine Neuinstallation. Diese Punkte sprechen schon für sich. Überzeugt hat mich aber in erster Linie, das endlich mein LenovoS12 wieder für die Arbeit brauchbar geworden ist, mit Ubuntu ist mir das seit 10.04 nicht mehr gelungen. Entscheidend war für mich auch die LMDE, basierend auf Debian.

Ich bin ab jetzt ein LinuxMint User, Fedora hatte ich auch als möglichen Nachfolger für Ubuntu in Betracht gezogen, der Paketmanager und andere Kleinigkeiten sagen mir aber nicht zu. LinuxMint soll zum Arbeiten sein und genau das ist auch möglich.

LinuxMint LMDE auf dem Lenovo S12 NVIDA ION

debian.png

Gestern habe ich LinuxMint von DVD zum erstem mal installiert, Probleme bei der Installation gab es keine. Wie auch bei Ubuntu wird die BroadCom WLAN Hardware nicht erkannt, für die Installation ist deswegen ein USB WLAN Stick oder eine Netzwerkverbindung erforderlich.

Bei der Installation habe ich den Fehler gemacht, die Deutsche Version zu installieren, die sich aber nachher als Mix zwischen Englisch, Deutsch und Dänisch herausstellte. Multilingual ist zwar nett aber nicht wirklich brauchbar. Wie auch in den Release Notes steht, sollte man die Englische Version installieren, da die Übersetzungen nicht vollständig sind. Das dürfte für die meisten wohl kein Problem sein.

Nach der Installation sollte man ein Update machen, bei mir wurden 503 Pakete installiert. Der WLAN Treiber muss per Hand installiert werden, was extrem einfach ist, dank Autoinstall. Folgendes ist genau so im Terminal auszuführen :

(1) apt-get update
(2) apt-get install module-assistant wireless-tools
(3) m-a a-i broadcom-sta
(4) echo blacklist brcm80211 >> /etc/modprobe.d/broadcom-sta-common.conf
(5) update-initramfs -u -k $(uname -r)
(6) modprobe -r b44 b43 b43legacy ssb brcm80211
(7) modprobe wl
(8) iwconfig

Am besten gefällt mir die Zeile 3, diese kleine Eingabe ist das beste an der ganzen Installation. Der Befehl lädt alle benötigten Dateien für den Build Prozess aus dem Netz und installiert diese automatisch. Dann wird das Source Paket des Treiber herunter geladen und erstellt, installiert und aktiviert.

Die Treiber Installation benötigt ca. 7 Minuten, die NVIDA GraphikKarte benötigt keinen eigenen Treiber. Wer denn noch unbedingt einen installieren will, muss dies per Hand durchführen, notwendig ist das aber nicht.

MintDesktop.png

Nach Installation und Update sieht so mein Desktop aus, und alles funktioniert. Welche Pakete in LinuxMint enthalten sind, wird in meinem nächsten Artikel zu lesen sein.

Was ist wohl eine .. rolling distribution based on Debian ..

Eine LMDE Linux Mint Debian Edition ist eigentlich der Traum eines jeden Anwenders. Diese “Spezial Distribution”, mit Gnome und 100% kompatibel zu Debian erfordert nie eine Neuinstallation.

Alle Pakete werden ständig aktualisiert, das gilt auch für alle Anwendungen und Bestandteile wie z.B Gnome. Ein Release Wechsel von einer auf die andere Neue Version, die dann doch nicht so richtig funktioniert und fast immer eine komplette Neuinstallation benötigt, fällt weg.

Nie mehr ein Versions Wechsel und eine Neuinstallation, ist das nicht der Traum eines jeden Anwenders. Die Frage ist nur, ob das auch so wie beschrieben funktioniert. Nach dem ich Ubuntu verlassen habe, werde ich diese “Geniale” Version von Linux Mint einmal genauer testen. Bis jetzt weiß ich noch nicht, ob die exotische Hardware meines Lenovo S12 mit NVIDA ION dafür überhaupt geeignet ist.

Wie auch immer, ich werde darüber berichten.

