
Ubuntu 11.10 ohne Unity und Gnome3 nutzen ist recht einfach und es funktioniert fast wie früher und alles ohne Probleme oder Hacks. Das Zauberwort heißt “Gnome-session-fallback”. Das Paket kann über die Paketquellen installiert werden und ist wie Unity 2D die Fallback Lösung für Rechner mit einer schwachen Grafikkarte. Ich habe das in einer VM mal ausprobiert und alles läuft bestens.
Installation im Terminal :
sudo apt-get install gnome-session-fallback
Es werden alle benötigten Pakete geladen und installiert. Nach der Installation einfach abmelden und beim Anmeldefenster “GNOME Classic” auswählen.

Es gibt aber unterschiede zwischen dem normalen Gnome2 (Ubuntu 10.10) und der Version, die in Ubuntu 11.10 verfügbar ist. Im Pannel lassen sich so wie früher keine weiteren Applets hinzufügen. Das ist aber auch alles. Ubuntu 11.10 ist somit jedenfalls für mich nutzbarer als mit Unity.
Hallo Blogausgraz,
bei Natty hatte ich unteranderem das Problem das sich die Programmfenster nicht korrekt im Vollbild geöffnet haben wenn ich compiz und den Classic-Desktop verwendet hab. Der Skydome war auch so ein Problem. Das Hintergrundbild musste man jedes mal neu festlegen obwohl die Pfade im Compiz immer korrekt angezeigt waren.
Ich will mich ja gar nicht gegen Neuerungen und Innovationen streuben, aber ich habe seit 11.04 immer mehr das Gefühl das Versucht wird OS X nachzuahmen. Der Rechtsklick wurde immer mehr versucht zu unterbinden. Mittlerweile ist die “Alt” – Taste notwendig um das Kontex-Menü zu öffnen und die Systemeinstellungen sind 1 zu 1 denen von OSX nachempfunden.
Hoffentlich ändert sich da nochmal entscheident was, ansonsten müssen Alternativen her. Ich bin jedenfalls auf 10.10 zurückgefallen.
Man kann im Panel hinzufügen und entfernen. ALT gedrückt halten bei rechter Maustaste.
Ohne Vorwarnung war puff, mit 11.10 gnome 2 weg. Mein Desktophintergrund war weg, der ganze Desktop verstellt. Evolution hat jetzt Fehler, es gibt ein neues Postfach user@localhost und beim Senden von E-Mails gibt es Probleme diese zu speichern.Beim empfangen von E-Mails bekomme ich Mails nur für eins meiner beiden alten (funktionierenden) Postfächer.
Mit der Fallback Version von Gnome kann ich das Hamster Applet zur Zeiterfassung nicht mehr hinzufügen. Wenn ich den 2. Monitor während die Maus sich darauf befindet verschwindet die Maus komplett und ich muss mit Tastatur neustarten.
Alt+F2 funktioniert als solche Kombination nicht mehr. Epiphany (mit Webkit) stürzt regelmäßig ab.
Bei Unity vermisse ich die Applets für die Prozessortakstufen.
Und übrigens, das System Menü verschwindet auch mit der Fallback Version von Gnome, man findet die Einstellungen über einen Umweg, mit Klick auf den Nutzernamen im sogenannten neuen Gnome Hauptmenü.
Ich bin sehr unzufrieden mit dem Update auf 11.10
Gefühlt benötige ich mit Unity (was ich jetzt auch getestet habe) auch deutlich mehr klicks um zum ziel zu kommen. Es reicht nicht auf Anwendungen zu klicken und über das entsprechende Untermenü zu navigieren, nein man muss viele Klicks tätigen um eine Anwendung zu satrten.
Wo ist der Desktop Anzeigen Button, oder darf man den Desktop nicht mehr mit Dateien zumüllen und als Ablage nutzen oder ggf einfach mal sein hübsches Desktop Bild betrachten?
Was mir schon bei 11.04 nicht gefallen hat, ist dass bei 10Minuten angezeigter verbleibender Akku Laufzeit der Notebook in den Ruhezustand versetzt wurde, was manchma sogar wegen zu wenig (2gb) Swap scheiterte, sodass der Rechner sich aufgehaben hat.
