AutoCAD 2011 vs. DRAFTit …

AutoCAD WS bietet gerade auf dem iPad tolle Möglichkeiten, aber .. AutoCAD kostet so um die € 1.392,49 $229.95 (Preis für AutoCAD LT 2011) ob es einen günstigere Preis gibt, den man sich auch leisten kann ist fraglich. Was nützt einem die tollste iPad Freeware, wenn man die das Programm zum erstellen nicht leisten kann.

Bevor ich wieder böse Kommentare ernte, es gibt auch Alternativen zu AutoCAD die das DWG, DXF Format beherrschen.

DRAFTit ist so ein Programm. Draftit kann AutoCAD 2011 DWG Dateien lesen, bearbeiten und diese wieder exportieren, allerdings fehlt die direkte Anbindung an an die AutoCAD WS Webseite. Die Minimal Version kostet 99,- Pfund und ist somit etwas günstiger. Die Kostenlose Variante kann leider nichts mit DWG anfangen. Für die meisten Pläne dürfte die kostengünstigere Variante sicherlich ausreichen

Unterschätzt
Der AutoCAD WS Server ist nicht mehr erreichbar, die Anzahl der Zugriffe ist anscheinend viel höher als erwartet. Hoffentlich bekommt das der Hersteller noch in den Griff, sonst nützt die schönste Software nichts.

Update: der Server ist wieder erreichbar, mit dem Update auf die Version 1.1 kommt auch das offline Viewing hinzu. Dateien können dann über iTunes hoch geladen werden.

AutoCAD WS für das iPad …

Seit gestern gibt es AutoCAD WS für das iPad. Mit dem kostenlosen Programm kann man AutoCAD Pläne komfortabel auf dem iPad ansehen und auch verändern. Neue Zeichnungen erstellen ist so weit ich gesehen habe nicht möglich. Das iPad Programm ist beim laden von komplexen Zeichnungen unheimlich schnell, Ausschnitte lassen sich stufenlos vergrößern.

Man hat zudem noch viele Möglichkeiten Die Pläne direkt auf dem iPad zu verändern, ich war ganz überrascht, wie gut das geht. Eine tolle Funktion ist das “Messen”, die wirklich was bringt, wenn man mit dem Ipad auf der Baustelle steht und was kontrollieren muss.

Geänderte Pläne werden wider auf den AutoCAD WS Server hoch geladen, Pläne können mit anderen “geteilt” und wiederum von anderen geändert oder angepasst werden. Auf diese Art und Weise ist ein kompletter Workflow möglich, der das iPad in dieser Beziehung in die obere Business Klasse katapultiert.

Über die AutoCAD WS Webseite können die Zeichnungen wie auf dem iPad verwaltet und geändert werden. Der Online Editor erlaubt leider nicht das Erstellen von Plänen. Schade auch, das die Mac Version von AutoCAD 2011 erst im Oktober raus kommt. Die Windows Version ist schon verfügbar (30 Tage Demo). Wer die Mobile Features verwenden will, benötigt noch das entsprechende Plugin.

Ist alles installiert (Windows Version Only) dann kann man Zeichnungen direkt aus der Anwendung heraus hoch laden, geänderte Zeichnungen herunter laden und so weiter. AutoCAD war wirklich fleißig und hat sich was tolles überlegt.

Das iPad verdrängt langsam mein Macbook Pro ..

Mein Macbook Pro ist erst ein 3/4 Jahr alt und war bis jetzt für mich die ideale Mobile Lösung. Das Macbook war mit auf Barcamps, bei der Cebit und auf vielen anderen Veranstaltungen und Schulungen. Texte erfassen, Bilder bearbeiten, twitter, facebook und ab und zu im Internet Surfen, Blog aktualisieren waren dabei die Hauptaufgaben.

Zu Hause und in der Firma waren die Aufgaben schon andere, Panoramas erstellen, Bilder montieren, Filme schneiden, Programmieren, Spezifikationen schreiben und vieles mehr. Dafür wird das Macbook auch weiterhin dringend benötigt aber der Mobile Einsatz hat sich geändert.

Mein iPad verwende ich zu Hause zum lesen von Emails, RSS Feeds, PDF Dokumenten und natürlich auch für Musik und Videos. Im Mobilen Einsatz kommt dann noch das Erstellen von Dokumenten jeder Art hinzu, Bilder importieren und Bearbeiten, twitter, facebook und Blog aktualisieren. Da ich ein 3G iPad habe, kann ich auch ohne Probleme mobil im Internet unterwegs sein.

Mobil bin ich jetzt leichtfüßig unterwegs, kleinere Tasche, viel weniger Gewicht und ich bin trotzdem schneller Einsatzbereit. Alleine dafür hat sich die Anschaffung schon gelohnt. Trotzdem das iPad wird mein Macbook nie ganz ersetzen können, es ist aber eine Ergänzung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

PlainText einfach .. brauchbar ..

Text Editoren und Textverarbeitungsprogramme gibt es mittlerweile sehr viele für das iPad. PlainText setzt nicht auf Funktionsvielfalt sondern konzentriert sich auf das wesentliche. Der Editor speichert die Dokumente im ASCII Format ab. PlainText unterstützt Dropbox, womit der Datenaustausch sehr einfach möglich ist.

