Photobearbeitung mit Linux

Für den Mac gibt es iPhoto und Aperture, für Windows gibt es auch einige Programme und für Linux gibt es digikam und das Rawstudio. Letztere Programme sind natürlich OpenSource und kostenlos.

Digikam ist so was wie die ” Eierlegende Wollmilchsau” unter den Photoprogrammen, allerdings ist digikam für den KDE entwickelt worden. Unter Ubuntu sehen alle KDE Programme nicht sehr gut aus. Gott sei Dank bringt digikam einige Themen mit, die einem den Anblick doch sehr erleichtern und den Gruselfaktor von KDE Programme unter Ubuntu senken.

Mit digikam lassen sich auch große Bildarchive schnell verwalten. Zu den besonderen Fähigkeiten gehört sicherlich das Geotaggen von Photos. Dazu kann man einzelne Bilder mit einem Geotag versehen oder mehrere Bilder über eine GPX Datei Geotaggen. Natürlich sehen auch viele Bearbeitungsmöglichkeiten für die Bilder zur Verfügung

Digikam kann weit mehr als iPhoto und kann auch sehr viel, was nur Aperture kann. Für RAW Bilder verwende ich trotzdem lieber das Rawstudio. Das Programm ist eine GTK Anwendung. Digikam ist wohl das beste Programm, für die Verwaltung und Bearbeitung von Bilder aller Formate. Bilder lassen sich nach Flickr, Picasa, Facebook und Co. Hochladen. Eins noch zu einem Absoluten “No No” Programm, Picasa von Google. Picasa sieht unter Linux genau so aus wie unter Windows, der Source Code ist nicht frei. Alleine schon vom Aussehen her ist Picasa eine Beleidigung für die Augen.

ubuntu Rhythmbox .. Musik ohne Ende

Über Jamendo.com habe ich ja schon berichtet. Jamendo ist die Quelle für gute und Legale Musik Downloads. Alle Musikstücke stehen unter der CC Lizenz. Aber darum gehts Heute nicht, sondern um die Integration von jamendo in den Standard Muskplayer von ubuntu (Rhythmbox).

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, listet das Plugin, welches standardmäßig aktiviert ist, alle Interpreten (9.597) und alle Alben (16.723) auf. Allerdings kann das etwas dauern denn die Liste wird immer aktuell aus dem Internet geholt. Ein Klick auf einen Titel startet die Wiedergabe.

Die Alben lassen sich bei gefallen direkt herunterladen. Aber Achtung wer Miro installiert hat wird sich dann im falschen Programm wieder finden. Hier muss man per Hand etwas nachjustieren. Normalerweise wird dann Transmission gestartet und der Download kann beginnen.

Die vorhandenen 121.673 Titel ergeben eine Speilzeit von 358 Tagen, 23 Stunden und 47 Minuten. Das sollte für ein Jahr voller Musik ausreichen. Noch ein Tipp, die Musik als OGG herunterladen, die Qualität ist besser als mei MP3. In diesem Sinne viel Spaß beim entdecken.

ubuntu 9.04 Beta ist da ..

Es ist soweit, die erste Beta von ubuntu 9.04 steht HIER zum Download bereit. Die Veröffentlichung liegt somit genau im Zeitplan.

Wer über ein identi.ca Account verfügt, sollte die Gruppe ubuntu Abonnieren. Es trudeln jetzt schon seit einiger Zeit wichtige Meldungen ein. Zur Zeit gibt es noch ein Problem mit python2.6, das aber im laufe des Tages noch behoben wird. Schwerwiegende Fehler sind bis jetzt noch nicht aufgetaucht. Wer ein HSDPA Stick besitzt sollte noch bei ubuntu 8.10 bleiben, da gibt es noch ein Problem. Geräte werden nicht erkannt. Ob das Problem schon gelöst wurde, kann ich noch nicht sagen. Gestern Abend bestand es noch.

Update 28.09.2009:

Sowohl das python 2.6 wie auch das 3G HSDPA Problem und weitere Kleinigkeiten sind mittlerweile behoben. Einer Installation steht somit nichts mehr im Wege. Die Stabilität ist schon beeindruckend und das für eine Beta. Wer ubuntu 9.04 installieren will sollte nach der Installation unbedingt alle Updates installieren, bevor andere Programme installiert werden.

ubuntu 9.04 Modeion akoya

Die gute Nachricht zuerst, ubuntu 9.04 läuft hervorragend auf dem Medion akoya mini E1210. Alles wird “out of the Box” richtig eingerichtet, Grafikkarte, Netzwerk, WLAN, Sound, USB CardReader und nicht zu vergessen die interne Webcam.