Eine Verschlechterung die ausnahmsweise bei 11.10 verbessert (behoben!) wurde.
Ich hätte gern Gnome2 Classic zurück und bei den neuen Updates bessere migration und Erhaltung bestehender Usereinstellungen.
Mich ärgern diese Bugs!!!
Ich finde das man die Möglichkeit haben sollte, Ubuntu 11.10 mit dem alten Gnome 2 Desktop installieren zu können. Diese ganzen Mac OS X nachbau Versuche nerven einfach nur und man fühlt sich immer mehr so eingeengt wie unter Mac OS X, wo man nichts mehr selber einstellen darf.
Die 11.04 Version hatte zwar noch den alten Gnome Desktop, aber war ziemlich buggy. In dem Fall wäre es schön wenn man sein funktionierendes 10.10 auf den aktuellen Stand mit dem 3.0er Kernel updaten könnte.
Hallo Lapesh,
hi hi, ja genau .. ich habe einen Mac und brauche die Oberfläche nicht unter Linux und ich wäre auch für die Auswahl von Gnome2. Ja unter 11.04 hat das nicht richtig funktioniert, Applets haben sich regelmäßig verabschiedet und und und. Leider passt der 3.0er Kernel nicht mehr zu Ubuntu 10.10 und einen Backport wird es auch nicht geben .. leider. Und der Gnome2 bei 11.10 geht zwar aber ist auch nicht wirklich brauchbar, die neuen Scrollbalken werden bei einigen Anwendungen nicht mehr angezeigt wie bei Gwibber und keine Applets, man kann noch nicht mal Anwendungen aus dem Pannel löschen …
Hallo Lepesh, Ja, das Probleme kenne ich auch und bei 11.10 hat sich daran nichts geändert. Auch die nächste Version 12.04 mit 5 Jahres Support wird daran nichts ändern. Alternativen müssen her denn so kann es nicht bleiben, Unity ist wie Mac Osx. Kubuntu bzw. KDE ist wie Windows. Gmome2 war der einzige wirklich eigene Linux Desktop. Debian wird den Gnome2 Desktop in der Version 7 noch haben . Die Version soll Anfang 2013 fertig sein. Hoffen wir das beste und danke für deinen Kommentar ..
Hallo Geek, Was für ein Kommentar …. Danke … Einige Probleme mit der Email hatte ich auch. Ich habe dann auf Grund der auch von dir beschriebenen Probleme aufgegeben und Ubuntu wieder gelöscht. Ich habe das mal ausgerechnet, auf meinem Ubuntu Server laufen etliche VM’s, Dienste etc. Bei Gnome2 hatte ich für die selben Arbeiten (Tag) so um die 200 Klicks. Bei Unity sind das dann 3218 Klicks. Mir fehlt das zumüllen des Desktops genau so wie die fehlenden Applets in Pannel. Ubuntu 10.10 war stabil, 11.04 bis zum Ende nicht. 11.10 übertrifft die Instabilität so gar von Ubuntu 7.04 und das will schon was heißen. Ubuntu wird immer schlechter, bunter, unbrauchbarer ….
Hi, Danke für den Tipp ..
Der Artikel ist falsch.
Was du beschreibst, ist die Installation und Nutzung der GNOME3-Fallback-Session, die hat mit GNOME2 nichts zu tun.
Hallo Blogausgraz
Die Sache mit dem Classic Desktop in Gnome 3 ist nicht schlecht, Linux Mint hat es gezeigt sie haben ihre Version daraus gemacht. Ob Ubuntu mit Unity oder andere Distributionen ist eigentlich egal es macht es erträglich für Anhänger vom Gnome 2 Desktop. Leider hat sich nun auch Debian mit Testing dazu gesellt, war auch zu erwarten um nicht als altbacken da zu stehen 2012/2013. Ich gebe zu das Gnome 3 einiges hat was es früher nicht gab, mein Wlan ist viel schneller angemeldet, nur bei ubuntu scheint es probleme zugeben die Live CD findet keins. Ein TV einfach mit HDMI anschliesen und das Bild baut sich gleich auf, besser kann es MS auch nicht und Gnome war da auch nicht gerade ein Highlight. Alles soweit gut nur mein Macbuntu Theme kann ich vergessen, das tut schon etwas weh, ich liebe es.