Ubuntu ohne GNOME 3 aber mit Unity, der falsche Weg

Es scheint also Fix zu sein, Unity wird (soll) in Ubuntu 11.04, welches im April 2011 kommen soll, Gnome 3 und die Gnome Shell ersetzen (Ubuntuuser.de). Gnome wird zwar in der bisherigen Form wie bei Ubuntu 10.10 so nicht mehr weiter existieren, dafür bietet die Gnome Shell aber wesentlich mehr als Unity.

Seit Ubuntu 9.04 geht der Weg immer mehr in Richtung Kommerz, Ubuntu One, Ubuntu Musikstore, kostenpflichtiger Support. Das alles basiert auf OpenSource, Canonical steuert selber keinen Code bei. Die Arbeit machen hauptsächlich andere. Mit Unity schlägt Canonical einen Weg ein, den ich nicht mitgehen werde. Es gibt natürlich auch weiterhin Gnome bzw. die Gnome Shell, die sich über Quellen zusätzlich installieren lassen.

Ich werde alle meine Ubuntu Aktivitäten einstellen. Ich weiß noch nicht genau, im welche Richtung (Debian, LinuxMint, CentOS, Fedora) ich gehen werde, mal sehn.

Wie werdet Ihr euch entscheiden, bei Ubuntu bleiben .. oder wechseln ?

DosBox .. für Mac OSX ..

DosBox_01.png

Manchmal braucht man Programme, die sehr speziell sind, DosBox gehört sicherlich zu diesen Programmen. Mit diesem kleinen Programm bekommt man (fast) alle DOS Programme zum laufen. Egal ob es sich um Spiele, Word für Dos oder Finanzbuchhaltung geht.

Zugegeben, kaum einer nutzt noch diese Programme bis .. wirkliche Exoten. Ein solcher Exot benötigt Dos auf dem Mac für seine GS Programme, die er noch für die Kasse, Auftragsabwicklung und Fibu verwendet. Diese Programme sind seit 2000 / 2002 nicht mehr zu haben, laufen aber dennoch klaglos.

Die DoxBox ermöglicht solchen Anwendungen ein langes ungestörtes Weiterleben unter Mac OSX, Windows, Linux und OS/2.

Adobe ROME Projekt ..

Rome.png

Adobe ROME ist ein komplettes Desktop Publishing Programm, für Print und Web. ROME kann direkt über den Browser bedient, oder als AIR Anwendung herunter geladen werden. ROME bietet einen erstaunlichen Funktionsumfang und spielt als Freeware bei den ganz großen mit.

Animationen können erstellt und eingebettet werden. Jedes Objekt (Text, Bilder etc.) sind links unten zu sehen, wie auch die Layer. Das Animationspanel befindet sich am unteren Ende (im Bild nicht sichtbar). Zu jedem Objekt gibt es sehr viele Einstellungsmöglichkeiten für die Gestaltung.

Bilder lassen sich direkt nach dem Einfügen bearbeiten, Texte können beliebig überlagert werden und .. und. Ein wirklich gutes Produkt, Adobe ermöglicht auch das Erstellen und veröffentlichen von Webseiten. Dazu ist ein entsprechender Adobe Account notwendig. Über die Community kann man auf weitere Vorlagen zugreifen, dazu gehören nicht nur Themen sondern auch fertige Animationen und Grafiken.

Das Open-Magazin, über das ich ja schon berichtet habe, wird eventuell mit ROME erstellt werden. Wer noch nicht von dem Open-Magazin Projekt gehört hat, kann sich hier darüber Informieren.

AutoCAD WS mobile .. die zweite ..

AutoCAD_004

Seit meinem letzten Artikel hat sich einiges geändert, nicht alles ist besser geworden. Dennoch .. die Mobile AutoCAD Version für das iPad und die dazugehörige Webseite werden immer besser. Eine Neuerung ist, das Concurrent Benutzer nicht mehr möglich sind. Ist man mit dem Webeditor gerade am arbeiten und öffnet die iPad Anwendung, dann wird man einfach unhöflich aus dem Web geworfen. Änderungen gehen dadurch verloren .. wirklich unschön.

