Computex 2009 in Taipei

Am 02. Juni ist es wieder so weit. Die Computex, die Messe wo letztes Jahr die ersten brauchbaren Netbooks vorgestellt wurden, scheint auch dieses Jahr wieder sehr interessant zu werden.

Eines der wichtigsten Vorstellungen werden wohl die ersten Netbocks mit AMD Chipsatz sein. Auch im Bereich der Telefone hat sich einiges getan, auch hier wird es viele Neuerungen geben. Ich bin schon gespannt, was uns da sonst noch alles erwartet.

Ubuntu user Magazin 1. Ausgabe

Es war nur eine Frage der Zeit, jetzt ist es soweit das erste Ubuntu Magazin wartet auf seine Käufer. Herausgegeben wird das Ubuntu Magazin von der Linux New Media AG und ist in englisch.

Auf der Webseite von Ubuntu-user.com kann man schon mal etwas in die Erstausgabe reinschnuppern. Viel Spaß beim Lesen.

cuil .. die etwas andere Suchmaschine

Mittlerweile gibt es schon eine ganze Reihe alternative Suchmaschinen, es muss nicht immer Google und Co sein. Die meisten alternativen sind nicht besonders, setzen wie Google und Co auf Werbung und viele Sachen findet man einfach nicht.

Cuil ist da anders, wenn man z.B. nach Ubuntu sucht, bekommt man 165.116.998 Treffer angezeigt und dazu noch eine Hübsche Zeitleiste, zu sehen im Bild oben rechts. Werbung sucht man vergeblich und das wichtigste, Cookies und IP Adressen der suchenden werden nicht gespeichert. Profile von Benutzern werden nicht erstellt, hier kann jeder Anonym suchen.

Cuil findet noch nicht alles was man sucht, aber es wird ständig besser.

Meine täglichen Begleiter

Nicht wundern, das Bild zeigt Abiword, Gnummeric und Planner unter Windows. Privat und auch teilweise in der Firma arbeite ich mit Ubuntu, in der Firma meistens dann, wenn der Windows Rechner mir die “blaue Schulter zeigt”. Das ist meistens Montags der Fall.

OpenOffice mag ich nicht besonders, zu viele unnötige Funktionen, die kaum einer braucht und für einfache Dokumente reicht auch ein kleines schnelles Programm. Ich verwende unter Ubuntu für die Textverarbeitung Abiword, für Tabellen Gnummeric und zur Projektplanung den Planner. Alle drei Programme sind für Gnome gestrickt und fügen sich perfekt in die Ubuntu Umgebung ein. Zudem dauert das Laden der Programme und Dokumente wesentlich kürzer als bei OpenOffice.

Ich mag es halt etwas einfacher. Im allgemeinen verwende ich die Programme, die mich am schnellsten zum Ziel führen, mal ist es Openoffice aber meist ist es Abiword und Co. Alle drei Programme gibt es in der aktuellen Version auch für Windows, wobei Gnummeric schon sehr gut aussieht. So kann ich die Dokumente unter Linux und Windows bearbeiten, ohne das Dateiformat wechseln zu müssen.

social wallpapering .. Bilder ohne Ende

Bilder gibt es viele im Internet, aber gute und kostenlose Bilder in sehr guter Qualität gibt es nur wenige. Eine Ressource dafür ist zum einen die Webseite von InterfaceLift.com und die andere ist die Socwall, social wallpapering.

Beide Webseiten bieten hochauflösende Bilder zum Download an. Bei Interfacelift sind die Rechte der Bilder klar festgelegt, bei Socwall ist die Lizenz der Bilder nicht vollständig ersichtlich. Hier tauchen immer wieder Bilder auf, die die eigentlich nicht frei sind.

Songbird, Ubuntu, iPod

Also jetzt abe ich wirklich alle Musik Player für Ubuntu durch, über einige habe ich ja schon was geschrieben. Zufrieden war ich bisher aber nicht muss ich sagen. Rythmbox und Banshee sind nicht schlecht haben aber beide einige Fehler, die einem das Vergnügen am Musik hören und Übertragen auf den iPod verleiden können.