War eines der Sinnfreiesten änderungen im ganzen Ubuntu, statt erst mal der alte Mist mit dem Kmix + Pulseaudio + Alsa gefixt wird, nein, es musste ja jeder User beschnitten werden, ich jedenfalls steige wieder auf KDE um, den jeder heuler, der jetzt noch der Meinung ist, das KDE a la Windows sei, sollte sich erst mal den Kram unter einer Default-Installation ansehen, was ist bloss aus dem guten alten Gnome geworden,- wieder ein Projekt, welches in den Sand gesetzt wird.
Ubuntu gestestet, gelacht und wieder mein gutes altes Gentoo installieren, der Ausflug in der Linux-Welt war mehr als Sinnfrei gewesen, schade
Hallo Oliver,
Hi hi .. Sinnfrei, eine gute Wortwahl genau das denke ich auch. Anscheinend sind viele dieser Meinung und Linux Mint ist zur Zeit an erster Stelle bei DistroWatch, Ubuntu fällt weiter ab. Das kommt davon, wenn man die User für Dumm verkaufen will.
Gentoo ist auch sehr gut. Danke für deinen Kommentar
Hallo Papa Schlumpf,
leider habe ich jetzt erst Zeit zu antworten. Linux Mint 12 kommt MATE (Gnome 2.32 = Lib Gnome 3.x), also einem Gnome 2.32 Fork, der Gnome 3 kompatible ist. Der Zuspruch der User ist sehr groß. Der Classic Gnome unter Gnome3 ist nicht wirklich so wie früher. Vieles passt da nicht. Ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis MATE einen stabielen Status erreichen wird.
Danke für deinen Kommentar ..
Hallo Blogausgraz
Noch einmal ein kleiner Nachtrag, finde den Gnome 3 Classic Desktop für eine gute Lösung wenn es mit dem Mate Desktop nicht weiter geht. Habe mir ZevenOS mit Mate angesehen ist eigentlich Stand von Ubuntu10.04 , Debian Testing war bis zum Wechsel auf Gnome 3 weiter mit Gnome 2 . Desweiteren PC-BSD 9 RC2 Live CD mit Gnome 2 , leider zum laufen gebracht. Als gute Kandidaten für die Zukunft halte ich Linux Mint oder Elememtary OS, welches ebenfalls auf Ubuntu basiert und die Zukünftige Version Luna dürfte Interessant werden. Meine Hoffnung ist das bis 2013 Debian ebenfalls einen angepassten Gnome 3 Desktop bringen wird, es bleibt erst einmal spannend Linux Mint 12 hat es gezeigt. Ich kann nicht verstehen wieso man bei Ubuntu den Clasic Desktop nicht Standardmäßig den Usern anbietet, wenn diese Unity nicht mögen. Von der Sache oder dem Grundgedanken her gesehen ist Unity nicht einmal schlecht, vermisse nur drei Sachen, da wären einmal das alte Menü, den Arbeitsflächenumschalter und noch ein Panel unten.
Hallo Papa Schlumpf,
danke für deinen tollen Kommentar
Mittlerweile setze ich wieder Ubuntu ein und verwende Unity. Mittlerweile gibt es viele AddOns, mit denen man so einiges an Unity verändern kann.
Wenn ich Unity und MacOSX vergleiche, dann sind beide Systeme recht ähnlich aufgebaut. Linux Mint 12 könnte eine alternative sein, allerdings gibt es noch etliche Probleme, die gelöst werden müssen. Obwohl ich gegen Unity bin bzw. war, sind Gnome3 und Mate eigentlich auch nur Oberflächen, die einem das Arbeiten erleichtern sollen. Welche man letztendlich auswählt ist Geschmackssache.