Allerdings werden HSDPA USB Sticks nicht mehr erkannt, zudem passt bei der Einrichtung die Übersetzung noch nicht so ganz, aber bis zum Release ist ja noch genügend Zeit den einen oder anderen Fehler zu beheben.

Gwribber der Social Network Client gehört jetzt mit zur Distribution, allerdings gibt es hier auch noch einige Probleme. Zudem ist in der Version 1.0, die bald kommen wird, noch ein Bug aufgetaucht. Wer schon mal reinschnuppern möchte, sollte sich immer die aktuellsten Versionen herunterladen und dann auf einen USB Stick kopieren, das spart Geld und Nerven.

Von einem Update von 8.10 auf 9.04 kann ich zur Zeit nur abraten.

Update:
HSDPA Stick’s werden erkannt, alle Übersetzungen sind vorhanden. Ein Update von 8.10 auf 9.04 sollte auf jeden Fall durchgeführt werden.

Mit usbuntu bekommt man ubuntu ohne Probleme auf den USB Stick

usbuntu

Gnome 3.0 …

Bis Release von ubuntu 9.04 sind es nur noch einige Tage. Ubuntu 9.04 bringt viele Verbesserungen auch auf Seitens Gnome mit. Seit einigen Tagen gibt es schon einige Bilder von dem geplanten Gnome 3.0 Dektop.

In letzter Zeit gab es immer wieder kleinere Änderungen an Gnome aber ein richtiger großer Wurf war bis jetzt nicht dabei. Das wird sich mit der Version 3.0 und Gtk 3.0 ändern. Wir können schon gespannt sein, was uns da erwartet und wie gut oder schlecht sich dann die KDE Programme in das neue Konzept einfügen werden.

The Hunt for Gollum

Beeindruckend .. wirklich Beeindruckend, mir haben ja die 3 Filme Herr der Ringe sehr gut gefallen und jetzt gibt es einen quasi vierten Teil. Dieser Teil wird nicht in die Kinos kommen sondern nur über das Internet (freier Download) verfügbar sein.

Der Film, hergestellt von TheHuntForGolluM.com wird am 03.05.2009 erscheinen. Einen Trailer so wie die Geschichte gibt’s auf der Homepage zu bestaunen. Ich bin schon ganz gespannt wie der Film werden wird, der Trailer ist jedenfalls viel versprechend. [Tipp von aptgetupdate.de]

KDE Programme mit GTK Style

KDE Programme unter ubuntu sehen schrecklich aus. Die KDE Programme bringen alle der Scharm der Windows Welt mit, das ist etwas worauf ich verzichten möchte. Meistens gibt es für KDE Programme einen guten oder besseren Gnome Ersatz, das gilt leider nicht für alle Programme.

Scribus, ein mächtiges DTP Programm ist nur für den KDE (Qt) entwickelt worden. Mit etwas Geschick kann man solche Programme aber denn noch etwas ubuntu beibringen. Man muss dafür die entsprechenden Pakete nach installieren. Das wichtigste ist qtcurve. Über die QT-4 Einstellungen, kann man das das qtcurve Theme auswählen. Das Ergebnis sieht man oben, es ist zwar nicht perfekt aber allemal erträglicher als vorher.

Auf der Suche .. Blogeditor für Linux

Blogeditoren gibt es für Windows viele, für den Mac einige und für Linux wenige. Das macht die bei Linux Auswahl recht einfach, unter den wenigen habe ich einen gefunden, der auch gut funktioniert. Mehr wollte ich nicht.

Drivel ist recht einfach gestrickt und gut zu bedienen, viel kann er zwar nicht aber dafür funktioniert er sehr gut. Einen WYSIWYG Editor gibt es nicht, hier ist Plain Html gefragt, was ja sowieso mehr Möglichkeiten der Gestaltung bietet. Verwendet man dazu noch ein Programm Shutter (Screenshot Programm wie es sein sollte), dann kann man seine Bilder kostenlos bei ubuntu-pics.de hochladen und in den Beitrag einfügen.

Ansonsten bietet Drivel Formatierungen für Fett, Kursiv, Unterstrichen, Hochgestellt, Tiefgestellt, Liste / Listenelement, Einrücken, Link einfügen, Bild einfügen und Umfrage einfügen. Man kann auch veröffentlichte Posts editieren, löschen und neu veröffentlichen. Drivel bietet eigentlich das, was man wirklich braucht. Einziger Nachteil man kann keine Tags einfügen.

