Ruby on Rails … Windows7

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Ruby on Rails ist bestens für jede Art von Webanwendungen geeignet und wird von viele bekannten Projekten wie Twitter, Groupon, Xing etc. verwendet. Ich hatte ja schon desöfteren darüber berichtet. Wie man Ruby on Rails unter Ubuntu installiert kann man hier nachlesen.

Unter Windows7 ist die Installation sehr viel einfacher, nach dem Download / Installation von Ruby muss noch Gem installiert werden. Was dann noch fehlt ist die Installation der Sqlite3 Komponenten:

  • gem install sqlite3
  • gem install sqlite3-ruby
    Damit wäre dann Ruby on Rails einsetzbar, es fehlt dann nur noch ein geeigneter Editor, wie Readcar, den ich sehr gerne verwende. Installiert wird der Editor wie folgt::
  • gem install redcar
  • redcar install
  •  

    redcar_089

    Der Redcar Editor läuft unter Windows7 besser und stabiler als unter Ubuntu oder Mac OSX, was nicht zu letzt an der verwendeten Java Version und Integration liegt. Unter Windows passt das leider besser und ist für die Entwicklung am besten geeignet., als Server ist Ubuntu die bessere Wahl.

    Was ist der beste Editor / IDE für Ruby on Rails für Linux ?

    Die Softwareentwicklung mit Ruby on Rails macht Spaß und für die Programmierung reicht ein einfacher Testeditor völlig aus. Viele ScreenCasts, die man so findet, wurden mit Editor Textmate (MacOSX) gemacht, lasst euch da nicht abschrecken, Textmate sieht toll aus und es gibt auch einen (in jruby) geschriebenen Editor (für alle Systeme), der ähnlich ist wie Textmate.

    Es gibt auch einige IDE’s, die mehr oder weniger gut funktionieren, z.B. Aptana Rails2, Netbeans (6.9.x) und auch einige Kommerzielle (siehe hier). Bei mir hat Aptana nicht wirklich funktioniert, zudem ist die IDE recht langsam und es kommt immer wieder zu Fehlern, weil anscheinend die Bundles nicht richtig geladen werden können.

    Netbeans unterstützt Ruby on Rails nur noch in der aktuellen 6.9.x Version, die neue 7.0 Version kommt ohne Unterstützung, allo keine Updates und Support mehr. Netbeans 6.9.x findet auch so einiges nicht, die sqlite3 DB kann nicht angesprochen werden und obwohl Rails installiert ist, findet Netbeans dieses nicht. Viele Fehler machen ein Arbeiten unmöglich.

    Ich habe mir dann noch RubyMine (Kommerziell) angesehen und habe erwartet, das diese IDE ohne Fehler funktioniert, tut sie aber leider nicht. Einige Bundles werden auch hier nicht erkannt, obwohl vorhanden, Rails wurde beim Anlegen eines neuen Projektes auf die Version 3.06 RC2 aktualisiert. Auf Ubuntu 10.10 läuft auch diese IDE (30 Tage Demo) nicht brauchbar.

    Womit wie wider bei den Editoren angelangt sind. Editoren sind gut aber nicht unbedingt Komfortabel. Funktionen wie die Auto-Vervollständigung von Befehlen ist schon klasse, es geht natürlich auch ohne. Als Editor für Linux bietet sie der “gedit” an, man kann einige Plugin’s wie “Terminal Fenster” etc. aktivieren, die einem das Arbeiten schon einmal erleichtern. Es sieht dann so aus, dass man den Editor offen hat und zusätzlich noch ein bis 2 Terminals (siehe unten).

    Zum Glück gibt es aber noch Redcar, was wie schon erwähnt auf allen Betriebssystemen läuft. Die Installation ist recht einfach und wird über “gem install redcar” gemacht.

    Der Editor kann alles, was Textmate für MacOSX auch kann und verfügt über einen Auto-Vervollständigung und weiteren Features, die sehr nützlich sind. Nett ist “Tasks”, hier werden alle Code Änderungen mit Datum und Dauer versehen. Der Bundle Viewer gibt Übersicht, was alles installiert ist und und und. Redcar verfügt über sehr viele Funktionen, die leider schlecht dokumentiert sind. Arbeiten kann man damit aber sehr gut, obwohl Redcar erst als Alpha Version vorliegt.

    RailsCast neues entdecken, einfach erklärt ..

    In meiner mini Serie möchte ich Euch Ruby on Rails etwas näher bringen. Wie man Ruby on Rails “the Zombi Way” lernt, habe ich ja schon erwähnt. Diesmal möchte ich Euch eine sehr schöne Ressource näher bringen, den RailsCast, der auch über Miro abboniert werden kann.

    Im RailsCast wird nicht nur erklärt, wie man mit Ruby on Rails arbeiten kann sondern auch welche sinnvollen Zusatzmodule es gibt, wie man sie installiert und nutzt. Der RailsCast ist klasse, zur Zeit gibt es 259 Video Casts, also viel Information für langweilige Abende

    Learning Ruby on Rails .. der andere Weg

    Ruby on Rails ist ein tolles, schnelles und sicheres Framework für Webanwendungen. Es gibt (fast) nichts, was man mit Ruby on Rails nicht machen kann. Wer Ruby on Rails lernen möchte, kann das mit Hilfe diverser Bücher machen, mit Tutorials, Videos oder mit Hilfe von Rails for Zombies

    Letzteres ist etwas besonderes, Rails for Zombies ist ein kostenloses Rails Traning, was auch Spaß macht und, das ist etwas besonderes, interactiv ist. Das bedeutet, das der Anfänger (Zombie) Video Tutorials vorgesetzt bekommt und dazu dann Aufgaben direkt Online durchführen muss. Eine Installation von Ruby on Rails ist für den Kurs nicht notwendig.

    Ich habe ja schon so einiges an Online Kursen gesehen aber das ist mit Abstand der beste und es macht richtig Spaß etwas neues zu lernen.