Linux bleibt Linux und ich bin froh, das ich aus so vielen verschiedenen Oberflächen wählen kann. Ich bleibe aber bei Ubuntu und Unity. Ubuntu bringt die beste Hardware Unterstützung für meine Mac Hardware mit und Unity ist Gewöhnungssache und vieles ist mittlerweile gut einstellbar.
Also mich hat das ja auch total angekotzt mit dieser beschissenen neuen oberfläche, Ich bin ein alter Hase und schon seit Kernel 1.1 dabei. Habe diverse Distribuntionen ausprobiert. Viele gibts schon lange nicht mehr. Nach langer SUSE – Nutzung bin ich auf UBUNTU umgestiegn.
ALLES WAS GEEK SAGT STIMMT !! Empfinde ich genauso !!! Was soll ein ständiger Wechsel des Dektops ? Und wenn, dann wahlfrei. Man richtet sich seinen Desktop über lange Jahre ein. GENAU DAFÜR wurde unter UNIX das module System und alles mit textdateien geschaffen.
Jetzt wieder ein echt beschissener Desktop!
Meine Panels nicht konfigurierbar, Prozessortakt-applet weg, usw. usw. usw.
JA – ich habe subjektiv empfunden, das die 10.10 Version die schnellste und stabilste war. Jetzt
sehe ich hier, daß ich damit nicht alleine bin. Es wird immer mehr beschissen, das UBUNTU !
Na, was soll ich hier noch weiter meckern, wurde alles gesagt und scheinbar alle der gleichen Meinung, wie ich.
Genervt und sauer – by kai
Hallo Kai,
willkommen I’m Club
Hallo
Ich schliesse mich den Meinungen an, auch ich bin enttäuscht von dem neuen Weg mit Unity, ich bin seit Jaunty mit Ubuntu unterwegs, habe mir so vieles konfiguriert und Wissen angegeignet für das ich jetzt wieder so eingeengt bin wie unter Windows.
Echt traurig, was hat man sich dabei gedacht? Ubuntu soll nicht Windows oder Mac werden, Ubuntu ist Linux und soll Linux bleiben und das war gut so!
Hallo Karin,
Bin da ganz deiner Meinung aber ein Zurück zu Gnome 2 wird es bei Ubuntu nicht geben.
Ich hab vor Jahren mal mit Red Hat 8 angefangen, und bin dann über Fedora zu Ubuntu gekommen. Ich habe Ubuntu immer als sehr einsteigerfreundlich angesehen und auch kennengelernt, und war noch lange mit 10.04 unterwegs. Als ich dann den Schritt gewagt habe und auf 11.10 umgestiegen bin, hat mich fast der Schlag getroffen. Unity ist meiner Meinung nach eines der Benutzerunfreundlichsten Desktops das ich in meiner Langen Laufbahn als Computer Nutzer Kennengelernt habe. Entschuldigt den Vergleich, aber vom Desktop her, war windows 3.11 Unity weit voraus. Ich bin nun am durchprobieren von Alternativen mittels UnetBootin, und habe jetzt mal LinuxMint12 mit KDE installiert. Was auch noch ansprechend ist, sind LXDE und xfce Desktops, obwohl ich nun finde, dass man KDE auch gut nutzen kann, wenn man sich das richtig einrichtet.
Wie ich diversen Online Artikeln entnehme, kommt Unity bei den Nutzern überhaupt nicht gut an, was auch verständlich ist, wenn man 10 Jahre lang ein Gnome genutzt hat, welches vomt Aussehen und vom Gefühl her beinahe unverändert war. Wie soll ich denn als “MenüUser” plötzlich ohne ein vernünftiges Menü klarkommen? Das ist wie wenn du im Restaurant einfach eine Speisekarte bekommst, auf der Bildchen sind, und du dir die zutaten selber erahnen musst.
Naja, ich muss jetzt los, und das soeben gedownloadete Mandriva mal antesten. Ich hoffe ich komme irgendwann mal an ein system ran, mit welchem ich auch wieder freude habe zu arbeiten.