Wie bekommt man ohne AutoCAD ein Datei ins Web und damit auf das iPad, eigentlich ganz einfach. Um eine Datei bearbeiten zu können, muss diese erst einmal existieren, so eine leere Datei kann  z.B. mit der Freeware Gcad3d erstellt werden. Das Programm gibt es für alle Betriebssysteme. Also eine neue Datei erstellen und las “DXF” speichern. Bei Autocad WS (Web) anmelden, die leere Datei importieren und das war es auch schon.

Die Datei kann nun über das Web und auf dem iPad bearbeitet werden. Es gibt einige kostenlose CAD Programme, die zumindest das DXF Format beherrschen. Wer ein gutes Programm für den Mac kennt (Freeware) der schreibt bitte einen Kommentar ..

Apple Back to Mac .. Nachlese

Eigentlich habe ich mir am 20. Oktober mehr vom “Back to Mac” Event versprochen. Das Update der iLife Anwendungen zeigt wenig neues und innovatives. Es ist einiges besser und vieles ist auch schöner geworden, aber der Funktionsumfang ist kaum gewachsen.

Mac OSX (IOS) 10.7 kommt erst im Sommer 2011 und bis auf den App Store für Mac Anwendungen und FaceTime gibt es keine großartigen Neuerungen. Bis zum Release werden sicherlich noch einige Veränderungen in den Programme Mail, Kalender und Adressen, Finder etc. dazu kommen. Wenn man sich die letzten Version vom Mac OSX ansieht, welche Neuerungen es dort gab, dürfte der Preis für den Löwen nicht mehr als 20,- € betragen.

Eins noch .. wozu braucht man eigentlich einen AppStore für den Mac, beim iPad, iPod und iPhone ist er notwendig, da man sonst nur über einen Jailbrak Programme installieren kann aber beim Mac ist das nicht notwendig. Die Frage ist auch, ob die Programme günstiger werden. 30% des Verkaufpreises  verbleiben bei Apple, werden die Programme dann um 30% teurer ?

Werden Programme wie Autocad, QuarkXpress, MS Office in der Apple kontrollierten Store kommen, wohl eher nicht. Der AppStore ist eher was für Kleinprogramme und davon gibt es jetzt schon mehr als genug.

Mit einem Update der iWorks Programme ist anscheinend erst im neuen Jahr zu rechnen. Es könnte sein, das diese zusammen mit dem Löwen, oder zumindest mit Einführung des AppStore kommen werden.

Back again .. es geht weiter mit dem Blogausgraz ..

Eigentlich hatte ich ja etwas anderes geplant aber unverhofft kommt halt oft. Deswegen wird der Blogausgraz so weiter machen wie bisher. Der PhotoBlog MBertPhotorgaphy wächst und wird auch gut angenommen. Das ein Blog versteckt ist, haben die meisten noch nicht entdeckt. Wer findet den Link ….

Es gibt ein Open-Magazin Projekt, was langsam Form und Farbe annimmt. Was das Magazin ist , und wie Ihr selber daran mitgestalten könnt, werde ich an dieser Stelle noch rechtzeitig verraten.

The Wall Street Journal mit neuer iPad App ..

TheWallSJ

Seit Heute gibt es ein Update für das Wall Street Journal. Bis jetzt gab es nur die eine US Version der Zeitung. Ab Heute gibt es eine ganze Europa und Asien Ausgabe. Es hat sich noch so einiges geändert, vieles davon ist nur technischer Natur und für den Anwender nicht sichtbar.

Auf Grund vieler Proteste, wegen der PopUp Werbung, hat man sich nun doch entschlossen diese Nerv-Werbung für zahlende Kunden zu entfernen, was das lesen wesentlich angenehmer macht. Noch ein Punkt, der Download und der Seitenaufbau, Blättern etc.  ist wesentlich schneller geworden.

Das Wall Street Journal ist immer noch einer, nein, die bester Zeitung für das iPad.