Darktable .. 1.0 RC2

Dt RC1 02

Darktable meine Lieblings Linux Anwendung erreicht die Version 1.0 RC2. Noch ist nicht alles fertig und ein RC3 wird es sicherlich auch noch vor dem Release geben, mit viel Glück steht die Endgültige Version zur Verfügung, wenn Ubuntu 12.04 LTS kommt. Viel hat sich seit der Version 0.9.3 getan, neue Filter, mehr Speed und weniger Speicherverbrauch und …..

This is a rough outline of the changes since 0.9.3 (quite sure we forgot something, it’s been > 1000 commits):

  • bugfixes
  • translations (we now have chinese!)
  • new cameras supported
    • Leica M9
    • NX100/NX5/NX10/NX11
    • Panasonic DMC-GX1
    • Pentax K-r
    • Canon Powershot S100
    • Olympus XZ-1
    • Olympus E-P3
    • Sony DSLR A330
    • Sony NEX-5N
    • Canon EOS 1000D
    • Canon EOS 600D
    • Sony Alpha 390
    • Fuji Finepix HS20EXR
  • removed gconf: not used anymore, we have our own backend
  • new modules:
    • shadows & highlights
    • enhanced tone curve. now operates in a and b channels as well
    • keywords. allows usage and reordering of hierarchical keywords
  • new cache:
    • faster
    • reduces needed memory
    • more thumbnails stored on disk
  • read embedded jpegs for creating thumbnails (faster folder import)
  • unity launcher support (ubuntu)
  • increased general speed on sqlite3 (journaled)
  • quicktool bar: exposure, presets and styles
  • shortcuts support – key accelerators (GSoC)
  • modular ui
  • new color picker
  • web gallery export now with next/prev buttons per image
  • refactored modules:
    • import
    • snapshots (enable sliding separation line between before/after images)
    • metadata

In case you didn’t notice yet, there is now also a quite active blog with some insights in ongoing development and new plugins, you might want to check it out: http://www.darktable.org/category/blog/

Shotwell, Darktable ein guter Grund für Ubuntu

Einer der Gründe, warum ich von Mac OSX wieder auf Linux umgestiegen bin, ist die Photobearbeitung. Darktable (9.03) ist genau das Werkzeug, was ich für meine Arbeit benötige. Bei Shotwell kann man einen externen Editor für die Bildbearbeitung angeben und zwar einmal für “normale” Photos und für Photos im RAW Format.

Beide Programme arbeiten so perfekt Hand in Hand. Was die Bildbearbeitung angeht, ist man mit Linux auf jeden Fall sehr gut bedient und spart dadurch auch noch eine menge Geld.

Darktable book final ….

Über Darktable habe ich ja schon des öfteren berichtet, jetzt gibt es endlich ein Handbuch, was alle Funktionen sehr gut erklärt. Besonders der Teil, der die Bearbeitung von RAW Bildern beschreibt ist mehr als interessant und gibt so einige Beispiele, wie sich die einzelnen Filter auswirken.

Darktable spielt in der gleichen Liega wie Apple Aperture bzw. Adobes Lightroom mit einem großen Unterschied, Darktable ist OpenSource.

Tip: Vor der Verwendung des Programms auf jeden Fall vorher das Handbuch lesen !!

Darktable und Ubuntu 11.04 .. kein gutes Gespann

DarkTable ist für mich das beste Programm, wenn es darum geht Bilder zu bearbeiten, die Spezialfunktionen wie z.B. Bild Trapez, Weichmacher etc. sind einfach unschlagbar. Unter Ubuntu 10.10 läuft das Programm auch sehr gut aber unter Ubuntu 11.04 gibt es so seine Probleme.

Die “Scrolbar” rechts verhindert das Wechseln zu weiteren verwendeten Filtern, was extrem störend ist. Das ganze System verhält sich wie ein Kaugummi, zäh und langsam. Ich dachte, das Ubuntu 11.04 85 Tage vor dem Release von der Version 11.10 stabiler laufen würde. Das tut es aber nicht.

Das ich diese und andere Grafikprogramme benötige, werde ich wieder auf Ubuntu 10.10 Downgraden die aktuelle Version ist einfach zu Fehlerhaft.

Photo Workflow .. diesmal mit Linux …

So eine Systemumstellung bringt eine ganze Menge Arbeit mit sich, das war mir schon klar, aber wie viel Zeit ich wirklich brauche nicht so ganz. Auf meinem iMac hatte ich für jedes Problem ein Programm, was ich fast im Schlaf beherrscht habe, unter Linux ist vieles anders. Eins vorweg, sämtliche Software ist OpenSource und daher kostenlos. Wenn ich so zusammenrechne, wie viel Geld ich in die Mac Software investiert habe, dann wird mir richtig schlecht.

Ich mache gerne und viel Photos, wenn ich unterwegs bin. Meistens habe ich ein GPS Logger mit dabei, um später die Bilder besser zuordnen zu können. Diese Daten meines Columbus V-900 können nur von wenigen Programmen gelesen werden, aus diesem Grund muss ich zuerst die GPS Daten in das richtige Format bekommen. Das macht man mit der Software GPS Babel. Für Linux gibt es auch eine nette GUI mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Schneller geht es aber mit einem Script, was ich mir für diesen Zweck erstellt habe.

Stimmt das Format, dann kann man daran gehen die GPS Koordinaten den Bildern zuzuordnen. Unter Linux gibt es wiederum ein gutes Programm (GPS Correlate), was die Arbeit erledigt.

Um Panorama Bilder herstellen zu können, ist hugin für jedes Betriebssystem die richtige Wahl. Hugin bietet viele verschiedene Möglichkeiten der Bildmontage, vom “normalen” Breitbild bis hin zu Kugen, alles ist möglich.

Zuletzt kann man das Bild entweder mit Darktable oder mit Gimp noch den letzten schliff geben.

Die zentrale Bildablage bzw. das Programm für den schnellen Überblick ist Shotwell, welches ab Ubuntu 10.10 standardmäßig installiert wird. Shotwell eigent sich auch sehr gut zur schnellen Bearbeitung der einzelnen Bilder. Alles in allem gibt es auch unter Linux für jeden Zweck das richtige Programm, mit dem man gut arbeiten kann. Allerdings spart man sich einiges an Geld, gerade unter Mac OSX sind gute Freeware Programme eher Mangelware .