PlainText erlaubt das anlegen und löschen von Ordnern, alles ist sehr einfach gehalten und ermöglicht das schnelle Arbeiten mit Dokumenten.

Craft&Vision .. photography education ..

Craft&Vision bietet viele Informationen, speziell für Profi Photographen und solche die es werden wollen. Anhand vieler tollen Beispiele wird erklärt, wie man mehr aus seinen Bildern herausholen und welche Perspektive für welches Motiv geeignet ist.

Es gibt zur Zeit 16 Magazine, die entweder als PDF oder, das ist das beste, als iPad Anwendung zur Verfügung steht. Der Preis von $ 5,- ist zwar etwas hoch, aber dennoch gerechtfertigt. Mir gefällt besonders die Serie “The Magic of Black and White”, tolle Fotos und ein sehr gutes Tutorial.

iPod Nano ist da …

Nach 7 Tagen Lieferzeit kann ich Heute meinen neuen iPod Nano von der Post abholen. Das ist dann mein vierter iPad und ich hoffe doch sehr, das dieser diesmal etwas länger halten wird als die anderen. Der einzige iPod, der noch lebt ist mein alter iPod touch, den ich meiner Frau vererbt habe.

Aus Erfahrung weiß ich, das iPod’s recht Wasserscheu sind und ein Vollbad meist nicht überleben. Auch beim Fahrradfahren sollte man aufpassen wo man den iPod rein steckt, ein unsanfter Straßenkontakt ist für diese Geräte auch recht ungesund.

Issuu PDF Magazine ohne Ende …

Issuu ist ein Service, der das Veröffentlichen von Magazinen (aller Art) ermöglicht, das dürfte bekannt sein. Viele der Magazine können auch kostenlos herunter geladen werden. Es macht richtig Spaß sich durch die verschiedenen Magazine zu blättern. Teilweise sind wirklich gute dabei, man sieht aber auch wirklich grausames.

Mittlerweile ist mein PDF Magazin Archiv auf rund 600 verschiedene Dateien angewachsen, die ich alle auf dem iPad habe. Wann ich die alle lesen will, weiß ich noch nicht.

CLIcompanion .. Terminal Befehle über eine GUI ..

Nicht jeder arbeitet gerne mit dem Terminal, gerade Anfänger haben da so ihre Probleme. Dafür gibt es jetzt eine gute Hilfe, CLIcompanion ist ein grafisches Frontend für den Terminal, im oberen Bereich werden die Befehle angezeigt und unten befindet sich das Terminal Fenster.

Das Programm ist auch für Administratoren interessant, es können eigene Befehle mit einer Beschreibung hinzugefügt werden. Ich verwende das Programm hauptsächlich als “Gedächtnisstütze” für meine mittlerweile über 300 eigenen Scripts (Datenbanken, Server, FTP).

Wireframes mit Keynote erstellen …

Als Web und Applikation Designer benötigt man immer wieder Wireframes um den Kunden zeigen, wie seine Anwendung später einmal aussehen wird. Dabei kommt es zuerst einmal darauf an, die Masken, Funktionen und Abläufe getrennt vom Design darzustellen. Dafür verwendet man sogenannte Wireframes.

Normalerweise verwende ich für diesen Zweck das OpenSource Programm Pencil mit vielen eigenen Button und Listen. Das “Verlinken” von Buttons, Lookups etc. ist aber recht mühsam. Hierfür benötigt man ein Programm, was solche “Verlinkungen” besser unterstützt und das ist Apples Keynote.

Für Keynote gibt es einen kostenlosen Satz von Wireframes für die iPhone / iPad und Webentwicklung. Keynotopia ist eine Bibliothek, die alle Elemente liefert, die man für seine Arbeit benötigt. Keynote selber sorgt dann für die weiteren Funktionen. Das Ergebnis ist ein Prtototype, der “Klickbar” ist und dem Kunden zeigt, wie seine Anwendung später einmal funktionieren wird.

Das “Meisterwerk” kann als PDF exportiert werden, alle Links bleiben dabei erhalten. Nicht jeder Kunde verfügt über Keynote.

pdf2svg .. nützlicher kleiner Helfer ….

Seit einiger Zeit arbeite ich wieder mal an meinem “Blogdudel Magazin”, eigentlich sollte die erste Ausgabe schon 2008 erscheinen aber … was soll ich sagen. Leder habe ich durch ein Festplatten Crash einige Bilder verloren, die ich mit ins Magazin stellen will. Zum Glück habe ich noch die erzeugten PDF Dateien.

Ein Screenshot von den Bildern erstellen und diese dann später wieder einbinden ist auf Grund der schlechten Auflösung kein geeignetes Mittel. Das Programm pdf2svg, welches bei Ubuntu 10.xx nach installiert werden kann, löst das Problem.

pdf2svg BD01.pdf Lost/output-page%02d.svg all

Der obige Befehlt erstellt von jeder Seite, die im PDF Dokument ist eine eigene SVG Datei. Diese Datei wird dann mit Inkscape bearbeitet und die Bilder / Texte etc. werden einfach in ein neues Magazin Dokument wieder eingefügt. Per Batch schafft man es sehr schnellt, viele Quell PDF Dokumente umzuwandeln.

So wie es aussieht, komme ich dieses Jahr wieder nicht dazu, die Ausgabe 1 fertig zu machen, na ja .. nächstes Jahr dann .. hoffentlich …