
Atea, der extrem minimalste TimeTracker der Welt (ein Tipp von Oliver) ist wirklich mehr als minimalistisch. Das kleine Programm wohnt in der Menüleiste und wartet auf Einträge, die in die Datei “talks.txt” gemacht werden. Diese Textdatei ist so etwas wie das Herz der ganzen Anwendung.
Tasks, Projekte, Tätigkeiten werden mit einem Texteditor einfach in diese Datei eingetragen, die Zeiterfassung wird mit einem Klickt auf den Eintrag gestartet. Die Zeiten werden dann in einer unabhängigen csv Datei gespeichert.
Das Programm leistet nicht viel und hat so gut wie keine (intelligenten) Organisationsmöglichkeiten. Nichts, nada sieht man mahl von eckigen Klammern, Leerzeilen und Sternchen ab. Das ist wirklich minimal aber trotzdem ausreichend. Das Lustige an der ganzen Sache ist, das man per Shell zwischen Projekten wechseln kann, perfekt wird das ganze, wenn man sich die Tasks.txt Datei per Knopfdruck aus einem anderen Programm heraus erstellen lassen kann.
Genau das ist jedenfalls für mich der springende Punkt, wie haben immer wieder die selben Arbeiten zu erledigen (meistens jedenfalls) und für diese Arbeiten gibt es eine Reihenfolge, die einzuhalten ist. Jeder abgearbeitete Task muss zudem Zeitlich erfasst werden. Was liegt da näher für Standard Tasks eine “Tasks.txt” Datei mit allen Tasks und Infos zu erstellen. Der Mitarbeiter kann dann anhand dieser Check-TaskTimer liste alles abarbeiten.
Die Zeiten werden später mit der Zuordnung der Tasks dem Kunden verrechnet, Änderungen in der allgemeinen Abfolge können direkt erfasst und gespeichert werden. Atea ist ein wirklich geniales Programm. Ich habe zwar noch nicht viel damit arbeiten können aber ich liebe es jetzt schon.