Gruss
Beule
tschuldigung, ich teste natürlich nucht mit unetbootin, sondern mit multisystem, und USB stick
Hallo Beule,
(schmunzel) .. der Vergleich mit der Speisekarte ist gut .. wirklich gut. Ich habe auch ca. 10 Jahre immer mit Gnome gearbeitet und die Umstellung auf Unity war grausam aber mittlerweile gehts schon recht gut. Du hast ja wirklich schon etliches ausprobiert, bin gespannt, ob du was besseres findest, ich bin für deine Vorschläge offen. Die Ubuntu 12.04 unterscheidet sich nicht wesentlich von der 11.10, einige Programme sind aktueller, die meisten haben aber die selbe Versionsnummer. Das Gnome-panel, was es für die 12.04 gibt funktioniert leider noch nicht wirklich gut und wird mit sicherheit nicht das selbe Feeling haben wie eine echte Gnome2 Umgebung.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche, Gruß Martin
Hallo Beule,
das dachte ich mir
Der “GNOME” 3 Fallback-Modus ist eine Notlösung, mehr nicht. Allerdings nicht wegen zu schwacher Grafikkarte, wofür er (zumindest angeblich) gemacht wurde, sondern weil “GNOME” 3 in Reinkultur viel zu besch…eiden ist, um brauchbar zu sein. Ich habe den Fallback von Precise in der Mache. Mit ppa:webupd8team/themes konnte ich ja wenigstens ein einziges wirklich dunkles Thema namens gnomishdark ergattern (ein paar andere nennen sich zwar “dark”, sind aber trotzdem fast weiß), aber die Panels sind flach und rabenschwarz und die Schrift ist reinweiß. Weiße Schrift auf weißen Webseiten! Welche Hirnies bauen sowas? Gäbe es noch gnome-appearance-properties (die beste Erfindung aller Zeiten, ohne jeden Sinn “weggeschmissen”!), dann würde ich Black Fate nehmen und die Schrift mit Wert 0-0-80 hellgrau machen. Dieses merkwürdige gnome-tweak-tool kann ja weniger als das winzige lxappearance. Man wollte uns eben den Einheits-Desktop andrehen, der weder mit der Maus noch mit dem Finger richtig bedienbar ist, eben ein Mischmasch-Ding. Und mit ppa:webupd8team/gnome3 kann man etliche “shell extensions” herunterladen (die “GNOME Shell” ist keine Befehlszeile, also keine Shell. Eine Wort-Spielerei, um einem Nichts einen Namen zu geben!). In diesem Tweak Tool landen die aber dann nicht, wohl eher im Nirwana. Tcha, mehr als ein Notbehelf ist dieser Fallback nicht. Er macht den Eindruck einer halbfertigen Release, die niemals fertig werden soll, denn gleich am Anfang hatten diese Minimalismus-Entwickler ja angekündigt, daß der Fallback auch bald abgeschafft werden soll. Wir können also einen schwarzen Anzug anziehen, denn unser GNOME ist tot, und sein Nachfolger ist eine Pfeife, jedenfalls kein GNOME. Vielleicht wird nun XFCE noch mehr verbessert als bisher. Ein halber GNOME ist es ja schon…
Ich habe jetzt nach langem Suchen endlich mal was vernünftiges gefeunden.
Die Distribution heisst: LuninuX OS und ist auf Ubuntu/Debian basiert. Als desktop default ist Gnome.
In der Distrowatch Rangliste ist LuninuX momentan auf Platz 40. Wenn die aber von der breiten Masse der Gnome User entdeckt wird, sage ich ihr eine glänzende Zukunft vorher.
Ich bin mich momentan noch am einarbeiten damit, komme aber doch sehr gut zurecht, da die bekannten Befehle wie: sudo, apt-get, etc die selben sind wie beim vorher benutzten ubuntu, nur dass ich eben jetzt ein linux habe das im Jahr 2012 seine letzte stabile version mit Gnome rausgebracht hat, und somit für mich, Ubuntu überlegen ist.