Opencliparts für OpenOffice 3.0

Leider gibt es ein Problem mit den OpenCliparts, die man bei Ubuntu installieren kann. Wird das Paket installiert, dann wird auch OpenOffice 2.4 installiert. Leider gibt es keine Lösung für das Problem, es sei denn mach löst das Problem selber.

Zuerst lädt man sich das schon ältere Archiv hier herunter. Wer nur die SVG Dateien hat, muss mit Hilfe von Inkscape erst einmal die PNG Dateien erzeugen. Lädt man sich das Archiv mit den PNG Dateien herunter, wird man durch die schlechte Qualität < 72 dpi enttäuscht. Wer was besseres an Auflösung haben will, kommt um die Eigenkonvertierung nicht herum. Bei meinem Arbeitsrechner (Windows) hat das fast 5 Stunden gedauert (6900 Images).

Ich habe alle SVG Dateien mit 72 dpi erstellt. Danach ging aber die Arbeit erst richtig los. Viele Bilder sind einfach Mist und was noch viel schlimmer ist, viele Bilder kommen 10 mal oder mehr vor. Also jedes Verzeichnis durchforsten, schlechte und doppelte Bilder löschen. Nach vielen Stunden sind insgesamt noch 5111 Bilder (85 MB) übrig geblieben. Wie sich naher herausstellte habe ich einige übersehen, die kann man dann direkt in OpenOffice löschen.

Jetzt muss man in OpenOffice der Bilderbrowser öffnen, ein neues Thema anlegen und zu diesem Thema die Bilder hinzufügen. OpenOffice erzeugt daraus eine Übersicht quasi ein Verweis auf die einzelnen Bilder. Man sollte diese später nicht löschen sonst sind diese auch nicht mehr in OpenOffice auswählbar. Ich glaube mit dieser Anleitung kann jeder innerhalb eines Tages sich sein Bildarchiv selber zusammenstellen.

Ich könnte ja gemein sein und Euch die Arbeit überlassen … tue ich aber nicht. Wer mit 5111 PNG’s zufrieden ist kann das fertige Archiv auch bei mir herunterladen. Der Import in OpenOffice bleibt dann für Euch noch übrig, das dauert aber nicht so lange. Noch ein Tipp installiert bei Euch Inkscape, da ist ein OpenClipart Browser drin (geht nur bei Linux), der auf den aktuellen Datenbestand zugreift. Damit lassen sich recht schnell die richtigen Bilder für ein Thema finden und auch anzeigen. Leider, wieso auch immer, sind nicht immer die SVG Dateien verfügbar. Wählt man eine solche Datei aus, das weiß man vorher nicht, dann bekommt man nur die PNG Datei.

Noch was zum Schluss, die Cliparts bei OpenCliparts sind frei von Copyright Rechten. Jeder darf diese Bilder für private Zwecke verwenden Creative Common. Natürlich könnt Ihr auch selber eure Machwerke dort verewigen.

Ubuntu Update auf die einfache Art

Mal wieder was über meine Lieblingsdistribution Ubuntu, diesmal aber ganz was anderes. Angeregt von einem anderen Twitterer, der so von Ubuntu 9.04 (Beta) geschwärmt hat, habe ich mich überreden lassen mein Ubuntu 8.10 auf 9.04 ein Update zu installieren.

Dafür lädt man sich Ubuntu 9.04 vom Ubuntu Server herunter, brennt das ganze auf eine CD und dann …. dann legt man die CD einfach nur ein wenn Ubuntu läuft. Ubuntu erkennt, das sich im CD Laufwerk eine neuere Version befindet und fragt ob er das System Updaten soll.

Eins noch vorweg, vorher sollte man ein Backup der wichtigen Daten machen, man weiß ja nie. Dieses Backup hatte ich nicht, was mir zuerst etwas Bauchschmerzen bereitete. Ein Backup ist immer gut, ich habe aber keins gebraucht.

Der Updater untersucht das System und sagt, welche Pakete gelöscht, welche neu installiert werden und wo es Probleme gibt. Pakete, die Probleme beim Update bereiten können werden automatisch gelöscht. Das ist mir mit Miro passiert, eine Version für Ubuntu 9.04 gibt es noch nicht.

Das Update dauert ca. 1 Stunde danach erfolgt der Neustart und alles läuft wie vorher auch. Allerdings läuft meine Webcam unter Ubuntu 9.04 auch nicht, daran hat sich nichts geändert. Ansonsten habe ich bis jetzt noch keine Probleme feststellen können. Alles läuft sehr Stabil und etwas schneller. Ich bin wiedermal voll zufrieden.