Die Idee ist gut .. . aber das angekündigte Intermatrix Ubuntu Tablet (7 und 10 “) wird so sicherlich nicht zum Verkaufsschlager werden. Die (derzeitige) Hardware Spezifikation ist alles andere als brauchbar.
Auf der Ubuntu Tablet Seite für OEM’s stehen ganz andere (minimal) Anforderungen:
Die Anforderungen gerade für die “Full Desktop Variante” sind schon recht hoch, es gibt nur einige Hersteller, die Geräte mit 4 GB Ram herstellen. Die Google Nexus Serie (4,7,10) erfüllen die “Entry Level” Spezifikationen recht gut.
Die Idee Ubuntu auf Touch Geräte zu bringen finde ich sehr gut, Canonical hat schon einige getan und die Videos versprechen ja auch so einiges. Wenn die erste stabile und brauchbare Version draußen ist, dann werde ich die auf meinem Nexus 7 mal testen.
Seit Freitag werkelt in meinem Zotac Intel Atom Rechner die Kingston V300 SSD Festplatte, die wirklich viel mehr Power für den Rechner bringt. Mit der alten 250 Festplatte war das Arbeiten mit Darktable einfach nicht möglich. Bilder verändern und Live Vorschau waren kein Problem aber der Export der Bilder. Für ein 5 MB Bild (16 Mio Bildpunkte) dauerte der Export eines Bilder fast 2 Minuten.
Mit der eingebauten SSD dauert das ganze 2,5 Sec. unglaublich wie schnell das geht. Der Zotac sollte eigentlich wieder als Server eingesetzt, jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Eventuell werden ich den Fujitsu Q900 als Server verwenden und den Zotac als Arbeitsrechner einsetzen.
Der Zotac Rechner ist leiser als der Q900 und es funktionieren alle USB Ports und der Zotac hat ein HDMI Port, der Q900 leider nicht (nur DVI).
Ubuntu 12.10 verträgt sich irgendwie nicht mit meinem Fujitsu Q900 Rechner und der Intel GMA Grafikkarte. Der Rechner fährt nicht runter und startet einfach nicht mehr. Zuerst lief alles noch, dann kam das Update auf den x-19 / 21 Kernel und dann war Ende. Fehler, die bei Ubuntu 11.10 schon drin waren, traten wieder auf, WLAN Blacklist, GRUB Timeout, die ganze Palette. Ich dachte, das diese Fehler behoben sind. Zu den bekannten haben sich noch einige neue Fehler eingeschlichen, Python verweist (teilweise) auf fehlende Libs, System Fehlermeldungen treten wieder häufiger auf. Entweder mag Ubuntu 12.10 meine Hardware noch weniger als Ubuntu 11.04 oder Ubuntu ist einfach nicht stabil genug für meine Hardware.
Nach langem überlegen habe ich nicht für eine Distribution entschlossen, die nicht auf Ubuntu aufsetzt. Auf bekannte Probleme im neuen Gewand wollte ich verzichten, ich habe mich dann für Fedora 17 entschieden und habe es nicht bereut. Die Installation ist einfach und das System läuft auf meiner Hardware stabil und ohne Probleme “Out of the Box”. An Gnome muss ich mich erst einmal gewöhnen, der Unterschied zu Unity ist schon sehr groß. Fedora verwende ich seit Dezember auf dem Q900 und meinem HP DVD6 und was soll ich sagen, keine System Fehler oder komische Anzeigefehler auf dem Bildschirm. Ubuntu habe ich von meiner “Linux-Liste” gestrichen und durch Fedora ersetzt, schließlich will ich ja auch mal was mit dem System arbeiten und nicht nur Bug Fixen.
