Apples iBooks Autor und Ubuntu .. LOL

Mag Apple Linux ? Dieser Umstand wäre mir völlig neu. Fakt ist, das man die Dokumente, die man auf dem Mac mit dem iBooks Autor (*.iba) erstellt hat unter Linux als lupenreines PDF ohne Apple Branding (erstellt mit iBooks Autor etc.) betrachten und auch als “normales” PDF Speichern kann. So ganz funktioniert das zwar nicht, komischerweise fehlen Seiten aber daran könnte man arbeiten.

Alleine der Umstand, das das so gut funktioniert ist erstaunlich …

Ubuntu 12.04 LTS

1204LTS

In fast 7 Wochen ist das Release von Ubuntu 12.04 LTS fertig, der Aktuelle Build vom 13.03.2012 läuft noch etwas holprig und ist noch lange nicht stabil aber bis zum Release wird das noch werden. Die Neue Version von Ubuntu bringt wieder einige Neuerungen, zum einen das HUD bei gedrückter ALT-Taste und zum anderen einen 5 Jahres Support.

Das HUD (Head up Display) wird sicherlich wieder den Unmut etlicher Anwender auf sich ziehen ähnlich wie bei der Umstellung von Gnome auf Unity. Bis jetzt war ich ein (absoluter) Unity Gegner, mittlerweile komme ich aber mit Unity recht gut zurecht, ein zurück zu Gnome kann ich mir nicht vorstellen und an das HUD werde ich mich sicherlich auch gewöhnen.

Die neue Hardware, die ich gekauft habe (HP DVD6 i7 6GB Ram) ist auf Ubuntu 12.04 LTS abgestimmt, die Leistung der Hardware wird optimal ausgenutzt, die LTS verspricht zudem 5 Jahre Support, Updates und 5 Jahre arbeiten mit dem selben System. Nach diesen 5 Jahren dürfte dann auch die Hardware so ziemlich am Ende sein und eine Neuanschaffung mit einer neuen aktuelle Ubuntu Version steht dann ins Haus.

Die 12.04 LTS (Server und Desktop) erlaubt für Firmen / Konzerne eine recht gute Planung für die Anschaffung  neuer Hardware und Planung der erforderlichen Leitung pro Gerät und Arbeitsplatz. Ein Umstand, der unter Windows und Mac OSX nicht (ohne weiteres) möglich ist. Ein recht Spaßiger Effekt ist, das man Anhand einer Analyse von mehr als 2.000 Programmen über die letzten 7 Jahre eine Vorhersage (so ungefähr) treffen kann, welche Programme wie viel Ressourcen in den 5 Jahren verbrauchen werden. Das kann dann wieder in die Planung des “Arbeitsplatzes” mit einfließen.

Im Grunde genommen kann man einen “Arbeitsplatz” auf den einzelnen Anwender / Arbeitsgebiet Zuschneidern, der über lange Zeit passen wird.  Die Kostenersparnis (Hardware) ist dabei nicht unerheblich, der Firmeneigene Support, der aufgebaut werden muss, kann von einer langen Laufzeit der Hardware und Software ausgehen, was auch wiederum in der Betreuung Kosten einspart.

Die Entwicklung eines “Arbeitsplatzes” auf Basis von OpenSource und Ubuntu inkl. Planung der Hardware ist für ein Projekt angelaufen. Die ersten Ergebnisse sind recht, wie soll ich sagen, amüsant. Nicht immer stimmen Wünsche, geäußerte Bedürfnisse mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein.

Ubuntu One .. noch nicht optimal

Uone

Ubuntu One entwickelt sich so langsam ist aber immer noch Fehlerhaft. Viel zu oft kommt kommt noch ein Sync Error und Restart, besonders unter Windows. Die iPad und iPhone Anwendung dagegen funktionieren sehr gut, wird an den Verzeichnissen viel geändert, dann sollte man sich kurz abmelden und wieder anmelden.

Ubuntu One ist (k)eine Alternative zu Diensten wie Dropbox und Minus.com und eigentlich sind die 5 GB Speicher recht mager und eine Mac OSX Anwendung fehlt auch noch. Der einzige Vorteil von Ubintu One, den ich auch nutze ist die Synchronisierung von meinen iPhone Photos, das funktioniert sogar besser als bei Apples Photostream.

Für die Ablage von Dateien verwende ich auch unter Ubuntu Dropbox und zum Teilen von Daten kommt Minus.com zum Einsatz. Ich hoffe, das die Umstellung von CouchDB auf die U1DB Ubuntu One zu mehr Stabilität verhilft.

Neue Ubuntu Hardware HP Pavilion dv6

Wie schon erwähnt, wird es wieder mehr Linux Themen im Blog geben. Heute ist die Neue Hardware angekommen, die recht gut ist aber leider nicht optimal aber was soll man machen. Bekommen habe ich ein HP dv6 I7 Core mit 6 Gb Ram und einer 600 Gb HDD.

Der Rechner macht einen sehr hochwertigen Eindruck und die Ubuntu 11.10 Installation verlief ohne Probleme, WLAN wurde erkannt und der Grafik Treiber wurde nach installiert. Das ganze hat aber erst nach dem letzten Update funktioniert mit dem 3.0.16 Kernel.

Das Notebook ist erstaunlich ruhig, im Akku Betrieb ist der Lüfter aus zusätzlich werden 4 von 8 Kernen nicht verwendet um Strom zu sparen. Trotzdem hält der Akku
lt. Anzeige nur 5,23 Stunden, ist ja auch noch nicht ganz voll. Das Display macht auch einen guten Eindruck, es Spiegelt zwar aber es geht noch.

Die Installation war auch schnell erledigt, alle Programme, die ich brauche werden über ein eigenes Install Script installiert und so wie gewünscht eingerichtet. Der Suspend Modus funktioniert auch ohne Probleme.

TV for human beings ? Ubuntu TV

UTV01

Das Fernsehen scheint das neue Tablett zu sein, jeder Hersteller wirft sich anscheinend auf das Neue Medium. Auf der CES 2012 wurde ja schon einige Super TV’s vorgestellt, da kann Ubuntu natürlich nicht fehlen. Mit dem “TV for human beings” soll Ubuntu auch ins Fernsehen kommen mit Videos per Download / Streaming, einem neuen Store. Normale Linux Anwendungen können sicherlich per Tastatur benutzt werden.

UTV02

Kopiergeschützte DVD’s / Videos oder Streams dürfen zur Zeit in Europa nicht ohne Kommerzielle Komponenten / Programme wiedergegeben werden, also müssten diese Pakete auch Einzug in das Ubuntu TV halten.  Ob ein Hersteller sich wirklich für Ubuntu als OS entscheidet ist eher unwahrscheinlich. Es wird aber sicherlich Boxen geben, die den technischen Anforderungen genügen oder man kann  auch eine entsprechende Althardware verwenden. Wie auch immer, eigentlich warten wir ja noch auf die angekündigte Ubuntu Version für Tabletts.