Wer sichs anschauen möchte;
http://distrowatch.com/table.php?distribution=luninux
http://luninuxos.com/
Hallo Beule,
daaas hört sich perfekt an, tolle Tip Danke. Ich werde LuninuX OS mal testen. Anscheinend gibt es jedes Jahr eine Release Version, das macht auf jeden Fall mehr Sinn als alle 6 Monate eine (fast) unfertige Ubuntu Version raus zu bringen.
LuninuX OS 12.00 Desktop (x86) (x64) Jul 11, 2012
LuninuX OS 12.00 Desktop Beta 2 (x86) (x64) May 05, 2012
LuninuX OS 12.00 Desktop Beta 1 (x86) (x64) Apr 04, 2012
LuninuX OS 11.11 Desktop (x86) (x64) Dec 26, 2011
LuninuX OS 11.11 Desktop Post Beta (x86) (x64) Dec 04, 2011
LuninuX OS 11.11 Desktop Beta (x86) (x64) Nov 03, 2011
LuninuX OS 11.11 Desktop Alpha (x86) (x64) Oct 20, 2011
LuninuX OS 11.10.5 Desktop (x86) (x64) Aug 21, 2011
LuninuX OS 11.10 Desktop (x86) (x64) Jul 18, 2011
Sn0wL1nuX 11 Desktop (x86) (x64) May 01, 2011
Sn0wL1nuX 10 Desktop (x86) (x64) Jan 02, 2011
Sn0wL1nuX (x64) Dec 16, 2010
Ich bin ein wenig spät in diesen Thread gekommen, aber das “muß” ich noch loswerden. LuninuX OS kommt natürlich auch nicht mit GNOME, sondern mit “GNOME”, und zwar auch bloß in der “Fallback”-Version. Das hat also dieselben Macken wie jede andere Distribution mit “GNOME” 3 Fallback auch. So. z.B. das instabilste Panel, das ich bislang kennengelernt habe. Wer GNOME haben will und nicht “GNOME”, dem bleibt eigentlich nichts anderes mehr übrig, als entweder Debian Stable, bei dem allerdings Iceweasel “kaputtaktualisiert” wird (xulrunner wird auf 16 “aktualisiert”, Iceweasel bleibt aber auf 10, so daß es danach nicht mehr startet!), oder etwas mit MATÉ zu nehmen. Anders als bei mittlerweile 6 großen Distros funktioniert bei MATÉ der Alacarte-Fork Mozo einwandfrei. Die Original-Menüs in “GNOME” Fallback, XFCE oder LXDE sind mittlerweile nämlich so “hochmodern” durcheinander und mit “fortschrittlich” bekloppten App-Namen versehen, daß sie unbrauchbar sind (3 verschiedene Datei-Manager heißen einfach nur “Dateimanager”. Man muß sie also starten, um zu sehen, welcher es ist!). Angesichts der Tatsache, daß uns die Entwickler-Götter schon seit Langem zu verstehen geben, daß sie nicht wollen, daß der blöde User in ihren “fortschrittlichen” Menüs herumpfuscht, kann ich mir irgendwie nicht recht vorstellen, daß 6 Distributoren so ganz ausversehen ein python-gmenu-Paket “vergessen” haben, mit reinzupacken. Tut mir leid, aber ich sehe keine andere logische Erklärung, als daß das Absicht ist. Heute in einem Jahr ist Alacarte wahrscheinlich ganz abgeschafft. Vielleicht mit der Begründung: “Es ging ja sowieso nicht mehr”.
Als ich als Fast-Computer-Neuling im Sommer 2009 von Win XP zu KNOPPIX kam, war mir klar, daß nie wieder etwas Anderes auf meinen Rechner kommt als Linux mit GNOME! Das scheint ja nun vorbei zu sein. Ich habe den Eindruck, daß nicht wenige dieser Entwickler-Götter fleißig daran arbeiten, Linux umzubringen. Wären nicht 1 %, sondern 10 oder gar 20 % aller Computer-user Linuxer, dann könnte ich das wirklich glauben, daß da fremde Interessen im Spiel sind. So aber wäre das hirnrissig. Also habe ich keine Erklärung, warum die solchen Schwachsinn tun.