Qemu kann es auch … Virtualisierung mit Klasse

Für Testzwecke ist es recht praktisch verschiedene Systeme auf einem Rechner zu Virtualisieren bzw. zu emulieren. Lösungen dafür gibt es am Markt einige und unter Ubuntu hat man mehrere Möglichkeiten. Zum einen bietet sich die VirtualBox an, die in der OSE aber einiges nicht kann.

Ein weiterer Kandidat ist Qemu, den es auch für andere Betriebssysteme gibt. Qemu ist 100% OpenSource, was mir sehr gut gefällt. Qemu bietet keine tolle konfigurations GUI aber mit dem Qemu Louncher geht es auch.

Der Vorteil von Qemu ist die perfekte Integration in das System und Qemu eignet sich am besten für die Virtualisierung von anderen Linux Systemen. Man kann zwar auch Windows damit virtualisieren aber dann bietet sich eher die VirtualBox an (Guest Extensions).

Ich Installiere gerade Ubuntu 11.04 (Daily Build) zum Testen, die Bildverzerrung kommt vom noch fehlenden Treiber für die Grafikkarte, der erst nach der Installation verfügbar ist. Die Performance ist beachtlich, mein Macbook Pro ist nur zu ca. 56% ausgelastet und man kann ohne Probleme ganz normal weiter arbeiten.

Das beste an Qemu ist, das man sehr einfach auf das Guest OS per Script und Befehlen zugreifen kann. Die Dokumentation ist recht gut und über ein extra “Control Pannel” kommt man an die wichtigsten Funktionen ran, die für den Betrieb notwendig sind. Es lassen sich Snapshots erstellen, Geräte einbinden und entfernen, so wie man das von anderen Lösungen her kennt.

Der Test mit Ubuntu 11.04 hat für mich gezeigt, das es keinen Grund für den Umstieg von Ubuntu 10.10 gibt. Unity ist nicht so toll, alles was ich brauche habe ich mit Ubuntu 10.10.