Rhythmbox funktioniert eigentlich recht ordentlich, bei mir stürzt der Player aber öfter ab. Der Grund dafür ist recht einfach und tritt meist dann auf, wenn eine OGG oder MP3 Datei nicht ok ist. Das was mich aber am meisten stört ist, dass man die Musik manuell auf den iPod ziehen muss.

Banshee hat für den iPod eine Sync Funktion, die aber extrem langsam ist. Irgendwo bei 14 GB hört sich dann der Spaß auf, weil jede Datei einzeln überprüft wird. Komisch ist auch, das Banshee die Cover, die in der MP3′s stecken erst dann anzeigt, wenn man auf das entsprechende Musikstück klickt und abspielt und das nervt.

Songbird (getsongbirg.com) Zeigt alle Cover richtig an. Wenn man das Mediaflow Plugin installiert, sieht es recht hübsch aus (Bild oben). Mit dem iPod versteht sich Songbird auch gut und bietet auch hier eine Sync Funktion am. Diese ist recht schnell und funktioniert wirklich gut. Aber auch hier gibt es Nachteile, leider gibt es kein Ubuntu Notify Plugin, welches die derzeitig gespielten Cover anzeigt. Das ist schade, wenn auch zu verschmerzen. Insgesamt läuft Songbird stabil und kann mit weiteren Plugins bestückt werden.

Jamendo im Pyjama .. noch mehr Musik

Bei Jamendo.com gibt es mittlerweile 19505 kostenlose Alben zum anhören und Download. Das ist sicherlich nichts neues, jetzt gibt es ein nettes Programm, was auf die Datenbank von Jamendo zugreifen kann und Alben, Titel, Künstler, Musikrichtungen komfortabel anzeigen kann.

Das Programm Pyjama hat eine recht nette Oberfläche und funktioniert soweit schon sehr gut. Einige Fehler gibt es noch, die sicherlich bald behoben werden. Das Programm ist hauptsächlich zum Anhören und Stöbern gedacht. Wenn man auf das Album eines Künstlers klickt, kann das Album auch herunter laden.

Record My Desktop .. aber gerne doch

Manchmal möchte man anderen etwas zeigen, nämlich wie man mit bestimmten Programmen, Tools etc. umgehen kann oder soll. Dafür werden sogenannte Screencasts erstellt, die genau zeigen wie es geht. Unter Linux Ubuntu ist das ganz einfach. Zuerst installiert man das Programm gtk-recordmydesktop über den Paketmanager und das war es auch schon.

Der Screen Recorde zeichnet einen bestimmten Bereich oder das ganze Fenster / Desktop auf, natürlich wird auch die Sprache mit aufgezeichnet. Gespeichert wird das ganze dann im VOG Format, also dem freien Videoformat. Das Format kann über zusätzliche Tools auch in andere Formate umgewandelt werden.

Es ist kaum zu glauben wie einfach sich hochwertige Screencasts mit dem Programm erstellen lassen. Ich verwende das Programm immer dann, wenn ich bei meinen Bekannten vor Ort Support für Ubuntu leisten muss. Wenn ich ihnen zeige, wo was ist und wie was geht, bin ich meisten zu schnell (verstehe ich gar nicht). Ich zeichne das was ich mache dann gleich auf, quasi als visuelle Gedächnisstütze. Dann kann man sich das später immer noch einmal ansehen.

Wacom Treiber für Ubuntu

So soll es sein. Durch Zufall bin ich auf der Seite der Gnome Files auf das gestoßen, wonach ich eigentlich nicht gesucht hatte. Das Grafiktablett arbeitet automatisch als Maus aber durch den Treiber kann das Grafiktablett einfach mehr.

Drucksensitives Arbeiten ist schon eine tolle Sache und mit dem Treiber funktioniert das auch ohne Probleme. Der Treiber unterstützt nicht nur mein alte Modell sonder, was viel wichtiger ist auch die neuesten Modelle.