Ubuntu 12.04 lief nach einem Update auf meinem Fujitsu Q900 nicht mehr und diese ewigen Systemfehlermeldungen haben mich ziemlich genervt, das war der Grund, warum ich wieder auf Windows 7 umgestiegen bin. Ich habe dann Windows 8 bekommen, was auch bis gestern einigermaßen gelaufen ist. Nach Installation der letzten Windows Updates funktionierte kein USB Port mehr, Netzwerkanschluss und WLAN ohne Funktion. Ich musste dann mit einer Ubuntu CD Booten und habe erst mal alle Daten gesichert.
Das ist nicht das erste mal gewesen, das es zu solchen Fehlern gekommen ist, nach mehrmaligen Neustarts hat es dann immer wieder funktioniert, gestern aber nicht mehr.
Ich habe dann mal wieder Ubuntu, diesmal die 12.10 Version installiert um sicher zu gehen, dass die Hardware nicht defekt ist. Unter Ubuntu funktionieren alle USB Ports, Netzwerk, WLAN und auch der SD-Karten Slot ohne Probleme. Erfreulicherweise kommen auch keine Systemfehler mehr, Ubuntu startet schneller als Windows 8 und der Rechner lässt sich auch herunter fahren, unter Windows 8 funktionierte das auch nicht immer.
Windows 8 scheint immer mehr die Nachfolge von Windows Vista anzutreten zu wollen, es scheint so als will MS-Soft gezielt Kunden zur Installation von Ubuntu bewegen.
Für Windows 8 gibt es keinen XP Mode mehr wie bei Windows 7 (basierend auf VPC), dafür besitzt Windows 8 Pro einen Hyper-V Client, der die Installation von anderen Betriebssystemen unter Windows 8 unterstützt. Die Software wird unter Windows 8 über die “Windows Funktionen” hinzugefügt, alle benötigten Programmteile werden dann automatisch nachgeladen. In diesem Video von Microsoft kann man die Erstellung einer Hyper-V VM gut sehen.
Eigentlich ist das alles sehr einfach, der Nachteil ist, das mindestens ein Intel i3 Prozessort benötigt wird und die Windows 8 Pro Version. Andere Programme wie VMWARE oder VirtualBox laufen auch auf anderen Prozessoren. Wie das ganze Technisch funktionier kann HIER nach gelesen werden.
Auf der Webseite von pachageology.com gibt es einen Vergleich zwischen Hyper-V und VMWARE. Im Vergleich scheidet die VMWARE (nicht der VMWARE Player) besser etwas ab, wobei Hyper-V eine wesentlich bessere HDD Performance aufweist und wesentlich tiefer im System (Windows 8) integriert ist und somit wesentlich stabiler ist als alles, was auf einem höheren Layer aufsetzt. Ob Hyper-V Linix und Co. unterstützt, kann ich noch nicht sagen. Grundsätzlich sollte es funktionieren, die Frage ist nur, wie gut das läuft.
Für Windows 8 wurde die PowerShell auf die Version 3.0 aktualisiert und der Windows PowerShell ISE Script Editor hat neue Funktionen bekommen. Hyper-V VM’s lassen sich auch über PowerShell Scripts steuern.
DOS unter Windows 8
Was nun Dos angeht, so gibt es noch den “CMD Command”, wie bei allen Windows Versionen, Windows 8 hat aber keine Autoexec.nt / Config.nt Datei mehr, alte Dos Programme die Einstellungen in diesen Dateien benötigen, werden nicht mehr laufen. Das ist definitiv das Ende von DOS.
Der Kompatibilitätsmodus ging bei Windows 7 noch bis Windows 95 herunter, bei Windows 8 nur noch bis Windows Vista. Windows XP Programme werden auch nur noch eingeschränkt laufen, wenn überhaupt. Teilweise lässt sich noch der 16-bit Modus aktivieren, was für einige Spiele ausreichen wird.
Windows 8 ist wesentlich mehr als nur eine Metro-UI mit normalem Windows im Hintergrund. Mit Windows 8 wird jetzt endlich mit alten Windows Versionen gebrochen und auch DOS ist nun kein Thema mehr. Windows ist jetzt wieder Windows und nichts anderes mehr, lange hat es gedauert, aber es ist der richtige Schritt.