Für die Konvertierung von m4a Musikdateien kann man entweder den Sound Converter (Ubuntu Software Center) verwenden oder auch ein einfaches Script. Das folgende Script konvertiert m4a Musikdateien im das MP3 Format. Das Script wird über im Terminal ausgeführt und informiert genau über den aktuellen Vorgang. Der Sound Converter ist recht langsam und verbraucht bei mir satte 94% CPU Zeit. Das Script ist wesentlich schneller und verbraucht ca. 10 – 17% CPU Zeit. Zuerst müssen noch einige Pakete installiert werden.
Abhängigkeiten:
sudo apt-get install faad
sudo apt-get install lame
Das Script (einfach so kopieren und Speichern):
#!/bin/sh
# name of this script: m4a2mp3.sh
# m4a to mp3while read -r pkg
do
faad “$pkg”
x=`echo “$pkg”|sed -e ‘s/.m4a/.wav/’`
y=`echo “$pkg”|sed -e ‘s/.m4a/.mp3/’`
lame -h -b 192 “$x” “$y”
rm “$x”
done < audio.list
Die Rechte für das Script müssen noch gesetzt werden:
chmod +x m4a2mp3.sh
Mit dem folgenden Befehl wird eine Liste aller m4a Dateien (inkl. Unterverzeichnisse) erstellt. Diese Datei wird von dem Script eingelesen bzw. verarbeitet. Die Datei “audio.list” muss im selber Ordner liegen wie das Script.
Liste der m4a Dateien erstellen:
find jamendo/ -name > audio.list
Script starten :
sh m4a2mp3.sh
Die Ausgabe des Scripts sieht dann wie folgt aus:
Die Konvertierung dauert so seine Zeit, die Qualität ist nicht schlecht. Besser ist es aber, wenn man CD’s neu einlesen würde, falls vorhanden.
NACHTRAG:
Es gibt in den Paketquellen (Synaptic) ein kleines Script “dir2ogg”, diese Script konvertiert mp3, m4a erc. direkt in das freie OGG-Format.
Dir2ogg konvertiert MP3-, M4A-, WMA-, FLAC-, WAV-Dateien und Audio-CDs in
das Open-Source-Format OGG.Es ist ein Python-Skript, welches einfach die verschiedenen Dekoder und
oggenc miteinander verbindet, um dem Benutzer das Konvertieren von
Musikdateien zu vereinfachen. Es unterstützt auch ID3-Tags.
Das Script war mir völlig unbekannt und habe es jetzt erst gefunden.

Hallo,
ich stand vor einiger Zeit vor einem ähnlichen Problem. Meine Lösung kommt ohne den Zwischenschritt mit wav aus und erzeugt den Zieldateinamen etwas “schöner”…
#!/bin/bash
INPUTDIR=$(readlink -f “${1}”)
OUTPUTDIR=$(readlink -f “${2}”)
for i in “${INPUTDIR}”/*m4a
do
echo “Wandle ‘${i}’ um…”
OUTFILE=”${OUTPUTDIR}/$(basename “${i%.m4a}”).mp3″
faad -o – “${i}” | lame -b 160 – “${OUTFILE}”
done
Es werden alle Dateien aus Verzeichnis1 konvertiert und sofort in Verzeichnis2 abgelegt.
Gruß
Norman
Hallo Norman,
Super werde ich gleich mal testen. Deine Lösung ist sicherlich schneller als meine.
#!/bin/bash
ffmpeg -y -i “$1″ “$(echo “$1″ | sed “s/…$/mp3/”)”
Hallo Daria,
das geht auch, ist sicherlich einfacher und schneller als meine Methode. Mit der Musik bin ich schon fertig, fehlt noch das automatische Taggen und da habe ich auch was tolles gefunden (http://www.webupd8.org/2012/01/beets-command-line-tool-to-fix-music.html,
http://readthedocs.org/docs/beets/en/1.0b12/reference/config.html). Danke für deinen Tip
Wer es lieber grafisch mag:
Damit kann man natürlich auch mehrere Dateien in einem Rutsch konvertieren.